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18:00 Uhr
LOVE IS NOT AN ORANGE
Film|Finissage der Ausstellung BITTER THINGS
-
Pavillon Goethe-Institut Bukarest
- Sprache mit englischen Untertiteln
- Preis freier Eintritt
Ein Dokumentarfilm von Otilia Babara
Belgien, Rep. Moldau, Niederlande, Frankreich 2022, 73 Minuten
In den frühen 90er Jahren verließen zahlreiche Frauen Moldawien, um für den Lebensunterhalt ihrer Familien zu sorgen. Da sie nicht nach Hause zurückkehren konnten, fanden sie eine neue Möglichkeit, in Kontakt zu bleiben: Sie schickten große Pappkartons voller Geschenke und Lebensmittel, von denen man damals nur träumen konnte. Im Gegenzug schickte ihre Kinder Videobänder. Dieser Austausch wurde für Tausende von Familien zu einem Ritual. Videokameras und Geschenke ermöglichten es diesen Müttern und Kindern, Einblicke in ihre Realität zu geben, während sie getrennt waren. Mit der Zeit wurde klar, dass die Rückkehr der Mütter immer weiter in weite Ferne rückte. Aus Kindern wurden Teenager und desillusioniert stellten sie die Aufnahme ein. Anhand dieser intimen Privatarchive schildert Otilia Babara, eine in Brüssel lebende moldauische Filmemacherin, die Fragilität familiärer Bindungen aus der Sicht einer Generation von Müttern und Töchtern, die gezwungen waren, getrennt zu leben, um zu überleben. Dabei porträtiert sie ein postsowjetisches Land am Scheideweg der Geschichte. Ein Land, dessen Frauen unabsichtlich mit der Verantwortung für den Übergang vom Kommunismus zum Kapitalismus betraut wurden.
FILMTRAILER
Das von bi`bak organisiertes Ausstellungsprojekt wird in Bukarest vom Goethe-Institut präsentiert.
Das Konzept und die künstlerische Leitung stammen von Malve Lippmann und Can Sungu (bi`bak Berlin).
Belgien, Rep. Moldau, Niederlande, Frankreich 2022, 73 Minuten
In den frühen 90er Jahren verließen zahlreiche Frauen Moldawien, um für den Lebensunterhalt ihrer Familien zu sorgen. Da sie nicht nach Hause zurückkehren konnten, fanden sie eine neue Möglichkeit, in Kontakt zu bleiben: Sie schickten große Pappkartons voller Geschenke und Lebensmittel, von denen man damals nur träumen konnte. Im Gegenzug schickte ihre Kinder Videobänder. Dieser Austausch wurde für Tausende von Familien zu einem Ritual. Videokameras und Geschenke ermöglichten es diesen Müttern und Kindern, Einblicke in ihre Realität zu geben, während sie getrennt waren. Mit der Zeit wurde klar, dass die Rückkehr der Mütter immer weiter in weite Ferne rückte. Aus Kindern wurden Teenager und desillusioniert stellten sie die Aufnahme ein. Anhand dieser intimen Privatarchive schildert Otilia Babara, eine in Brüssel lebende moldauische Filmemacherin, die Fragilität familiärer Bindungen aus der Sicht einer Generation von Müttern und Töchtern, die gezwungen waren, getrennt zu leben, um zu überleben. Dabei porträtiert sie ein postsowjetisches Land am Scheideweg der Geschichte. Ein Land, dessen Frauen unabsichtlich mit der Verantwortung für den Übergang vom Kommunismus zum Kapitalismus betraut wurden.
FILMTRAILER
Das von bi`bak organisiertes Ausstellungsprojekt wird in Bukarest vom Goethe-Institut präsentiert.
Das Konzept und die künstlerische Leitung stammen von Malve Lippmann und Can Sungu (bi`bak Berlin).
Ort
Pavillon Goethe-Institut Bukarest
Während der Finissage der Ausstellung findet ein deutscher Bücherbasar statt, zu dessen Besuch wir Sie herzlich einladen.
Ort
Pavillon Goethe-Institut Bukarest
Während der Finissage der Ausstellung findet ein deutscher Bücherbasar statt, zu dessen Besuch wir Sie herzlich einladen.