Archiv der Flucht

Archiv der Flucht © Foto: Katy Otto, katyotto.com

Mit dem Archiv der Flucht entsteht ein digitaler Gedächtnisort, der an Flucht und Migration nach Deutschland im 20. und 21. Jahrhundert erinnert und zeigt, dass Flucht und Migration keine Ausnahmen oder krisenhaften Anomalien, sondern wesentlicher Bestandteil deutscher Geschichte waren und sind.
Das Projekt des Hauses der Kulturen der Welt (HKW) in Berlin wurde von Carolin Emcke initiiert und von ihr gemeinsam mit Manuela Bojadžijev kuratiert.
 
Das Goethe-Institut  präsentiert das Archiv der Flucht in Athen, Belgrad, Bukarest, Istanbul, Sarajevo, Tirana und Zagreb und greift mit lokalen Partnern u.a. die Fragen auf, welche Formen des Erinnerns und Bezeugens es in unseren heutigen Einwanderungsgesellschaften braucht, welche strukturellen Ähnlichkeiten die unterschiedlichen Erzählungen von Flucht und Ankommen teilen und was uns die Erinnerungen der geflüchteten und migrierten Menschen über das Selbstbild unserer Gesellschaft offenbaren.
 

Filminterviews

Für das Archiv der Flucht wurden 42 mehrstündige Gespräche gefilmt, in denen sich die Interviewer*innen dem Zuhören, Bezeugen und Dokumentieren der Erzählungen von Menschen widmen, die über die Erfahrung von Flucht und Vertreibung, Heimat und Exil, Zugehörigkeit und Neuanfang reflektieren.

Das Online-Archiv mit den 42 Videointerviews finden Sie HIER.

Veranstaltungen

Bücher zur Thematik





Partner

Archiv der Flucht ist ein Projekt des Hauses der Kulturen der Welt. 
 
hkw



Unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Das Online-Archiv und die Produktion der Filminterviews werden gefördert von der Kulturstiftung des Bundes.

Kulturstiftung des Bundes

 

In Südosteuropa wird Archiv der Flucht in Kooperation mit dem Haus der Kulturen der Welt von den Goethe-Instituten und deren Partnern in Athen, Belgrad, Bukarest, Istanbul, Sarajevo, Tirana und Zagreb präsentiert und vermittelt. 

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