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16:00 Uhr
Der Froschkönig - Kinderkino!
Spielfilm|Regie: Franziska Buch, 2008, Farbe, 58 min
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Goethe-Institut Peru, Lima 15072
- Sprache Deutsch mit Spanisch UT
- Preis Eintritt frei, begrenzte Sitzkapazität
Der Froschkönig, ein Film von Franziska Buch
An ihrem 18. Geburtstag bekommt die Prinzessin eine goldene Kugel geschenkt, die ihre verstorbene Mutter ihr hinterlassen hat. Ausgelassen spielen ihre Freundinnen damit und die Kugel fällt in den Schlossteich. Die Prinzessin ist untröstlich, obwohl an diesem Tag Besuch erwartet wird. Ein junger Mann soll um ihre Hand anhalten – und auch die Zukunft der verarmten Königsfamilie hängt davon ab. Doch ein Frosch verspricht ihr, die Kugel aus dem Teich zu holen, wenn er mit ihr Geburtstag feiern und von ihrem Tellerlein essen darf.
MEHR ZUM FILM
Das Fest im Schloss mit Prinzessin Sophies Freundinnen und den Freunden des Kavaliers ist in vollem Gang, als die Prinzessin noch einmal zum Teich muss – zum vereinbarten Treffpunkt mit dem Frosch, der ihre Kugel aus dem Teich rettet. Die hübsche Prinzessin rennt allein zurück zum Schlosssaal, aber der Frosch folgt ihr und ruft durch die Tür: „Königstochter, jüngste, mach mir auf!“ Schließlich hat sie ihm ihre Freundschaft versprochen, wenn er die Kugel für sie aus dem Teich holt.
"Was man versprochen hat, das muss man auch halten“, mahnt der König seine Tochter. Also darf der Frosch von ihrem Teller essen, er trinkt aus dem Glas der Prinzessin und zieht ins Schloss ein. Die Prinzessin findet ihn noch immer widerwärtig, selbst als der Frosch sich als wunderbarer Countertenor-Sänger entpuppt. Der König (Fritz von Thun) dankt ihm für die künstlerische Darbietung und verkündet die Verlobung mit dem zur Feier angereisten Prinzen. Das hält aber die computeranimierte Figur des Frosches nicht davon ab, weiterhin Forderungen zu stellen. Er ist so aufdringlich, dass er sogar im Bettchen der Prinzessin schlafen will. Da verliert sie die Geduld und schleudert das Tier gegen die Wand und der Frosch verwandelt sich in einen Prinzen.
Der Froschkönig gehört zu den Tierbräutigam-Märchen. Die Tradition dieser Märchenform geht zurück auf die Geschichte von Amor und Psyche. Die Kreatur, das Tier und das heranwachsende Mädchen gehen einen Pakt ein und das Mädchen wird damit erwachsen. Denn der Frosch verschmäht materielle Werte, die ihm die Prinzessin anbietet und will stattdessen ihre Liebe. Das Märchen wird heute noch viel zitiert. Im Volksmund spricht man davon, dass eine Frau oft viele Frösche küssen muss bis ein Prinz dabei ist. Im Märchen erlöst sie den Prinzen durch einen Wurf an die Wand oder auch durch einen Kuss von einem Zauber, der den Froschkönig in seiner Tiergestalt gefangen hält. Als der Frosch zum hübschen, jungen Mann wird, werden die beiden ein Paar und weil es eine moderne Märchenverfilmung ist, wird nicht sofort geheiratet. Der Prinz holt seine Freundin aber mit einer eindrucksvollen Kutsche ab, um mit ihr in sein Reich zu fahren. In der Kutsche schmieden sie weitere Reisepläne und malen die Umrisse Europas auf die goldene Kugel, als ein Geräusch sie aufschreckt: „Heinrich, der Wagen bricht“, ruft der Prinz seinem Diener, dem Eisernen Heinrich, auf dem Kutschbock zu. Aber es ist das eiserne Band, das dem treuen Diener vor Erleichterung vom Herzen fällt.
