Die Somerset House Studios setzen ihre jährliche Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut London im Rahmen eines internationalen Residenzprogramms fort, um eine in Deutschland lebende Künstlerin oder nicht-binäre Künstlerin zu unterstützen, die sich mit Musik und Klang beschäftigt, in Zusammenarbeit mit CTM, Berlins Festival für experimentelle Musik und Kunst.
Ab Januar 2025 wird Hanne Lippard an der Residenz teilnehmen. Ihre künstlerische Praxis liegt an der Schnittstelle zwischen gesprochenem und geschriebenem Wort, und ihre Arbeit wird durch eine Vielzahl von Disziplinen vermittelt, vor allem durch Klanginstallationen und Performances. Ihre Arbeit reflektiert die Abstraktion von Sprache und unsere Fähigkeit, in der Wiedergabe zu existieren, und setzt sich mit Standardisierung, inklusiver Logik und einem gewissen Automatismus der Alltagssprache auseinander.
Indem sie sich Inhalte aus dem öffentlichen Raum aneignet, untersucht sie, wie der Aufstieg der digitalen Kommunikation und Vermittlung unsere Beziehung zur Sprache neu programmiert. Lippard verwebt gefundene Texte mit ihrem eigenen Material, das sie dann durch eine Vielzahl von Mitteln manipuliert, wie z. B. Wiederholungen, Intonationsverschiebungen oder die Ausnutzung von Homonymen, um Überlegungen zum zeitgenössischen Leben zu formulieren.
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