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18:00 Uhr

RE-TOUR: Manchmal die Stille

Ausstellung Finissage|Ausstellung Finissage

  • Goethe-Institut, Bibliothek, Sofia

Manchmal die Stille © Boyan Hristov

17. Februar, FREITAG, 18:00 Uhr
Goethe-Institut bulgarien

RE-TOUR:

Finissage von "Manchmal die Stille"


Welche Stellung nimmt die Malerei in der zeitgenössischen visuellen Kultur ein? Laut den Organisatoren der Ausstellung "Manchmal die Stille" in der Galerie des Goethe-Instituts Bulgarien (19.01-17.02) ist es die Verweigerung von radikalen Gesten, Manifesten und Theorien, nämlich - das Schweigen.

Das Goethe-Institut Bulgarien lädt in Zusammenarbeit mit dem Kulturzentrum der Universität Sofia zur nächsten Veranstaltung der RE-TOUR-Reihe ein - ein kontemplativer Spaziergang durch die Werke von Albena Petkova, Angela Terzieva, Gergana Nikolova, Elena Velkova, Mariana Tancheva, Plamena Dimitrova und Yana Stoycheva, gefolgt von einem Gespräch über Stille in der Kunst - von John Cage über Rilke bis Suzanne Sontag und darüber hinaus.  Die Ausstellung wird von den Autoren des Konzepts und der Auswahl Miroslav Hristov und Kalia Kalacheva präsentiert, die Außenansicht von Assoc. Sylvia Borisova vom BAS, Autorin des Buches "Ästhetik der Stille und des Schweigens" und Prof. Kiril Vassilev von der Abteilung für Geschichte und Kulturtheorie der Universität Sofia. Moderator. Prof. Dimitar Bozhkov.

Die Diskussion findet im großen Veranstaltungssaal des Goethe-Instituts im Rahmen der Finissage der Ausstellung am 17. Februar um 18:00Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

Nach dem Tour durch die Galerie wird das Gespräch im Rahmen der Finissage der Ausstellung am 17.02.2023 um 18:00 Uhr in die Bibliothek des Goethe-Instituts verlegt. Der Eintritt ist frei.

Diskussionsteilnehmer*innen:

Dimitar Bozhkov ist Dozent am Lehrstuhl für Geschichte der Philosophie der Universität Sofia "St. Seit 2013 ist er Professor an der Universität Sofia, wo er zuvor auch seine Dissertation verteidigt hat. Er ist Autor von Artikeln auf dem Gebiet der Geschichtsphilosophie, der Philosophie des 19. und 20. Jahrhunderts und der Kunstphilosophie.

Kiril Vasilev ist Dozent am Lehrstuhl für Theorie und Kulturgeschichte an der Philosophischen Fakultät der Universität Sofia. Zwischen 2011 und 2017 war er Chefkurator der Nationalgalerie in Sofia.
Sylvia Borisova ist Leiterin der Abteilung "Kultur, Ästhetik, Werte" am Institut für Philosophie und Soziologie - BAS. Sie ist Autorin der Bücher Aesthetics of Silence und Silence (Gutenberg IK, 2019) und Borders of Aesthetic Consciousness (Paradigm, 2017).

Sylvia Borisova ist Leiterin der Abteilung "Kultur, Ästhetik, Werte" am Institut für Philosophie und Soziologie - BAS. Sie ist Autorin der Bücher Aesthetics of Silence und Silence (Gutenberg IK, 2019) und Borders of Aesthetic Consciousness (Paradigm, 2017).

Kalia Kalacheva hat einen MA in Malerei von der Nationalen Kunstakademie in Sofia. Im Jahr 2011 erhielt sie den Preis für junge Maler mit vielversprechender Entwicklung der Edmond Demirjian Foundation. In den letzten zehn Jahren hat er zahlreiche Preise und Ausstellungen im In- und Ausland gewonnen.

Miroslav Hristov hat einen Abschluss in Philosophie und einen MA in Kunst und Modernität von der Universität Sofia. Seit 2022 arbeitet er in der Kulturabteilung des Goethe-Instituts Bulgarien.


RE-TOUR ist eine Initiative, die die Notwendigkeit in den Vordergrund stellt, ein verständnisvolles und kritisch denkendes Publikum für zeitgenössische visuelle Kunst in Bulgarien zu schaffen. In diesem Rahmen finden Begegnungen zwischen dem jungen Publikum und Vertretern des visuellen Bereichs - Galeristen, Autoren, Kritiker, Kunsthistoriker - statt. In einem gemeinsamen Raum kommentieren und diskutieren die beiden Parteien wichtige Ausstellungen in den Galerien von Sofia. In diesen Diskussionen wird der Blick auf die ausgestellten Werke erweitert, werden neue Gesichtspunkte entdeckt und argumentiert, wird das Wissen eines bereits an bildender Kunst interessierten Publikums vertieft und werden wichtige Ausstellungen, die oft an der breiten Öffentlichkeit vorbeigehen, stärker wahrgenommen.