Renate Heilmeier
An ihrem 18. Geburtstag bekommt die Prinzessin eine goldene Kugel geschenkt, die ihre verstorbene Mutter ihr hinterlassen hat. Ausgelassen spielen ihre Freundinnen damit und die Kugel fällt in den Schlossteich. Die Prinzessin ist untröstlich, obwohl an diesem Tag Besuch erwartet wird. Ein junger Mann soll um ihre Hand anhalten – und auch die Zukunft der verarmten Königsfamilie hängt davon ab. Doch ein Frosch verspricht ihr, die Kugel aus dem Teich zu holen, wenn er mit ihr Geburtstag feiern und von ihrem Tellerlein essen darf.
MEHR ZUM FILM
Das Fest im Schloss mit Prinzessin Sophies Freundinnen und den Freunden des Kavaliers ist in vollem Gang, als die Prinzessin noch einmal zum Teich muss – zum vereinbarten Treffpunkt mit dem Frosch, der ihre Kugel aus dem Teich rettet. Die hübsche Prinzessin rennt allein zurück zum Schlosssaal, aber der Frosch folgt ihr und ruft durch die Tür: „Königstochter, jüngste, mach mir auf!“ Schließlich hat sie ihm ihre Freundschaft versprochen, wenn er die Kugel für sie aus dem Teich holt.
"Was man versprochen hat, das muss man auch halten“, mahnt der König seine Tochter. Also darf der Frosch von ihrem Teller essen, er trinkt aus dem Glas der Prinzessin und zieht ins Schloss ein. Die Prinzessin findet ihn noch immer widerwärtig, selbst als der Frosch sich als wunderbarer Countertenor-Sänger entpuppt. Der König (Fritz von Thun) dankt ihm für die künstlerische Darbietung und verkündet die Verlobung mit dem zur Feier angereisten Prinzen. Das hält aber die computeranimierte Figur des Frosches nicht davon ab, weiterhin Forderungen zu stellen. Er ist so aufdringlich, dass er sogar im Bettchen der Prinzessin schlafen will. Da verliert sie die Geduld und schleudert das Tier gegen die Wand und der Frosch verwandelt sich in einen Prinzen.
Der Froschkönig gehört zu den Tierbräutigam-Märchen. Die Tradition dieser Märchenform geht zurück auf die Geschichte von Amor und Psyche. Die Kreatur, das Tier und das heranwachsende Mädchen gehen einen Pakt ein und das Mädchen wird damit erwachsen. Denn der Frosch verschmäht materielle Werte, die ihm die Prinzessin anbietet und will stattdessen ihre Liebe. Das Märchen wird heute noch viel zitiert. Im Volksmund spricht man davon, dass eine Frau oft viele Frösche küssen muss bis ein Prinz dabei ist. Im Märchen erlöst sie den Prinzen durch einen Wurf an die Wand oder auch durch einen Kuss von einem Zauber, der den Froschkönig in seiner Tiergestalt gefangen hält. Als der Frosch zum hübschen, jungen Mann wird, werden die beiden ein Paar und weil es eine moderne Märchenverfilmung ist, wird nicht sofort geheiratet. Der Prinz holt seine Freundin aber mit einer eindrucksvollen Kutsche ab, um mit ihr in sein Reich zu fahren. In der Kutsche schmieden sie weitere Reisepläne und malen die Umrisse Europas auf die goldene Kugel, als ein Geräusch sie aufschreckt: „Heinrich, der Wagen bricht“, ruft der Prinz seinem Diener, dem Eisernen Heinrich, auf dem Kutschbock zu. Aber es ist das eiserne Band, das dem treuen Diener vor Erleichterung vom Herzen fällt.
Renate Heilmeier
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Jirón Nazca 722
Jesús María
Lima 15072
Peru
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