06.04. - 07.04.2023, 20:00 Uhr
Die Schaubühne präsentiert: Orlando
Theater|Inszenierung: Katie Mitchell, Version: Alice Birch
-
São Luiz Teatro Municipal, Lissabon
- Preis 12€ bis 15€ (mit Ermäßigungen)
Am 6. und 7. April ist die Schaubühne zu Gast im Teatro São Luiz und präsentiert das Stück Orlando, inszeniert on Katie Mitchell, in einer Version von Alice Birch.
Virginia Woolf beschreibt in ihrer fiktiven Biografie ein Leben, das mit Leichtigkeit und künstlerischer Freiheit alle starren Kategorien unterläuft, ihnen neue Bedeutungen verleiht oder sie als fließend darstellt. Amüsant verwebt sie Leben und Kunst, Realität und Fiktion in einem visionären Werk und schafft eine der schillerndsten Heldinnen der Literaturgeschichte. Deren Reichtum an Identitäten sprengt jede enge Definition und jede starre Kategorisierung. Katie Mitchell und Alice Birch erforschen in dem Stück, das Bühnen- und Videoperformance kombiniert, Orlandos queere Reise durch mehrere Jahrhunderte patriarchalischer Menschheitsgeschichte.
Die Heldin, die als Held geboren wird, oder ein Held, der zur Heldin wird - ist das überhaupt von Bedeutung? Orlando durchläuft vier Jahrhunderte britischer und europäischer Geschichte, lebt am Hof von Elisabeth I.; verliebt sich auf tragische Weise in eine russische Prinzessin beim legendären Bankett auf der zugefrorenen Themse während der Herrschaft von Jakob I.; genießt das Schreiben; wird Botschafter von Karl II. in Konstantinopel. Orlando kehrt als Frau nach England zurück, schreibt, organisiert Partys im aufgeklärten 18. Jahrhundert, hat Affären mit Männern und Frauen, sowohl mit Prostituierten als auch mit Adligen, und heiratet im braven viktorianischen Zeitalter einen Mann. Mann oder Frau, muss sich Orlando überhaupt entscheiden? Orlando wird Zeuge, wie sich Menschen, Natur, Systeme und Reiche ständig verändern; wie sich Sitten, Gewohnheiten und Vorstellungen davon, wie ein Mann oder eine Frau zu sein hat, ständig wandeln, ebenso wie das, was richtig und was falsch ist, was ein Künstler schreiben oder nicht schreiben soll und was eine Frau denken darf. Orlando erlebt, wie sich die Zeit und das politische Klima verändern, wie sich Begehren und Geschlechterrollen entwickeln. Orlando sieht Menschen, die als natürlich ansehen, was in Wirklichkeit von Menschen gemacht ist.
Die Show enthält explizite Darstellungen von sexuellen Handlungen.
Das Goethe-Institut unterstützt diese Veranstaltung.
Virginia Woolf beschreibt in ihrer fiktiven Biografie ein Leben, das mit Leichtigkeit und künstlerischer Freiheit alle starren Kategorien unterläuft, ihnen neue Bedeutungen verleiht oder sie als fließend darstellt. Amüsant verwebt sie Leben und Kunst, Realität und Fiktion in einem visionären Werk und schafft eine der schillerndsten Heldinnen der Literaturgeschichte. Deren Reichtum an Identitäten sprengt jede enge Definition und jede starre Kategorisierung. Katie Mitchell und Alice Birch erforschen in dem Stück, das Bühnen- und Videoperformance kombiniert, Orlandos queere Reise durch mehrere Jahrhunderte patriarchalischer Menschheitsgeschichte.
Die Heldin, die als Held geboren wird, oder ein Held, der zur Heldin wird - ist das überhaupt von Bedeutung? Orlando durchläuft vier Jahrhunderte britischer und europäischer Geschichte, lebt am Hof von Elisabeth I.; verliebt sich auf tragische Weise in eine russische Prinzessin beim legendären Bankett auf der zugefrorenen Themse während der Herrschaft von Jakob I.; genießt das Schreiben; wird Botschafter von Karl II. in Konstantinopel. Orlando kehrt als Frau nach England zurück, schreibt, organisiert Partys im aufgeklärten 18. Jahrhundert, hat Affären mit Männern und Frauen, sowohl mit Prostituierten als auch mit Adligen, und heiratet im braven viktorianischen Zeitalter einen Mann. Mann oder Frau, muss sich Orlando überhaupt entscheiden? Orlando wird Zeuge, wie sich Menschen, Natur, Systeme und Reiche ständig verändern; wie sich Sitten, Gewohnheiten und Vorstellungen davon, wie ein Mann oder eine Frau zu sein hat, ständig wandeln, ebenso wie das, was richtig und was falsch ist, was ein Künstler schreiben oder nicht schreiben soll und was eine Frau denken darf. Orlando erlebt, wie sich die Zeit und das politische Klima verändern, wie sich Begehren und Geschlechterrollen entwickeln. Orlando sieht Menschen, die als natürlich ansehen, was in Wirklichkeit von Menschen gemacht ist.
Die Show enthält explizite Darstellungen von sexuellen Handlungen.
Das Goethe-Institut unterstützt diese Veranstaltung.
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Ort
São Luiz Teatro Municipal
R. António Maria Cardoso, 38
1200-027 Lissabon
Portugal
R. António Maria Cardoso, 38
1200-027 Lissabon
Portugal