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19:00–20:30 Uhr

Autorengespräch mit dem deutschen Schriftsteller Daniel Kehlmann

Diskussion|LitGeist – Deutschsprachige Literatur heute

  • Goethe-Institut Bulgarien, Veranstaltungssaal, Sofia

Daniel Kehlmann Bibliothek © Georgi Sharov

Am 24. Oktober um 19 Uhr findet im Goethe-Institut in Sofia ein Gespräch mit Lesung mit dem deutschen Schriftsteller Daniel Kehlmann statt.  

Daniel Kehlmann wird sein neues Buch "Lichtspiel" vorstellen, das 2024 auf Bulgarisch im Verlag "Colibri" erschien.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Filmfestival "Cinelibri" und dem Verlag "Colibri."
  
Am Gespräch mit Daniel Kehlmann werden Janina Dragostinova und Svetlozar Zhelev teilnehmen, sowie der bulgarische Schriftsteller Georgi Gospodinov. Die Veranstaltung findet auf Bulgarisch und Deutsch statt.
 
Die Serie "LitGeist – Deutschsprachige Literatur heute" präsentiert deutschsprachige Gegenwartsliteratur in bulgarischen Übersetzungen. Im Rahmen der Reihe lädt das Goethe-Institut Bulgarien zusammen mit bulgarischen Verlagen zu Gesprächen mit zeitgenössischen deutschsprachigen Autor*innen und ihren Übersetzer*innen ins Bulgarische ein. Regelmäßig werden wir Übersetzungen präsentieren, die mit der Unterstützung des Netzwerkes Traduki entstanden sind.  
 
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Mehr über den Autor: 

DANIEL KEHLMANN wurde 1975 in München geboren. Er ist der Autor des weltberühmten Romans "Die Vermessung der Welt" (auf Bulgarisch erschienen im "Colibri" Verlag, 2008), der Romane "Ruhm", "Ich und Kaminsky", "Tyll" (auf Bulgarisch erschienen auch  im "Colibri" Verlag, 2011, 2016, 2019) sowie der Theaterstücke "Der Mentor" "Geister in Princeton" und andere. 

Der von Leser*innen und Kritiker*innen gleichermaßen geschätzte Autor ist Träger zahlreicher Literaturpreise, darunter der Candide-Preis (2005), der Preis der Konrad-Adenauer-Stiftung (2006), dem Kleist-Preis (2006), der-Literaturpreis von der Zeitung die Welt (2007), der Internationale Thomas-Mann-Preis (2008) und der Frank-Schirrmacher-Preis (2018). 
 

Mehr über das Buch  "Lichtspiel" :

Das Buch "Lichtspiel" ist einem der größten Regisseure seiner Zeit gewidmet - Georg Wilhelm Pabst.  

Als Hitler die Macht in Deutschland ergriff, dreht G. В. Pabst in Frankreich, doch eine unheilvolle Nachricht zwingt ihn, nach Hollywood zu gehen. Unter der sengenden Sonne Kaliforniens fühlt sich der Entdecker von Greta Garbo jedoch wie ein Zwerg. Die alten Lorbeeren helfen nicht, die amerikanische Maschine zermalmt ihn und er beschließt, kurz in seine Heimat Österreich zurückzukehren. Doch der deutsche Propagandaminister lädt ihn nach Berlin ein, mit der Absicht, seine Popularität für seine Zwecke zu nutzen.

Pabst lehnt das Angebot nicht ab und stellt seine Talente dem diktatorischen Regime zur Verfügung, das die Welt auch durch die Kunst beherrschen will. Was kommt dabei heraus, wenn der Künstler dem Werben der Macht nicht widerstehen kann und sich von Monstern mögen lässt? 
 

Kommen Sie zur Buchpräsentation am 24. Oktober um 19 Uhr in den Veranstaltungssaal des Goethe-Instituts in Sofia.

Der Eintritt ist frei.