Alumni Aktuell
Salvador

EMO DE MEDEIROS: INSTALLATION «CHROMATICS MOVEMENT»

Chromatics - Emo de Medeiros © Emo de Medeiros Emo de Medeiros, der Anfang 2019 Resident der Künstlerresidenz Vila Sul des Goethe-Instituts Salvador war, ist mit seiner Installation Chromatics Movement I und Chromatics Movement II Teil der 21. Bienale für zeitgenössische Kunst in São Paulo. Für seine Installation programmierte er eine Software, die die 200 geläufigsten englischen Substantive (mit 3 bis 5 Buchstaben) per Zufall mit Farbadjektiven kombiniert und so die Genese rassistischer Ressentiments durch Algorithmen im digitalen Zeitalter veranschaulicht.

São Paulo, Sesc 24 de Maio: 21ª BIENAL DE ARTE CONTEMPORÂNEA – 10.09.2019 – 02.02.2020.

JULIA PHILLIPS: AUSSTELLUNG «FEMINIST HISTORIES: ARTISTS AFTER 2000»

Feminist Histories - Julia Phillips © Julia Phillips Julia Phillips, die 2017 Residentin in der Künstlerresidenz Vila Sul des Goethe-Instituts Salvador war, ist Teil der Gruppenausstellung Feminist Histories: Artists after 2000, die Werke von 30 Künstler*innen und Kollektiven zeigt, die allesamt aus einer feministischen Perspektive heraus arbeiten. Die Ausstellung ist noch bis zum 17. November im MASP São Paulo zu sehen.

São Paulo: MASP, 23.08. – 17.11.2019.

PAUL INGENDAAY: BUCHVERÖFFENTLICHUNG «KÖNIGSPARK»

Paul Ingendaay - Königspark © Piper Verlag Der Schriftsteller Paul Ingendaay, der 2017 Teilnehmer an der Künstlerresidenz Vila Sul im Goethe-Institut war, hat unlängst seinen neuen Roman veröffentlicht: Königspark ist sowohl Titel des Buches als auch inoffizieller Name des Madrider Parkes Casa de Campo, einem der örtlichen Hot Spots des Rotlichtmilieus. Der Leser begleitet die Protagonistin Nuria, die die Frauen im Park vor jeder Art von Gewalt beschützen will. Der Roman erschien am 01.03.2019 im Piper Verlag.

KLAUS JANEK & MILENA KIPFMÜLLER: Neues ALBUM «PROSPECTING»

Prospecting - Klaus Janek & Milena Kipfmüller © almenrauschen Unter ihrem Duo-Namen [SNDNG STTNS] haben Klaus Janek und Milena Kipfmüller, Resident*innen in der Künstlerresidenz Vila Sul im Goethe-Institut Salvador 2017, ihr neues Album „Prospecting“ bei dem Label almenrauschen veröffentlicht. Die A-Seite des Albums beinhaltet Aufnahmen aus den 70er Jahren von traditioneller, improvisierter brasilianischer Musik. Auf der B-Seite ist das Ergebnis einer Installation in Kooperation mit den Goethe-Instituten in Montreal und São Paulo zu hören.

KUDZANAI CHIURAI: AUSSTELLUNG «I’VE GROWN ROSES IN THIS GARDEN OF MINE»

Kudzanai Chiurai - Grown Roses © Kudzanai Chiurai Der simbabwische Künstler Kudzanai Chiurai, der 2017 Teilnehmer an der Künstlerresidenz Vila Sul des Goethe-Instituts Salvador war, war unlängst Teil der Ausstellung „I’ve grown roses in this garden of mine“, die Künstler aus Afrika und dem Mittleren Osten fördert und postkoloniale Machtstrukturen hinterfragt. Das von Kudzanai Chiurai ausgestellte Triptychon zeigt drei verschiedene Eigentumsübertragungen von Sklaven.

London, Goodman Gallery: 03.10. – 30.10.2019

DIEDRICH DIEDERICHSEN: AUSSTELLUNG «LIEBE UND ETNOLOGIE: DIE KOLONIALE DIALEKTIK DER EMPFINDLICHKEIT (NACH HUBERT FICHTE)»

Diedrich Diederichsen - Liebe und Ethnologie © Silke Briel / HKW Diedrich Diederichsen, der 2016 Resident in der Künstlerresidenz Vila Sul des Goethe-Instituts war, ist Kurator der Ausstellung „Liebe und Ethnologie: Die koloniale Dialektik der Empfindlichkeit (nach Hubert Fichte)“, die gegenwärtig im Berliner HKW zu sehen ist. Die Ausstellung beschäftigt sich mit dem Werk und den Wirkungsorten Fichtes, die neben Rio de Janeiro, Santiago de Chile, Dakar, New York und Lissabon auch Salvador einschließen.

