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18:00 Uhr
Leseherbst: Danko Rabrenović
Lesung und Gespräch
-
Online Online
- Sprache Deutsch
Lesung: 20.10.2022 um 18:00 Uhr über Zoom
Mit: Danko Rabrenović
Moderation: Wenke Tannenberg-Turkovic (DAAD-Lektorin Novi Sad) und Kerstin Lieb (OeAD-Lektorin Novi Sad)
Für: fortgeschrittene Deutschstudierende, Deutschlernende und die interessierte Öffentlichkeit
Für Registration klicken Sie hier.
Mit: Danko Rabrenović
Moderation: Wenke Tannenberg-Turkovic (DAAD-Lektorin Novi Sad) und Kerstin Lieb (OeAD-Lektorin Novi Sad)
Für: fortgeschrittene Deutschstudierende, Deutschlernende und die interessierte Öffentlichkeit
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Im Rahmen des von DAAD- und OeAD-Lektor*innen mit dem Goethe-Institut Belgrad organisierten Leseherbstes laden wir Sie herzlich zur ersten Veranstaltung dieser Reihe ein. Am 20. Oktober 2022 um 18 Uhr wird der Musiker, Radiomoderator und Autor Danko Rabrenović zu Gast sein und einem breiten Publikum für Lesung und Gespräch zu seinen Büchern „Der Balkanizer: Ein Jugo in Deutschland“ und „Herzlich willkommenčić: Heimatgeschichten vom Balkanizer“ zur Verfügung stehen.
Klappentext „Der Balkanizer: Ein Jugo in Deutschland“ (2010)
Danko Rabrenović kam als 22-Jähriger aus dem ehemaligen Jugoslawien nach Deutschland. In diesem Buch erzählt er vom Ankommen und Heimischwerden in einem Land, das so ganz anders tickt als seine alte Heimat. Rabrenović sammelt „Aufenthaltstitel“ wie andere Gartenzwerge und beschreibt, wie er versucht, liebgewonnene deutsche Sitten anzunehmen, ohne die eigenen Wurzeln zu verleugnen. „Der Balkanizer“ ist ein Insider-Bericht, der Deutschen und „Jugos“ schonungslos und humorvoll den Spiegel vorhält: pointiert, selbst-ironisch und mit feinem Gespür für interkulturelle Zwischentöne.
Leihen Sie das Buch in der Bibliothek des Goethe-Instituts aus:
„Der Balkanizer“ (Buch)
„Der Balkanizer“ (Hörbuch)
Wie meldet man sich für die Bibliothek an?
Danko Rabrenović kam als 22-Jähriger aus dem ehemaligen Jugoslawien nach Deutschland. In diesem Buch erzählt er vom Ankommen und Heimischwerden in einem Land, das so ganz anders tickt als seine alte Heimat. Rabrenović sammelt „Aufenthaltstitel“ wie andere Gartenzwerge und beschreibt, wie er versucht, liebgewonnene deutsche Sitten anzunehmen, ohne die eigenen Wurzeln zu verleugnen. „Der Balkanizer“ ist ein Insider-Bericht, der Deutschen und „Jugos“ schonungslos und humorvoll den Spiegel vorhält: pointiert, selbst-ironisch und mit feinem Gespür für interkulturelle Zwischentöne.
Leihen Sie das Buch in der Bibliothek des Goethe-Instituts aus:
„Der Balkanizer“ (Buch)
„Der Balkanizer“ (Hörbuch)
Wie meldet man sich für die Bibliothek an?
Klappentext „Herzlich willkommenčić: Heimatgeschichten vom Balkanizer“ (2015)
Danko Rabrenović tischt uns eine Reihe autobiografischer Geschichten auf und beleuchtet seinen Alltag zwischen zwei Welten – Deutschland und dem Balkan. Er erzählt von Biodeutschen und Turbobalkanesen und fragt sich, was es eigentlich bedeutet, wenn seine Nachbarn nie bei ihm klingeln, weil sie seine „Privatsphäre nicht stören“ wollen. Und er erinnert sich an den Tag, als seine achtjährige Tochter keine Lust mehr darauf hatte, „die Deutsche“ in der Familie zu sein und darum bat, ihr einen kroatischen Pass zu besorgen.
Dieses Buch ist eine humorvolle Reise, die uns zeigt, mit welcher Selbstverständlichkeit Menschen in mehreren Kulturen zu Hause sein können. Danko Rabrenović spielt mit kulturellen Gegensätzen und Klischees, zeigt aber auch, wie eine Symbiose aus beiden Welten aussehen kann. Heimat ist in seinen Geschichten keine geografische Koordinate mehr, sondern ein Gefühl.
„Eine Haftpflichtversicherung abzuschließen, widerspricht irgendwie unserer Mentalität. Wir hoffen immer, dass alles gut geht und nichts Schlimmes passiert. Und wenn doch etwas passiert, dann verfluchen wir einfach die ganze Welt.“
Danko Rabrenović tischt uns eine Reihe autobiografischer Geschichten auf und beleuchtet seinen Alltag zwischen zwei Welten – Deutschland und dem Balkan. Er erzählt von Biodeutschen und Turbobalkanesen und fragt sich, was es eigentlich bedeutet, wenn seine Nachbarn nie bei ihm klingeln, weil sie seine „Privatsphäre nicht stören“ wollen. Und er erinnert sich an den Tag, als seine achtjährige Tochter keine Lust mehr darauf hatte, „die Deutsche“ in der Familie zu sein und darum bat, ihr einen kroatischen Pass zu besorgen.
Dieses Buch ist eine humorvolle Reise, die uns zeigt, mit welcher Selbstverständlichkeit Menschen in mehreren Kulturen zu Hause sein können. Danko Rabrenović spielt mit kulturellen Gegensätzen und Klischees, zeigt aber auch, wie eine Symbiose aus beiden Welten aussehen kann. Heimat ist in seinen Geschichten keine geografische Koordinate mehr, sondern ein Gefühl.
„Eine Haftpflichtversicherung abzuschließen, widerspricht irgendwie unserer Mentalität. Wir hoffen immer, dass alles gut geht und nichts Schlimmes passiert. Und wenn doch etwas passiert, dann verfluchen wir einfach die ganze Welt.“