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19:30–22:00 Uhr
„AIsolation“ in Chengdu
Filmvorführung mit Diskussion|KI-Kurzfilmwettbewerb
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100 KM & X space, Chengdu
- Sprache Chinesisch, Englisch
- Preis Eintritt frei
- Teil der Reihe: KI-Kurzfilmwettbewerb „AIsolation“
Aus diesem Anlass veranstaltet das Goethe-Institut China gemeinsam mit dem unabhängigen Kunstraum 100 KM & X space am 7. Februar 2026 eine Filmvorführung mit anschließendem Gespräch, in dessen Rahmen das Projekt „AIsolation“ vorgestellt wird. Nach dem Filmprogramm diskutiert Theresa Reiwer mit lokalen Filmemacher*innen und Künstler*innen über das Spannungsfeld von Künstlicher Intelligenz und Kunst, darunter Bai Xiaomo, Xia Tong, Chen Xinzhong und Chen Lu.
Das Filmprogramm umfasst 22 Kurzfilme aus der Longlist des KI-Kurzfilmwettbewerbs „AIsolation“, die von einer internationalen Jury als Finalist*innen nominiert wurden. Die Filme befassen sich mit den Themen Isolation, Identitätskrise und der komplexen Beziehung zwischen Mensch und Technologie in einer zunehmend digitalisierten Gesellschaft.
Filmvorführung mit Diskussion
„AIsolation“ in Chengdu
Zeit: 07.02.2026, 19:30 – 22:00 UhrGäste: Theresa Reiwer, Bai Xiaomo, Xia Tong, Chen Xinzhong
Moderation: Chen Lu
Sprachen: Chinesisch, Englisch
Ort: 100 KM & X space
Adresse: No. 71-75, Building 7, No. 7 Yulin South Road, Wuhou District, Chengdu
Eintritt frei
DIE FILME
Before the Drop | Rosa WERNECKEbriDsunG | Ziyang LIN
Discourse on the origins of inequality among ≥ ≈ | Barcode People
(Qihao LIANG, Tong SHU)
Echo | Ziyu LIN
Good Days | Kam Hiu Lam, Alexis
iDent | Lazybackhome
Invisible Women | Ohuo (Fan YU, Song LU)
Is the art gallery a battlefield? | Yuke LI
Island Man | Shan LU
Joan of Arc Arrives at the Hotel Intercontinental | Meghan SMITH
John Doe | Qiao HU
Moments When Pain Arrives | Jiangyan HUANG
Phantastikè | Yewen LIU, Shuai LIU
Red Desire | Minto YANG, Zhiheng ZHANG, Dongyi LI, Kexin CHEN
Reverse Engineering Non Generic AI Poetry | Leon KEIDITSCH
The anger that breaks a man into boys | Wenjun XU
The spectacle of paradise | Hanlin WANG
Trash Boy | Daniel RENN
WHAT MAKES US HUMAN | Wuyenong
WHICH IS TRUE | Wenlong QI
White Room, Black Square | Wenxuan LYU, Xinyu LIU
Wild Horses | iRuler
KI-KURZFILMWETTBEWERB „AIsolation“
Der KI-Kurzfilmwettbewerb „AIsolation“ ist Teil des regionalen Projekts „ALLEINSEIN: Einsamkeit und Freiheit“ der Goethe-Institute in Ost- und Zentralasien – darunter Peking, Seoul, Tokio, Ulan Bator, Almaty, Taschkent sowie die Abteilung Kultur und Bildung des Generalkonsulats der Bundesrepublik Deutschland in Shanghai – in Kooperation mit dem HAU Hebbel am Ufer, insbesondere der digitalen Bühne HAU4. Zu den weiteren Partnern zählen die Berlin Art Week, das FIRST Fantastic Film Festival, SIMA (School of Intermedia Art, China Academy of Art), AMNUA (Art Museum of the Nanjing University of the Arts) sowie die Medienplattform Meta Eye. Teilnehmer*innen werden eingeladen, ihre Erfahrungen, Perspektiven und Visionen auf den Ausschreibungstitel „AIsolation“ in ihren Arbeiten auszudrücken und dabei die Nutzung von KI-Tools oder die Zusammenarbeit zwischen Menschen und KI herauszufordern und ästhetisch zu reflektieren, um die Grenzen der Bildsprache zu erkunden. Das Projekt möchte so eine kritische Auseinandersetzung mit Künstlicher Intelligenz und ihren gesellschaftlichen Auswirkungen anstoßen.DIE GÄSTE
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Theresa Reiwer ist eine in Berlin lebende (post)digitale Künstlerin, die Mehrkanal-Videoarbeiten, XR-Formate und räumliche Installationen schafft, welche das Physische ins Digitale erweitern und umgekehrt. Ein thematischer Schwerpunkt liegt auf Künstlicher Intelligenz, die sie sowohl als Spiegel gegenwärtiger Paradigmen als auch als Möglichkeit zur Spekulation über alternative Zukünfte untersucht. Ihre Arbeiten werden sowohl in Theatern als auch in Ausstellungskontexten gezeigt, darunter Ars Electronica Linz und Istanbul, HAU Berlin, Next Level Festival Dortmund, Schauspielhaus Graz sowie in Basel, Kassel, Madrid, Miami, Morelos, Stockholm, Peking und Zürich. Sie wurde mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Lumen Prize Gold Award in London und dem BBA Artist Prize 2024. Aktuell wird sie vom Haus für Medienkunst in Oldenburg (ehemals Edith-Ruß-Haus) gefördert.
