Goethe-Institut Mexiko 1980-1996

© Goethe-Institut Mexiko

1980

Im Jahr 1980 eröffnete das Foro de Arte Contemporáneo die Ausstellung "Creación Femenina México-Berlín," die 32 Berliner Künstler*innen sowie ihre Werke aus Malerei, Grafik und Zeichnung zusammenbrachte. Die Ausstellung wurde mit dem Vortrag "Sozipolitische Aspekte der deutschen Kunst von Frauen" eingeläutet, an dem u.a. Persönlichkeiten, wie Gabriela Thumser, Regina Liegler-Heussen, Renate Reichert und Mercedes Hernández teilnahmen.

1981

Psychoanalysis
80 Jahre "Die Traumdeutung"

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1981

Psychoanalysis
80 Jahre "Die Traumdeutung"
 
Es reicht nicht aus, das zu formulieren, was Freud bereits
gesagt hat. Es ist notwendig, dass neue Ideen entstehen die
theoretisch kohärent sind sowie sich innerhalb der psychoanalytischen
Theorie bewegen. Das eigentliche Problem in diesem Bereich besteht darin
Psychoanalyse weiterzuentwickeln, nicht sie zu dogmatisieren.
Silvia Bleishmar

In den 80er Jahren, wurde das Goethe-Institut zu einem wichtigen Raum für die kritische Reflexion der Psychoanalyse. Eines der größten Highlights war die Vortragsreihe: 80 Jahre die Traumdeutung, welche Persönlichkeiten wie Silvia Bleishmar, Néstor Braunstein und Marie Langer zusammenbrachte.

Die sogenannte "Rückkehr zu Freud" stand im Mittelpunkt dieser Diskussionen. Dabei ging es nicht um eine dogmatische Wiederholung seiner Theorien, sondern vielmehr um die Suche nach neuen Denkansätzen.

Zum Abschluss der Reihe fand eine öffentliche Podiumsdiskussion statt, die von Fernando del Moral organisiert wurde, der die Wichtigkeit der Traumdeutung als grundlegender Text hervorhob. Für ihn markiert Freud den Beginn der "Revolution des Wissens und des Bewusstseins." Langer erachtet den Text als Legitimation der Psychoanalyse als Wissenschaft, während Braunstein seine Bedeutung vor allem darin definierte "die Grammatik des Unbewussten" zu formulieren.

Dieses Ereignis war ein wichtiger Moment für die Kulturhistorie des Goethe-Instituts Mexiko, da es einerseits ein Raum für interdisziplinären Dialog und andererseits eine kritische Öffnung gegenüber den Geisteswissenschaften bot.

1981

Deutscher Jazz
Contact Trio in der UNAM

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1981

Deutscher Jazz
Contact Trio in der UNAM

Am 29. und 30. September trat das deutsche Jazzensemble Contact Trio im Theater der Fakultät für Architektur der UNAM auf und spielte zwei unvergessliche Konzerte. Die Konzertreihe wurde unter anderem vom Goethe-Institut Mexiko gefördert.

Mit ihrer Musik verfolgte die Gruppe das Ziel, ihren eigenen künstlerischen Stil durch spontane und freie Passagen zum Ausdruck zu bringen und dabei Elemente der zeitgenössischen Musik in den Free Jazz zu integrieren. Seit 1972 hatte das Trio an bedeutenden Jazzfestivals teilgenommen und zahlreiche Tourneen durch Europa unternommen, was ihm internationale Anerkennung einbrachte.

Dank dieser erfolgreichen Laufbahn konnten beide Konzerte an der UNAM ein zahlreiches und begeistertes Publikum verzeichnen, das einen innovativen musikalischen Ansatz erleben durfte, der eng mit dem experimentellen Geist des Jazz verbunden war.

1982

Ausstellung von Malerei, Lithografien und Zeichnungen Berliner Dichter-Maler
Zeitgenössische Kunst aus Berlin

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1982

Ausstellung von Malerei, Lithografien und Zeichnungen Berliner Dichter-Maler
Zeitgenössische Kunst aus Berlin

Im Foro de Arte Contemporáneo des Instituto Nacional de Bellas Artes wurde eine Ausstellung mit Malerei, Lithografien und Zeichnungen von 13 renommierten Berliner Dichter-Malern eröffnet. Das Kollektiv, das 1972 auf Initiative von Aldona Gustas gegründet wurde, vereinte Künstler*innen deren Werke die traditionellen Kategorien zwischen den Kunstgattungen überschritten.

Die Gruppe zeichnete sich durch ihren interdisziplinären Ansatz aus: Ihre Mitglieder malten, schrieben und zeichneten und schufen damit Verbindungen zwischen Figurativismus und poetischem Schaffen – zwei unterschiedliche Bereiche, die nichtsdestotrotz offensichtliche Gemeinsamkeiten aufweisen. Für die Künstler*innen spielt der interkulturelle Austausch sowie die Freundshcaft zu Kolleg*innen aus verschiedenen Ländern eine zentrale Rolle. Aufgrund ihres künstlerischen Schaffens und der poetischen Sprache vermittelten sie nach außen eine Botschaft der Solidarität.

1993

Das Goethe-Institut widmete der kurz zuvor, 1992, verstorbenen renommierten deutschen Schauspielerin Marlene Dietrich eine Retrospektive: Mit einer Galerie von 51 Fotografien ließ es die unvergleichbare Karriere des Filmstars Revue passieren.

1994

Kunst
Ausstellung "Café de Flore" des deutschen Malers Jörg Immendorff

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1996

Ein Fest in Bildern
30 Jahre Goethe-Institut in Mexiko

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Mexiko
2000-2016

Dritte Periode