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19:00 Uhr

Der Vorname

Filmvorführung|Ein Film von Sönke Wortmann

  • CinéAtlas, Rabat

  • Sprache deutsch mit englischen Untertiteln
  • Preis Eintritt frei; begrenzte Platzzahl

Der Vorname © Constantin Film / Tom Trambow

Filmvorführung in Anwesenheit des Regisseurs

Ein Abend in vertrauter Runde: Ehepaar Stephan Gerhardt und Elisabeth Gerhardt-‐Böttcher haben zum Essen geladen. Wie immer kümmert sich ‚Sabeth’ in der Küche um alles, während Stephan mit seinem Schwager Thomas Böttcher im Wohnzimmer Sprüche klopft. Stephan, linksgesinnter Professor für Neuere deutsche Literatur, scheint nicht viel gemein zu haben mit Thomas, seinerseits leitender Telekom-Mitarbeiter, der mit der jüngeren Schauspielerin Anna Lenz -‐ ihrerseits noch nicht anwesend -‐ ein Kind erwartet.

René König trifft ein, feinsinniger Orchester-Posaunist und Busenfreund von Elisabeth. Da lässt sich Thomas heimlich von der kritischen Edition von Hitlers Mein Kampf dazu inspirieren, zu verkünden, dass er seinem Sprössling den Namen Adolf geben will. Schnell eskaliert eine heftige Debatte. Man könne ein Kind nicht nach einem Diktator nennen, der das Leben von Millionen Menschen ausgelöscht hat. In der Abwesenheit von Elisabeth und Stephan deckt René Thomas Schwindel auf, und dieser verrät ihm, dass sein Sohn in Wahrheit nach Thomas und Elisabeths Vater - Paul - heißen solle.

Da stößt nichtsahnend die schwangere Anna dazu. Der Streit verschärft sich und es kommt zur Äußerung von Beleidigungen, woraufhin der Scherz endlich aufgeklärt wird…

Über den Regisseur:
Sönke Wortmann, geb.1959, studierte an der Hochschule für Fernsehen und Film München und am Royal College of Art in London. Sein Abschlussfilm „Drei D“ wurde für den Studenten-Oscar nominiert. Mit der WG-Komödie „Allein unter Frauen“ gelang ihm 1991 der Kino-Einstand.
„Der bewegte Mann“ (1994), nach dem gleichnamigen Comic von Ralf König, war mit über 6,5 Millionen Kinozuschauern einer der erfolgreichsten Filme der 1990er Jahre. 2001 folgte Wortmanns erster Hollywoodfilm „Der Himmel von Hollywood“ nach dem Roman von Leon de Winter.
Sönke Wortmann wurde unter anderem mit dem Bundesfilmpreis, dem Deutschen Filmpreis, dem Bayerischen Filmpreis und dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. Seit mehr als 20 Jahren inszeniert Sönke Wortmann auch fürs Theater, so u.a. am Düsseldorfer Schauspielhaus und ist als Produzent tätig.
Sein jüngstes Werk "Der Vorname" entstand auf Vorlage des Theaterstücks und Films "Le prénom" von Alexandre De La Patellière und Matthieu Delaporte (Frankreich, 2012).

Filmografie (Auswahl)
Der bewegte Mann, 1994
Der Campus,1997
Lammbock, 2001
Das Wunder von Bern, 2003
Deutschland. Ein Sommermärchen., 2006
Charité, 2017
Der Vorname, 2018