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18:30 Uhr

Gespräch mit Christina Kubisch

Gespräch | Im Rahmen des Festivals "Skaņu mežš" und #Mittwochs bei Goethe

  • Goethe-Institut, Riga

  • Sprache Deutsch, mit Konsekutivübersetzung ins Lettische
  • Preis Kostenlos
  • Teil der Reihe: Mittwochs bei Goethe

Die deutsche Klangkünstlerin Christina Kubisch steht in einem abgedunkelten Raum vor einer Installation mit leuchtenden elektronischen Geräten und Kabeln. Mit speziellen Kopfhörern untersucht sie die Klangwelten elektromagnetischer Felder, die für ihr Projekt „Electrical Walks“ charakteristisch sind. © Christina Kubisch

Die deutsche Klangkünstlerin Christina Kubisch steht in einem abgedunkelten Raum vor einer Installation mit leuchtenden elektronischen Geräten und Kabeln. Mit speziellen Kopfhörern untersucht sie die Klangwelten elektromagnetischer Felder, die für ihr Projekt „Electrical Walks“ charakteristisch sind. © Christina Cubisch

Was hören wir eigentlich nicht?

Unsere Städte sind von elektromagnetischen Feldern durchzogen, die von Computern, Mobilfunknetzen, Lichtanlagen oder Verkehrssystemen erzeugt werden. Sie umgeben uns ständig, bleiben jedoch meist unsichtbar und unhörbar.

Electrical Walks in Riga

Anlässlich des Festivals Skaņu Mežs 2026 kehrt Christina Kubischs Projekt "Electrical Walks" nach zwanzig Jahren nach Riga zurück. Bereits 2006 realisierte die Künstlerin gemeinsam mit dem Goethe-Institut Riga einen der ersten "Electrical Walks" in Osteuropa. Nun lädt sie erneut dazu ein, die Stadt mit anderen Ohren zu entdecken und die verborgenen Klanglandschaften des urbanen Raums wahrzunehmen.

Gespräch mit einer Pionierin der Sound Art

Die deutsche Klangkünstlerin Christina Kubisch gehört zu den Pionierinnen der internationalen Sound Art. Seit den 1970er-Jahren erforscht sie die Schnittstellen von Klang, Technologie und Wahrnehmung. Ihre Werke werden weltweit in Museen, Ausstellungen und auf Festivals gezeigt. Für ihr künstlerisches Lebenswerk erhielt sie unter anderem den Giga-Hertz-Preis 2021 des ZKM Karlsruhe und des Experimentalstudios des SWR.

Im Gespräch mit Ulrike Würz, Leiterin des Goethe-Instituts Riga, spricht Christina Kubisch über ihren künstlerischen Werdegang und ihr international bekanntes Projekt "Electrical Walks", mit dem sie seit 2003 elektromagnetische Felder urbaner Räume hörbar macht. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, wie sich unsere Wahrnehmung verändert, wenn wir beginnen, das Unsichtbare zu hören.

Das Abendgespräch bietet die Gelegenheit, die Künstlerin persönlich kennenzulernen und Einblicke in eines der international bekanntesten Projekte der Klangkunst zu erhalten.