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19:30 Uhr
Dich kurz entführen
Performance|Antistatic: 19. Internationales Festival für zeitgenössischen Tanz und Performance
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Toplocentrala, Sofia
/Deutschland, Belgien, Portugal, USA/
11.05.2026, 19:30 Uhr, Toplocentrala, Saal 1
Ticketpreise: Zahle, was du kannst – du wählst zwischen 11, 15 oder 20 Euro entsprechend deinen Möglichkeiten.
Aus Rücksicht und Verständnis für die unterschiedlichen Lebenssituationen unseres Publikums setzt Antistatik auch 2026 bei allen kostenpflichtigen Veranstaltungen des Festivalprogramms das Preismodell „Zahle, was du kannst“ fort. Jede Zuschauerin und jeder Zuschauer kann den Preis des Tickets aus drei Kategorien auswählen: 11, 15 oder 20 Euro.
Der Gastauftritt der Produktion wird in Partnerschaft und mit finanzieller Unterstützung des Goethe-Instituts Bulgarien, des Kulturministeriums sowie des Kalenders der Kulturveranstaltungen der Stadt Sofia realisiert.
Choreografie: Francisco Camacho, Meg Stuart
Performance: Francisco Camacho, Meg Stuart, Gaëtan Rusquet
Bühnenbild: Gaëtan Rusquet
Sounddesign: Vincent Malstaf
Lichtdesign: Frank Laubenheimer
Technischer Leiter: Tom De Lange
Ton: Wout Clarisse
Künstlerische Assistenz: Marcio Kerber Canabarro
Außenblick: Sigal Zouk
Tourmanagement: Delphine Vincent
Produktion: Damaged Goods, EIRA
Koproduktion: Fuorimargine, Perpodium, Tanz im August / HAU Hebbel am Ufer
Unterstützt durch: die Flämische Regierung, die Kommission der Flämischen Gemeinschaft, die Belgische Föderalregierung über Cronos Invest, die Regierung Portugals / Ministerium für Kultur, Jugend und Sport, Generaldirektion für die Künste sowie die Stadt Lissabon.
Zum ersten Mal seit drei Jahrzehnten stehen Francisco Camacho und Meg Stuart wieder gemeinsam als Duo auf der Bühne. Inspiriert von den geheimnisvollen nuragischen Ruinen Sardiniens, erkunden sie eine versunkene Zivilisation, in deren Dämmerung steinerne Giganten die Küsten der Insel bewachten – Spuren einer reichen Kultur, die langsam verschwand. Jenseits der Museumsmauern tauchen Camacho und Stuart in die fehlenden Segmente, die Brüche der Geschichte ein. Was ist geblieben?
Der bildende Künstler Gaëtan Rusquet, der Sounddesigner Vincent Malstaf und der Lichtdesigner Frank Laubenheimer schaffen eine Landschaft, die – wie die nuragischen Bauten – wirkt, als käme sie aus der Zukunft oder existiere außerhalb der Zeit. In diesem Raum graben Camacho und Stuart nach emotionalen Artefakten. Sie suchen Kontraste in Größe und Maßstab: minimalistische Posen lodern vor Gefühl, während Wut und Kraft verdichtet und kontrolliert sind. Mit ihren Stimmen übermitteln sie eine verlorene Sprache und verbinden Universen. Durch klaren Rhythmus und Wiederholung drehen Camacho und Stuart die Zeit zurück, beschleunigen sie, codieren und entschlüsseln sie, erschaffen und zerstören Muster. Indem sie dem Vergangenen lauschen, entwickeln sie eine Archäologie der Gegenwart, die keinen Unterschied zwischen dem Mystischen und dem Alltäglichen macht.
Die kreative Zusammenarbeit zwischen Francisco Camacho und Meg Stuart begann mit Stuarts frühen Arbeiten, insbesondere mit „Disfigure Study“ (1991). Ihre tiefe persönliche Verbindung entwickelte sich über zahlreiche Projekte hinweg, darunter Stuarts ikonisches Solo „BLESSED“, das Camacho seit 2007 aufführt.
Meg Stuart ist Choreografin, Tänzerin und Regisseurin und lebt zwischen Brüssel und Berlin. Mit ihrer 1994 gegründeten Kompanie Damaged Goods schuf sie über dreißig Produktionen. Ihr Werk bewegt sich zwischen Tanz, Theater und Bildender Kunst und entsteht im kontinuierlichen Dialog mit Künstler*innen verschiedenster Disziplinen. 2018 wurde sie bei der Biennale von Venedig mit dem Goldenen Löwen für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.