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Bai Xiaomo ist ein Datenmedienkünstler, Musiker und Kurator. Als zentrales Medium nutzt er den Computer zur Entwicklung eigener Softwareprogramme. Mittels Daten und Algorithmen generiert er Musik, Klangwelten und visuelle Strukturen sowie präzise Steuerungsbefehle für Lichtsysteme, Motoren, Roboterarme und Teslaspulen. So entstehen intermediale, interaktive Kunstwerke. Sein breit gefächertes Portfolio reicht von Musik-, Klang- und Videoinstallationen über Licht-, Elektronik- und kinetische Apparaturen bis hin zu immersiven Raumkonzepten, Fine-Art-Prints, Kammermusik sowie audiovisuellen Live-Performances.
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Xia Tong (Xi Xia) absolvierte Studien der Geophysik an der Peking-Universität sowie im Fachbereich Film an der Emily Carr University of Art + Design in Vancouver/Kanada. Er blickt auf eine vielseitige Karriere in der Kreativwirtschaft Chinas und Kanadas zurück. Seine filmischen Arbeiten wurden auf internationalen Festivals gezeigt (darunter bei den Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen), beim Montreal World Film Festival ausgezeichnet und mehrfach durch den Canada Council for the Arts gefördert.
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Chen Xinzhong schloss sein Studium der Ingenieurmechanik an der Tsinghua-Universität in Peking ab, bevor er sich dem Filmemachen zuwandte und 2003 seinen Master of Fine Arts (MFA) an der Temple University (Philadelphia/USA) erwarb. Zu seinen wichtigsten Regiearbeiten zählen Titel wie „马班邮路“ (The Postman), „四川街道歌声“ (Sichuan Street Songs) und „情诗“ (Love Poetry). Seine Werke waren Teil renommierter internationaler Filmfestspiele, unter anderem in Tribeca (New York), Marseille (FIDMarseille) und Hongkong. Darüber hinaus wurden seine Filme in Kunstzentren wie dem Centre Pompidou in Paris, der Londoner Hayward Gallery und dem Block Museum of Art in Chicago präsentiert.
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Chen Lu ist Dokumentarfilmregisseurin und Kuratorin. Sie absolvierte ein Masterstudium in Film, Television and Moving Image an der University of Westminster in London. Seit 2009 ist sie in der Dokumentarfilmproduktion tätig. An den von ihr mit produzierten Filmen wurden unter anderem mit dem China TV Golden Eagle Award ausgezeichnet und für die Beijing Documentary Film Week nominiert. Zu ihren kuratorischen Projekten zählen die Ausstellung „Back to the 1990s – Chinese Documentary Film“ in London (2021), das Kunstprojekt „Utopia“ (2022) etc. Derzeit liegt ihr Arbeitsschwerpunkt auf gemeinschaftsorientierten künstlerischen Praxisformen mit Bewegtbild. Sie lebt und arbeitet in Chengdu.
Ort
No. 71-75, Building 7, No. 7 Yulin South Road, Wuhou District, Chengdu
Chengdu
China
Ort
No. 71-75, Building 7, No. 7 Yulin South Road, Wuhou District, Chengdu
Chengdu
China