05.04.2022, 19h00
Wie kommt ein Buch auf die Welt: Reisende
Buchvorstellung und Gespräch|Im Rahmen der Reihe "Wie kommt ein Buch auf die Welt?"
-
Online Online | Goethe-Institut Lissabon, Lissabon
- Sprache Portugiesisch
- Preis Eintritt frei
Der Journalist António Guerreiro spricht mit dem Dichter Miguel Cardoso über das Manuskript seines noch unveröffentlichten Buches Reisende, das aus einem Aufenthalt in Berlin im Jahr 2019 im Rahmen eines Literaturstipendiums des Camões hervorgegangen ist. Am 5. April um 19 Uhr in der Bibliothek und online auf Facebook.
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Als Ausgangsmaterial für Reisende dienen der Berliner Alltag und die Streifzüge durch die Stadt, aber auch eine Konstellation von Lektüren (Franz Kafka, Walter Benjamin) und vor allem Postkarten, die Miguel Cardoso auf Flohmärkten fand und die während der Veranstaltung in der Bibliothek des Goethe-Instituts zu sehen sein werden. Das Gespräch wird versuchen, die Umstände und Bruchstücke zu enträtseln, aus denen ein Buch besteht, bevor es Gestalt gewinnt, die Fäden, die es zusammen halten, die Wege, denen es folgt, und die Dinge, die auf der Strecke bleiben. Eine Kurzfassung von Reisende wurde von Odile Kennelins Deutsche übertragen und in dem Sammelband Stippvisiten (Elfenbein Verlag, 2021) veröffentlicht, der in der Bibliothek zu finden ist.
Miguel Cardoso lebt in Lissabon, wo er 1976 geboren wurde, nachdem er einige Jahre im Ausland verbracht hat. Er liest, schreibt, lehrt und übersetzt. Zu seinen jüngsten Übersetzungen gehören Anne Boyers The Undying (Verlag Tinta-da-China), drei Bücher des Dichters Sean Bonney (Verlage Douda Correria und Barco Bêbado) und John Wieners' The Hotel Wentley poems. Neben hier und da verstreuten Texten hat er bisher sieben Gedichtbände veröffentlicht: Que se diga que vi como a faca corta (Mariposa azual, 2010), Pleno Emprego (Douda Correria, 2013), Os engenhos necessários (&etc, 2014), Fruta Feia (Douda Correria, 2014), À barbárie seguem-se os estendais (&etc, 2015), Víveres (Tinta-da-china, 2016 / Macondo, 2019) und Mais de mil anos (Douda Correria, 2017).
António Guerreiro studierte Modernen Sprachen und Literatur (Portugiesisch und Französisch) an der Faculdade de Letras der Universität Lissabon, und ist Kolumnist und Literaturkritiker für die Tageszeitung Público. Er ist einer der Begründer der Kulturzeitschrift Electra, die von der Stiftung EDP publiziert wird und deren Herausgeber er ist. Er ist Gastdozent an der Faculdade de Belas-Artes der Universität Lissabon und an der Escola de Artes der Universität Évora. Er ist Autor der folgenden Bücher: O Acento Agudo do Presente (2000), O Demónio das Imagens. Sobre Aby Warburg (2018) und Zonas de Baixa Pressão (2021).
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Als Ausgangsmaterial für Reisende dienen der Berliner Alltag und die Streifzüge durch die Stadt, aber auch eine Konstellation von Lektüren (Franz Kafka, Walter Benjamin) und vor allem Postkarten, die Miguel Cardoso auf Flohmärkten fand und die während der Veranstaltung in der Bibliothek des Goethe-Instituts zu sehen sein werden. Das Gespräch wird versuchen, die Umstände und Bruchstücke zu enträtseln, aus denen ein Buch besteht, bevor es Gestalt gewinnt, die Fäden, die es zusammen halten, die Wege, denen es folgt, und die Dinge, die auf der Strecke bleiben. Eine Kurzfassung von Reisende wurde von Odile Kennelins Deutsche übertragen und in dem Sammelband Stippvisiten (Elfenbein Verlag, 2021) veröffentlicht, der in der Bibliothek zu finden ist.
Miguel Cardoso lebt in Lissabon, wo er 1976 geboren wurde, nachdem er einige Jahre im Ausland verbracht hat. Er liest, schreibt, lehrt und übersetzt. Zu seinen jüngsten Übersetzungen gehören Anne Boyers The Undying (Verlag Tinta-da-China), drei Bücher des Dichters Sean Bonney (Verlage Douda Correria und Barco Bêbado) und John Wieners' The Hotel Wentley poems. Neben hier und da verstreuten Texten hat er bisher sieben Gedichtbände veröffentlicht: Que se diga que vi como a faca corta (Mariposa azual, 2010), Pleno Emprego (Douda Correria, 2013), Os engenhos necessários (&etc, 2014), Fruta Feia (Douda Correria, 2014), À barbárie seguem-se os estendais (&etc, 2015), Víveres (Tinta-da-china, 2016 / Macondo, 2019) und Mais de mil anos (Douda Correria, 2017).
António Guerreiro studierte Modernen Sprachen und Literatur (Portugiesisch und Französisch) an der Faculdade de Letras der Universität Lissabon, und ist Kolumnist und Literaturkritiker für die Tageszeitung Público. Er ist einer der Begründer der Kulturzeitschrift Electra, die von der Stiftung EDP publiziert wird und deren Herausgeber er ist. Er ist Gastdozent an der Faculdade de Belas-Artes der Universität Lissabon und an der Escola de Artes der Universität Évora. Er ist Autor der folgenden Bücher: O Acento Agudo do Presente (2000), O Demónio das Imagens. Sobre Aby Warburg (2018) und Zonas de Baixa Pressão (2021).
Die Gesprächsreihe Wie kommt ein Buch auf die Welt? widmet sich dem Geschehen hinter den Kulissen des literarischen Buchmarkts, von der Werkauswahl und Übersetzung bis zur Herausgabe und Ankunft auf den Regalen eines Buchladens.
Ort
Online
Goethe-Institut Lissabon
Campo do Mátires da Pátria 37
1169-016 Lissabon
Portugal
Campo do Mátires da Pátria 37
1169-016 Lissabon
Portugal
Veranstaltungsort: Bibliothek mit Streaming auf Facebook