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16:00–19:00 Uhr
Chengdu|Revisiting Memory - Chinesische Filme auf der Berlinale
Kurzfilmvorführung mit Gespräch|
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Chengdu A4 Art Museum, Chengdu
- Preis Eintritt frei
Sondervorführung mit künstlerischen Gesprächen
Zeit: 01. Dezember 2024, 16:00–19:00
Ort: A4 Art Museum Chengdu
Gäste: Cheng Yu, Lao Xinying, Li Yongzheng, Lin Yihan, Dr. Yu Yue
Sprache: Chinesisch mit chinesischen und englischen Untertiteln
Teilnahme: Eintritt frei
Filme verkörpern nicht nur unsere Erinnerungen, sie gestalten sie auch um. Sie haben die Kraft, unsere Fantasie zu übertreffen und uns gleichzeitig mit der Realität zu konfrontieren. In einer Zeit, in der visuelle Erzählungen immer mehr an Bedeutung gewinnen, nutzen Filmemacher*innen bewusst das Medium Film, um sich mit ihren eigenen Erinnerungen auseinanderzusetzen. Sie weben emotionale Erlebnisse, Fragmente der Kindheit und flüchtige Momente der Erkenntnis zu einer eindrucksvollen Bilderwelt zusammen.
Am 01. Dezember 2024 veranstalten das Goethe-Institut China und das A4 Art Museum gemeinsam eine öffentliche Kurzfilmvorführung in Chengdu. Präsentiert werden drei chinesische Kurzfilme, die in den letzten zwei Ausgaben der Berlinale gezeigt wurden und sich mit dem Thema Erinnerung auseinandersetzen. Außerdem werden der Künstler Li Yongzheng und der Wissenschaftler Dr. Yu Yue vor Ort anwesend sein, um im Anschluss an die Vorführung Einblicke zu geben und mit dem Publikum zu diskutieren.
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Filmprogramm
„Sojourn to Shangri-La“
Regie: Lin Yihan | 2023 | S/W | Mandarin, Englisch mit chinesischen und englischen Untertiteln | 20 Min.
Berlinale Shorts 2024
Ein aufwendiges Mode-Shooting am Strand steht an, aber die dafür errichtete Kulisse ist über Nacht vom Meer verschluckt worden. Die junge Assistentin versucht als Einzige, die Situation zu retten, und schickt eine Kameradrohne auf Suche. Kaum merklich entführt deren Flug den Film ins Magische. (Quelle: www.berlinale.de)
„Xiaohui and His Cows“
Regie: Lao Xinying | 2023 | Farbe | Mandarin mit chinesischen und englischen Untertiteln | 15 Min. | empfohlen ab 9 Jahren
Berlinale 2023: Generation Kplus, lobende Erwähnung
Außer Berglandschaften, magischen Felsen und ein paar Gleichaltrigen hat das Dorf, in dem Xiaohui mit seinem Großvater und zwei Kühen lebt, nichts zu bieten. Schmerzlich vermisst der Neunjährige seine Eltern, die in der Stadt arbeiten. Als der Opa ein Kalb verkaufen muss, setzt der gewitzte Enkel alles daran, die Trennung von Mutter und Kind zu verhindern. Ein seelenvoller Schrei nach Liebe in kapitalistischen Zeiten. (Quelle: www.berlinale.de)
„Daughter and Son“
Regie/Drehbuch: Cheng Yu | 2022 | Farbe | 30 Minuten | Chinesisch mit chinesischen und englischen Untertiteln | Nominiert für die 73. Berlinale und die Hauptkategorie des 16. FIRST Film Festivals.
Inhalt: Sachiko und Ming leben zusammen, vielleicht sind sie ein Paar. Sie besprechen Alltägliches, schlüpfen in verschiedene Rollen, und erzählen einander so von ihrer Beziehung.
