© Goethe-Institut Mexiko
© Goethe-Institut Mexiko
© Goethe-Institut Mexiko
© Goethe-Institut Mexiko
Vom 26. November bis 19. Dezember 1968 wird das Auditorium des Instituto Nacional de Antropología e Historia zum Austragungsort des Jungen Deutschen Films. Gezeigt wurden acht Filme der damals neusten und jüngsten Stimmen des Deutschen Kinos, die dank des Goethe-Instituts und des Anthropologiemuseums erstmals in Mexiko und mit spanischen Untertiteln präsentiert wurden.
Unter den gezeigten Filen waren „Der junge Törless“ von Volker Schloendorff (international vielfach ausgezeichnet und gelobt), „Abschied on Gestern“ von Alexander Kluge, „Kopfstand, Madame!“ von Christian Rischert, „Paarungen“ von Michael Verhoven, „Schonzeit für Füchse“ von Peter Schamoni (der zu dieser Zeit in Mexiko, insbesondere Acapulco, bereits bekannt war), „Tätowierung“ von Johannes Schaaf, „Wilder Reiter GmbH“ von Franz Joseph Spieker und „Mahlzeiten“ von Edgar Reitz.
Die neue deutsche Filmbewegung, wie sie die Presse bezeichnete, war keine Gruppe mit einer gemeinsamen ideologischen Ausrichtung oder einem einheitlichen Ziel. Was sie - abgesehen davon, dass alle zwischen 1930 und 1940 geboren wurden – verband, zeigt sich vielmehr in ihrer Haltung und ihren Arbeitsmethoden. „Fast alle von ihnen verbinden das, was sie der Realität unserer Existenz entnehmen, mit der Absicht sozialer Kritik.“ Mit anderen Worten: Es gelang ihnen, eine ausdrucksstärkere filmische Sprache zu entwickeln, die zugleich stets eine reale Dimension widerspiegelte.
© Goethe-Institut Mexiko
© Goethe-Institut Mexiko
Die Metropolitankathedrale von Mexiko-Stadt mit ihren Kuppeln und Glockentürmen im gotischen, barocken und neoklassizistischen Stil bildete den Rahmen für ein klassisches Konzert mit Werken in d-Moll Op. 6 Nr. 5 von Georg Friedrich Händel; in D-Dur und C-Dur mit Kompositionen von Franz Joseph Haydn (auch bekannt als Vater der Sinfonie und des Streichquartetts); der Musica notturna di Madrid des italienischen Komponisten Luigi Boccherini sowie der Kleinen Nachtmusik von Wolfgang Amadeus Mozart.
© Goethe-Institut Mexiko
„Ein Wunder der Kommunikation ohne Worte“ – so bezeichnete die Presse diese herausragende Pantomime-Aufführung im Teatro Julio Jiménez Rueda im Stadtteil Tabacalera.
Zweihundertfünfzig Kinder, Jugendliche und gehörlose junge Menschen traten in einen Dialog mit dem deutschen Pantomimen Rolf Scharre, einem Künstler und Koopertionspartner des schwedischen Theater- und Filmregisseurs Ingmar Bergman.
Im Scheinwerferlicht der Bühne webte, zeichnete, entwarf und entfaltete Scharre auf magische Weise Geschichten: Schmetterlinge flatterten umher und entwichen Blumen und Sträuchern, er rang mit einem Seil, stemmte Gewichte, stieg Treppen hinauf und hinab, pflegte liebevoll Blumen, zog eine Pistole und briet Fleisch auf dem Land – das ihm die Kinder in einer Art Trugbild mit einem Trick abnahmen, es verzehrten und anschließend einige Stücke mit ihm teilten.
Mit freundlicher Genehmigung: Unternehmensarchiv der Porsche AG.
Pedro Rodríguez de la Vega war ein legendärer mexikanischer Rennfahrer, der als der erfolgreichste in der Geschichte des Landes gilt. Zugleich nimmt er eine zentrale Stellung in der Geschichte von Porsche ein, da er mit seinem Talent maßgeblich dazu beitrug, dass die deutsche Marke 1970 und 1971 die Langstrecken-Weltmeisterschaft gewann – vor allem am Steuer des ikonischen Porsche 917.
Am 11. Juli 1971 verunglückte er auf der Rennstrecke von Nürnberg in Deutschland und kam dabei tragischerweise ums Leben. Zu seinem Gedenken organisierten das Goethe-Institut Mexiko und das Museo Nacional de Antropología eine Veranstaltung, die von Rico Staeinemann, dem damaligen Leiter des Porsche-Rennteams, sowie von Enrique Martín Moreno von der Fédération Internationale de l’Automobile eröffnet wurde.
© Goethe-Institut Mexiko
Am 3. April 1973 fand eine imposante Textil-Ausstellung im Auditorium des Goethe-Instituts statt. Dabei präsentierte Alberto Vásquez die handgewebten Stoffe seines Familienunternehmens, eine Familientradition, die bis in die spanische Kolonialzeit zurückreicht.
Der aus Oaxaca stammende Unternehmer hatte das Ziel mit seinen Werken die prähispanische Kunst mithilfe von originellen Symbolen und Motiven wiederzubeleben. In Bezug auf die Herstellung, handelte es sich um Handarbeit, als Rohmaterial wurde reine Schafswolle verwendet. Dank dieses Verfahrens, das bereits von den alten Mixteken und Zapoteken genutzt wurde, resultierte eine breite Vielfalt an farbenfrohen Textilien. Inspiration waren dabei authentisch, mexikanische Motive.
Vásquez präsentierte im Institut eine umfangreiche Sammlung von Wandteppichen, typischen mexikanischen Kleidungsstücken (wie z.B. Sarapes, Rebozos und Orongos) sowie Rucksäcken, Teppichen und weiteren Produkten, bei der man eine besonders erlesene und vielfältige Auswahl der mexikanischen Textilkunst vorfinden konnte.
Kinder haben schon immer eine wichtige Rolle in der Geschichte der Bibliothek des Goethe-Instituts gespielt. Bereits 1977 war eine wandernde bibliografische Ausstellung installiert, die aus illustrierten und textbasierten Exemplaren bestand, die aus Deutschland entsandt wurden und durch verschiedene Länder Lateinamerikas reisten. Die Ausstellung zeichnete sich unter anderem durch Themen wie Kinderabenteuer, Märchen, Legenden, Fabeln, Poesie und die Umwelt aus.
© Goethe-Institut Mexiko