Berlin, HKW: 18.10.2019 – 06.01.2020

NADINE SIEGERT: BUCHVERÖFFENTLICHUNG «BIXINHO»

Nadine Bixinho © iwalewabooks Nadine Siegert, Residentin in 2018, ist zurzeit noch stellvertretende Leiterin des Iwalewahauses in Bayreuth, bevor sie ab August ans Goethe-Institut Johannesburg geht. Gemeinsam mit Raí Gandra und Helio Ronyvon aus Rio de Janeiro wurde bei iwalewabooks das Fotobuch «bixinho» vorgestellt: ein sowohl sinnliches als auch politisches Werk, welches Liebe, Vielfalt und Freiheit feiert.
          
           
           
         

Fire, Faísca, Funke, 2019

Fire, Faísca © Marina Camargo Die in Berlin lebenden brasilianischen Künstlerinnen Ana Hupe, Resident*in 2018, Marina Camargo und Barbara Marcel präsentieren in der Ausstellung Fire, Faísca, Funke, 2019 eine dezentralisierte Weltansicht. Ausgehend von der südlichen Hemisphäre stellt die Ausstellung Machtverhältnisse in Frage, die in Kartographien, extensiven Monokulturen, Berliner Kolonialarchiven und religiösem Synkretismus heute zum Ausdruck kommen.
 
Berlin: Gallery Mario Kreuzberg, 26.05 - 16.06.19

PAZ ORTÚZAR: AUSSTELLUNG «SOY LAS ESTACIONES»

Paz Ortuzar - Las Estaciones © Paz Ortuzar Paz Ortúzar, Resident*in 2018, arbeitet in der Ausstellung «Soy las Estaciones» mit Manuela Flores zusammen. Ausgangspunkt ist Virginia Woolfs Roman “Die Wellen”, anhand dessen die Ausstellung Zeit, Erinnerung, Bewegung, Ephemeres, Kräfte, Kontrolle und Unkontrollierbarkeit erforscht. 

Valparaíso: Sala Subterránea de El Internado, 20.07 – 27.07.19
           
           
          

ISAAC JULIEN: INSTALLATION “LINA BO BOARDI – A MARVELLOUS ENTANGLEMENT”

Isaac Julien - A Marvellous Entanglement © Isaac Julien Isaac Julien, Resident*in 2018, zeigt in seiner aus neun Bildschirmen bestehenden Installation die ikonischsten Gebäude der modernen Architektin und Designerin Lina Bo Bardi (1914–1992).

London: Victoria Miro, 07.06.19 – 27.07.19

           
          
          
           
          

AKOSUA ADOMA OWUSU: KURZFILM «PELOURINHO, THEY DON’T REALLY CARE ABOUT US»

Adoma Kurzfilm Pelourinho © Obibini Pictures LLC Inspiriert durch einen 1927 von W.E.B. Du Bois geschriebenen Brief an die U.S. Botschaft in Brasilien, in dem es um die Diskriminierung der Afro-Amerikanischen Reisendenden ging, drehte Akosua Adoma Owusu, Resident*in 2018, den neunminütigen Kurzdokumentarfilm «PELOURINHO, THEY DON’T REALLY CARE ABOUT US» (2019).
           
          
          
          

AUSSTELLUNG «GRADA KILOMBA: DESOBEDIÊNCIAS POÉTICAS»

Grada Kilomba - Desobediências Poéticas © Grada Kilomba Mit von Jochen Volz und Valéria Piccoli als Kurator*innen, debütierte Grada Kilomba, Resident*in 2016, unlängst mit ihrer ersten Individualausstellung «Desobedências poéticas» in Brasilien. Die Ausstellung ist stark politisch geprägt und gibt denjenigen eine Stimme, die im Verlauf der Geschichte zum Schweigen gebracht wurden.

São Paulo: Pinacoteca de São Paulo, 06.07 - 30.09.19

          

SAMY BEN REDJEB: PLATTE „JAMBÚ E OS MÍTICOS SONS DA AMAZÔNIA”

Samy Ben Redjeb Jambú © Samy Ben Redjeb Samy Ben Redjeb, Resident*in 2018, hat jüngst eine neue Schallplatte bei dem Label Analog Africa veröffentlicht. Sie beinhaltet 19 von Samy Ben Redjeb und Carlos Xavier kompilierte, teils Mitte der siebziger Jahre in der Stadt Belém do Pará aufgenommene Titel.