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Gäste und Künstler
Lao Xinying ist Regisseurin, Drehbuchautorin und Cutterin und wurde 1997 in Guangxi geboren. Sie studiert derzeit Filmproduktion an der New York University. Während ihres Grundstudiums hat sie aufgrund ihres Journalismus-Studiums und ihrer Erfahrung in der Produktion von Dokumentarfilmen ein starkes Interesse an Videoerzählungen entwickelt. Ihre Arbeiten zeigen oft die Perspektive von Kindern, und durch ihre Bilder dekonstruiert sie die Vielfalt und Komplexität der menschlichen Welt. Ihr Kurzfilm „Xiaohui und seine Kühe“, den sie in ihrem zweiten Jahr an der NYU gedreht hat, erhielt bei der Berlinale 2023 eine lobende Erwähnung der „Generation Kplus“-Jury.
Lin Yihan stammt aus Fuzhou und lebt derzeit in Shanghai. Sie hat einen Master-Abschluss in Filmregie vom Columbia College Chicago. Ihre Werke erforschen die Beziehungen zwischen Menschen und Räumen in zeitgenössischen Kontexten. In ihrer filmischen Praxis versucht sie, eine abstrakte Landschaft auf den physischen Raum zu konstruieren. Oft versucht sie, sich dem Ewigen im „gegenwärtigen“ Moment zu nähern. Ihre Werke wurden u.a. für das Slamdance Film Festival, das Grilla 3° Lima Alterna Festival und die Minikino Film Week ausgewählt.
Cheng Yu, geboren 1996 in Jinan, China. Er begann in seiner Collegezeit, sich mit dem Filmemachen zu beschäftigen, studierte Regie an der Beijing Film Academy und arbeitet seitdem als freischaffender Regisseur. Filmografie (Kurzfilme): „Pomegranate“ (2020), „Daughter and Son“ (2022).
Yu Yue – Professor für deutsche Philosophie an der Sichuan-Universität.
Li Yongzheng – Künstler, dessen Arbeiten Medien wie Installationskunst, Performance, Video und Malerei umfassen.
Zeit: 01. Dezember 2024, 16:00–19:00
Ort: A4 Art Museum Chengdu
Gäste: Cheng Yu, Lao Xinying, Li Yongzheng, Lin Yihan, Dr. Yu Yue
Sprache: Chinesisch mit chinesischen und englischen Untertiteln
Teilnahme: Eintritt frei
Filme verkörpern nicht nur unsere Erinnerungen, sie gestalten sie auch um. Sie haben die Kraft, unsere Fantasie zu übertreffen und uns gleichzeitig mit der Realität zu konfrontieren. In einer Zeit, in der visuelle Erzählungen immer mehr an Bedeutung gewinnen, nutzen Filmemacher*innen bewusst das Medium Film, um sich mit ihren eigenen Erinnerungen auseinanderzusetzen. Sie weben emotionale Erlebnisse, Fragmente der Kindheit und flüchtige Momente der Erkenntnis zu einer eindrucksvollen Bilderwelt zusammen.
Am 01. Dezember 2024 veranstalten das Goethe-Institut China und das A4 Art Museum gemeinsam eine öffentliche Kurzfilmvorführung in Chengdu. Präsentiert werden drei chinesische Kurzfilme, die in den letzten zwei Ausgaben der Berlinale gezeigt wurden und sich mit dem Thema Erinnerung auseinandersetzen. Außerdem werden der Künstler Li Yongzheng und der Wissenschaftler Dr. Yu Yue vor Ort anwesend sein, um im Anschluss an die Vorführung Einblicke zu geben und mit dem Publikum zu diskutieren.
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Filmprogramm
„Sojourn to Shangri-La“
Regie: Lin Yihan | 2023 | S/W | Mandarin, Englisch mit chinesischen und englischen Untertiteln | 20 Min.
