Buchpublikation: Architekturen der Moderne
Symposium und Buchveröffentlichung
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Anlässlich der Veröffentlichung der Publikation laden wir zu einem Symposium und einer Buchpräsentation im Haus der Kulturen der Welt in Berlin ein.
Das Symposium mit den Autorinnen und Autoren, geladenen Fachleuten sowie den Herausgebenden findet am 6. Mai 2022 von 10:00 bis 18:30 Uhr und am 7. Mai 2022 von 10:00 bis 16:00 Uhr statt. Im Anschluss findet am 7. Mai 2022 um 18:00 Uhr die Buchpräsentation statt. Dabei stellen Redebeitragende aus dem arabischen und europäischen Raum die Publikation sowie die Ergebnisse des Symposiums vor und diskutieren diese.
Das Symposium und die Buchpräsentation werden von der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert. Die Veranstaltungen sind öffentlich und kostenlos zugänglich, finden in englischer Sprache statt und werden live gestreamt.
Das Projekt
Befasst man sich mit regionalen Architekturen der Moderne in der arabischen Welt, findet man nur selten Texte, Informationen, Recherchematerialien, Dokumentationen oder gar Ausstellungen. In Städten wie Beirut, Amman, Kuwait-Stadt, Jericho, Gaza-Stadt oder Kairo sind jedoch konkrete Beispiele sichtbar. Das Goethe-Institut Palästinensische Gebiete hat es sich gemeinsam mit neun Fachleuten aus der Region zum Ziel gemacht, die Biografien ausgewählter Bauwerke vom Auftrag über den Gestaltungsprozess bis zur Fertigstellung zu dokumentieren und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Die intensive Recherche untersucht anhand von Texten sowie zeitgenössischem Bild- und Archivmaterial parallele stilistische Ausprägungen von Gebäuden aus dem Zeitraum von 1945 bis 1973 in der Levante, Nordafrika und den Golfstaaten. Im Fokus stehen Ägypten, Libanon, Jordanien, Syrien, Irak, Palästina, Marokko und Kuwait.
Im Januar 2021 fand ein digitales Forschungstreffen statt. Bei dieser Auftaktveranstaltung stellten die ausgewählten Fachleute ihre Recherchen und Narrative im Plenum vor. Diese wurden gemeinsam mit den Herausgebern der Publikation, Dr. George Arbid und Prof. Dr. Philipp Oswalt, diskutiert und weiterentwickelt. So entstand eine neue Plattform für Vernetzung und Austausch zu weiteren relevanten Themenfeldern.
Herausgeber