Francisco Camacho ist Choreograf, Tänzer sowie Gründer und künstlerischer Leiter der Tanzkompanie EIRA. Er studierte Tanz und Theater in Portugal und New York. Camacho zählt zu den Schlüsselfiguren der zeitgenössischen Tanzbewegung, die Ende der 1980er-Jahre in Portugal entstand. Er führte Regie bei 22 Gruppen- und 20 Soloarbeiten sowie bei 11 Ko-Kreationen. Seine choreografische Arbeit wurde mit einigen der renommiertesten Preise Portugals ausgezeichnet. Kürzlich widmete ihm das Nationale Theater- und Tanzmuseum in Lissabon eine fünfmonatige Ausstellung, die seine Karriere nachvollzieht.
Gaëtan Rusquet lebt und arbeitet in Brüssel. Er studierte Space Design an der ENSAAMA (Paris) und absolvierte anschließend ein Masterstudium in Bühnenbild an der ENSAV La Cambre. Seine Praxis ist stark multidisziplinär und bewegt sich zwischen Performance, Szenografie, Tanz und energetischer Heilung. Dabei erforscht er die feinen Verbindungen zwischen Materie und Bewusstsein. Er verfügt über eine umfangreiche Zusammenarbeitspraxis als Projektleiter und Ko-Autor u. a. mit Künstler*innen wie Meg Stuart, Brian Campbell und Lucile Calmel. Rusquet misst auch der Wissensvermittlung große Bedeutung bei und leitet regelmäßig Workshops und Laborformate an Kunsthochschulen in Brüssel und Paris.
Das internationale Programm des Festivals für zeitgenössischen Tanz und Performance „Antistatic“ 2026 wird von der Stiftung Brain Store Project und dem Verein Nomad Dance organisiert, mit finanzieller Unterstützung des Kulturministeriums, des Goethe-Instituts Bulgarien, der Stadt Sofia (Kalender der Kulturveranstaltungen), des Forschungsprojekts DanceMap (finanziert durch das EU-Programm Horizont Europa), DANCE ON TOUR Österreich – ein Projekt von Tanzquartier Wien in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten sowie der Verwaltung des Nationalen Kulturfonds Rumäniens – und in Partnerschaft mit dem RCSI „Toplocentralа“ und der Derida Dance Stage.
11.05.2026, 19:30 Uhr, Toplocentrala, Saal 1
Ticketpreise: Zahle, was du kannst – du wählst zwischen 11, 15 oder 20 Euro entsprechend deinen Möglichkeiten.
Aus Rücksicht und Verständnis für die unterschiedlichen Lebenssituationen unseres Publikums setzt Antistatik auch 2026 bei allen kostenpflichtigen Veranstaltungen des Festivalprogramms das Preismodell „Zahle, was du kannst“ fort. Jede Zuschauerin und jeder Zuschauer kann den Preis des Tickets aus drei Kategorien auswählen: 11, 15 oder 20 Euro.
Der Gastauftritt der Produktion wird in Partnerschaft und mit finanzieller Unterstützung des Goethe-Instituts Bulgarien, des Kulturministeriums sowie des Kalenders der Kulturveranstaltungen der Stadt Sofia realisiert.
Choreografie: Francisco Camacho, Meg Stuart
Performance: Francisco Camacho, Meg Stuart, Gaëtan Rusquet
Bühnenbild: Gaëtan Rusquet
Sounddesign: Vincent Malstaf
Lichtdesign: Frank Laubenheimer
Technischer Leiter: Tom De Lange
Ton: Wout Clarisse
Künstlerische Assistenz: Marcio Kerber Canabarro
Außenblick: Sigal Zouk
Tourmanagement: Delphine Vincent
Produktion: Damaged Goods, EIRA
Koproduktion: Fuorimargine, Perpodium, Tanz im August / HAU Hebbel am Ufer
Unterstützt durch: die Flämische Regierung, die Kommission der Flämischen Gemeinschaft, die Belgische Föderalregierung über Cronos Invest, die Regierung Portugals / Ministerium für Kultur, Jugend und Sport, Generaldirektion für die Künste sowie die Stadt Lissabon.
Zum ersten Mal seit drei Jahrzehnten stehen Francisco Camacho und Meg Stuart wieder gemeinsam als Duo auf der Bühne. Inspiriert von den geheimnisvollen nuragischen Ruinen Sardiniens, erkunden sie eine versunkene Zivilisation, in deren Dämmerung steinerne Giganten die Küsten der Insel bewachten – Spuren einer reichen Kultur, die langsam verschwand. Jenseits der Museumsmauern tauchen Camacho und Stuart in die fehlenden Segmente, die Brüche der Geschichte ein. Was ist geblieben?