Berlinale Shorts 2024
Ein aufwendiges Mode-Shooting am Strand steht an, aber die dafür errichtete Kulisse ist über Nacht vom Meer verschluckt worden. Die junge Assistentin versucht als Einzige, die Situation zu retten, und schickt eine Kameradrohne auf Suche. Kaum merklich entführt deren Flug den Film ins Magische. (Quelle: www.berlinale.de)
„Xiaohui and His Cows“
Regie: Lao Xinying | 2023 | Farbe | Mandarin mit chinesischen und englischen Untertiteln | 15 Min. | empfohlen ab 9 Jahren
Berlinale 2023: Generation Kplus, lobende Erwähnung
Außer Berglandschaften, magischen Felsen und ein paar Gleichaltrigen hat das Dorf, in dem Xiaohui mit seinem Großvater und zwei Kühen lebt, nichts zu bieten. Schmerzlich vermisst der Neunjährige seine Eltern, die in der Stadt arbeiten. Als der Opa ein Kalb verkaufen muss, setzt der gewitzte Enkel alles daran, die Trennung von Mutter und Kind zu verhindern. Ein seelenvoller Schrei nach Liebe in kapitalistischen Zeiten. (Quelle: www.berlinale.de)
„Daughter and Son“
Regie/Drehbuch: Cheng Yu | 2022 | Farbe | 30 Minuten | Chinesisch mit chinesischen und englischen Untertiteln | Nominiert für die 73. Berlinale und die Hauptkategorie des 16. FIRST Film Festivals.
Inhalt: Sachiko und Ming leben zusammen, vielleicht sind sie ein Paar. Sie besprechen Alltägliches, schlüpfen in verschiedene Rollen, und erzählen einander so von ihrer Beziehung.
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Gäste und Künstler
Lao Xinying ist Regisseurin, Drehbuchautorin und Cutterin und wurde 1997 in Guangxi geboren. Sie studiert derzeit Filmproduktion an der New York University. Während ihres Grundstudiums hat sie aufgrund ihres Journalismus-Studiums und ihrer Erfahrung in der Produktion von Dokumentarfilmen ein starkes Interesse an Videoerzählungen entwickelt. Ihre Arbeiten zeigen oft die Perspektive von Kindern, und durch ihre Bilder dekonstruiert sie die Vielfalt und Komplexität der menschlichen Welt. Ihr Kurzfilm „Xiaohui und seine Kühe“, den sie in ihrem zweiten Jahr an der NYU gedreht hat, erhielt bei der Berlinale 2023 eine lobende Erwähnung der „Generation Kplus“-Jury.
Lin Yihan stammt aus Fuzhou und lebt derzeit in Shanghai. Sie hat einen Master-Abschluss in Filmregie vom Columbia College Chicago. Ihre Werke erforschen die Beziehungen zwischen Menschen und Räumen in zeitgenössischen Kontexten. In ihrer filmischen Praxis versucht sie, eine abstrakte Landschaft auf den physischen Raum zu konstruieren. Oft versucht sie, sich dem Ewigen im „gegenwärtigen“ Moment zu nähern. Ihre Werke wurden u.a. für das Slamdance Film Festival, das Grilla 3° Lima Alterna Festival und die Minikino Film Week ausgewählt.
Cheng Yu, geboren 1996 in Jinan, China. Er begann in seiner Collegezeit, sich mit dem Filmemachen zu beschäftigen, studierte Regie an der Beijing Film Academy und arbeitet seitdem als freischaffender Regisseur. Filmografie (Kurzfilme): „Pomegranate“ (2020), „Daughter and Son“ (2022).
Yu Yue – Professor für deutsche Philosophie an der Sichuan-Universität.
Li Yongzheng – Künstler, dessen Arbeiten Medien wie Installationskunst, Performance, Video und Malerei umfassen.
Ort
Chengdu A4 Art Museum, Chengdu
Luxelakes Arts Exhibition Center (Luxelakes Eco-City), South Extension Tianfu Avenue, Tianfu New Area, Chengdu
China
Luxelakes Arts Exhibition Center (Luxelakes Eco-City), South Extension Tianfu Avenue, Tianfu New Area, Chengdu
China
Ort
Chengdu A4 Art Museum, Chengdu
Luxelakes Arts Exhibition Center (Luxelakes Eco-City), South Extension Tianfu Avenue, Tianfu New Area, Chengdu
China
Luxelakes Arts Exhibition Center (Luxelakes Eco-City), South Extension Tianfu Avenue, Tianfu New Area, Chengdu
China