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Haus-Kino Goethe on demand

Goethe on Demand: die Streaming-Plattform des Goethe-Instituts
Haus-Kino

Im Mai startet eine zweite Ausgabe der Online-Filmreihe Haus-Kino über die Plattform Goethe-on-Demand. Organisiert von den Goethe-Instituten in Argentinien, Uruguay, Chile, Peru, Kolumbien und Venezuela und dem Goethe-Zentrum in Paraguay werden jeden Monat ein Dokumentar- und ein Spielfilm zum gleichen Thema gezeigt. Eine einmalige Gelegenheit, zeitgenössische Autorenfilme kennenzulernen, aber auch Klassiker des deutschen Kinos neu zu entdecken. Gezeigt werden u.a. Filme von Tatjana Turanskyj, Monika Treut, Heinz Emigholz, Janna Ji Wonders und Johannes Maria Schmidt.

An jedem dritten und vierten Donnerstag im Monat ist ein neuer Film mit spanischen Untertiteln kostenlos auf der Plattform Goethe-on-Demand verfügbar. 

Nach der Reservierung im genannten Zeitraum steht der Film 48 Stunden zur Verfügung.

Plattform Goethe On Demand

August: Liebe in Zeiten der Dekolonisierung

Wir alle sind oder waren irgendwann, auf irgendeine Art und Weise, Migranten. Sowohl die Sozialwissenschaften als auch die Politik haben sich mit Migration, Anpassung, Machtverhältnissen und in jüngster Zeit auch mit Diskursen über Dekolonisierung beschäftigt. So bietet auch der Film immer wieder die Möglichkeit, dem Phänomen der Migration Gesichter und persönliche Geschichten zu geben. Im August präsentiert Haus-Kino R.W. Fassbinders herzerschütternden Klassiker Angst essen Seele auf, ein Melodram, das anhand einer Liebesgeschichte Bürokratie und ironische Blicke auf die bestehenden Zustände sozialer Unterdrückung darstellt. Liebe und Hartnäckigkeit wiederholen sich in Darío Aguirres biografischem Dokumentarfilm En el país de mis hijos.

La angustia corroe el alma © Kinowelt GmbH

Angst essen Seele auf

1973, Farbe, 91 Min.
Regisseur: Rainer Werner Fassbinder

Donnerstag 18. bis Sonntag 21. August. So lange Visualisierungen zur Verfügung stehen.
 

En el país de mis hijos © Darío Aguirre

Im Land meiner Kinder

2018, Farbe, 88 Min.
Regie: Darío Aguirre

Donnerstag 25. bis Sonntag 28. August. So lange Visualisierungen zur Verfügung stehen.


 


FRÜHERE PROGRAMME


Juli: die Erzählkunst neu erfinden

Die Formen des Erzählens im Film werden ständig neu geprägt, verändern sich und verschieben ihre Grenzen. Im Juli präsentiert Haus-Kino zwei Filme, die neue Wege der Kommunikation mit dem Publikum einschlagen und traditionelle Ideen des Filmemachens infrage stellen. The Lobby von Heinz Emigholz ist ein Film, der in seinen Aufnahmen mit visueller Akrobatik neue Erzählformen erfindet. Und die iranische Filmemacherin Narges Kalhor erzählt in ihrem Dokumentarfilm In the Name of Scheherazade oder der erste Biergarten in Teheran eine Geschichte, die sich mit einer anarchischen Wucht des Filmens, des Begehrens und der Wahrnehmung zwischen Traum und Realität bewegt. Beide Filme versetzen uns in einen Zustand der Verunsicherung und Verzauberung, indem sie die übliche, bequeme Zuschauerhaltung aufbrechen, mit der wir gewöhnlich Filme sehen. Sie stellen eine Herausforderung, eine Verführung und eine Suche des experimentellen Filmens dar.

El lobby © Filmgalerie 451, Heinz Emigholz

The Lobby

76 Min., 2020
Regisseur: Heinz Emigholz

Donnerstag 21. bis Sonntag 24. Juli. So lange Visualisierungen zur Verfügung stehen.
 

En el nombre de Scheherazade © Oasys Digital

In The Name Of Scheherazade Or The First Beergarden In Teheran

76 Min., 2018/2019
Regie: Narges Kalhor 

Donnerstag 28. bis Sonntag 31. Juli. So lange Visualisierungen zur Verfügung stehen.


 

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