Der bildende Künstler Gaëtan Rusquet, der Sounddesigner Vincent Malstaf und der Lichtdesigner Frank Laubenheimer schaffen eine Landschaft, die – wie die nuragischen Bauten – wirkt, als käme sie aus der Zukunft oder existiere außerhalb der Zeit. In diesem Raum graben Camacho und Stuart nach emotionalen Artefakten. Sie suchen Kontraste in Größe und Maßstab: minimalistische Posen lodern vor Gefühl, während Wut und Kraft verdichtet und kontrolliert sind. Mit ihren Stimmen übermitteln sie eine verlorene Sprache und verbinden Universen. Durch klaren Rhythmus und Wiederholung drehen Camacho und Stuart die Zeit zurück, beschleunigen sie, codieren und entschlüsseln sie, erschaffen und zerstören Muster. Indem sie dem Vergangenen lauschen, entwickeln sie eine Archäologie der Gegenwart, die keinen Unterschied zwischen dem Mystischen und dem Alltäglichen macht.
Die kreative Zusammenarbeit zwischen Francisco Camacho und Meg Stuart begann mit Stuarts frühen Arbeiten, insbesondere mit „Disfigure Study“ (1991). Ihre tiefe persönliche Verbindung entwickelte sich über zahlreiche Projekte hinweg, darunter Stuarts ikonisches Solo „BLESSED“, das Camacho seit 2007 aufführt.
Meg Stuart ist Choreografin, Tänzerin und Regisseurin und lebt zwischen Brüssel und Berlin. Mit ihrer 1994 gegründeten Kompanie Damaged Goods schuf sie über dreißig Produktionen. Ihr Werk bewegt sich zwischen Tanz, Theater und Bildender Kunst und entsteht im kontinuierlichen Dialog mit Künstler*innen verschiedenster Disziplinen. 2018 wurde sie bei der Biennale von Venedig mit dem Goldenen Löwen für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.
Francisco Camacho ist Choreograf, Tänzer sowie Gründer und künstlerischer Leiter der Tanzkompanie EIRA. Er studierte Tanz und Theater in Portugal und New York. Camacho zählt zu den Schlüsselfiguren der zeitgenössischen Tanzbewegung, die Ende der 1980er-Jahre in Portugal entstand. Er führte Regie bei 22 Gruppen- und 20 Soloarbeiten sowie bei 11 Ko-Kreationen. Seine choreografische Arbeit wurde mit einigen der renommiertesten Preise Portugals ausgezeichnet. Kürzlich widmete ihm das Nationale Theater- und Tanzmuseum in Lissabon eine fünfmonatige Ausstellung, die seine Karriere nachvollzieht.
Gaëtan Rusquet lebt und arbeitet in Brüssel. Er studierte Space Design an der ENSAAMA (Paris) und absolvierte anschließend ein Masterstudium in Bühnenbild an der ENSAV La Cambre. Seine Praxis ist stark multidisziplinär und bewegt sich zwischen Performance, Szenografie, Tanz und energetischer Heilung. Dabei erforscht er die feinen Verbindungen zwischen Materie und Bewusstsein. Er verfügt über eine umfangreiche Zusammenarbeitspraxis als Projektleiter und Ko-Autor u. a. mit Künstler*innen wie Meg Stuart, Brian Campbell und Lucile Calmel. Rusquet misst auch der Wissensvermittlung große Bedeutung bei und leitet regelmäßig Workshops und Laborformate an Kunsthochschulen in Brüssel und Paris.
Das internationale Programm des Festivals für zeitgenössischen Tanz und Performance „Antistatic“ 2026 wird von der Stiftung Brain Store Project und dem Verein Nomad Dance organisiert, mit finanzieller Unterstützung des Kulturministeriums, des Goethe-Instituts Bulgarien, der Stadt Sofia (Kalender der Kulturveranstaltungen), des Forschungsprojekts DanceMap (finanziert durch das EU-Programm Horizont Europa), DANCE ON TOUR Österreich – ein Projekt von Tanzquartier Wien in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten sowie der Verwaltung des Nationalen Kulturfonds Rumäniens – und in Partnerschaft mit dem RCSI „Toplocentralа“ und der Derida Dance Stage.
Ort
Toplocentrala
Yuzhen Park, Emil Berzinski Str. 5
1408 Sofia
Bulgarien
Yuzhen Park, Emil Berzinski Str. 5
1408 Sofia
Bulgarien
Toplocentrala
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Yuzhen Park, Emil Berzinski Str. 5
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