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18:00 Uhr
Germanisten-Café #1
Diskussion|In dieser Reihe von Veranstaltungen haben vor allem die Studierenden und Masterand*innen der Germanistik und der Geisteswissenschaften die Möglichkeit, sich auszutauschen.
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Bibliothek des Goethe-Instituts, Bukarest
- Teil der Reihe: Germanisten-Café
Am Montag, den 7. April um 18:00 Uhr beginnt eine neue Reihe, das Germanisten-Café, in der Bibliothek des Goethe-Instituts. In dieser Reihe von Veranstaltungen haben vor allem die Studierenden und Masterand:innen der Germanistik und der Geisteswissenschaften die Möglichkeit, sich auszutauschen. Dabei können sie sich in einem lockeren Format mit anderen Wissenschaftler:innen, Schriftsteller:innen und Literaturliebhaber:innen unterhalten, als auch über aktuelle Themen und Bücher diskutieren.
Thema des ersten Abends ist Kolonialismus in der deutschsprachigen Literatur und wie der kolonialgeschichtliche Diskurs in Werken deutscher Schriftsteller:innen kritisiert, aber zum anderen auch reproduziert wurde. Hintergrund ist die Studie von Raluca Rădulescu, Professorin für interkulturelle Germanistik in Bukarest, mit dem Titel „Gescheiterter Kolumbus. Kolonialismus und Seefahrt in der deutschsprachigen Literatur vom 19. bis zum 21“. Im Kontext heutiger Dekolonisierungsarbeit versucht die Arbeit zu zeigen, wie literarische Texte kanonischer Autor:innen vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart nicht nur Fantasien, sondern auch koloniale Skepsis widerspiegeln. Ausgehend von dieser postkolonialen Kritik soll das Gespräch auf das generelle Thema Kolonialismus in deutscher Literatur und Gesellschaft ausgeweitet werden, um somit auch zu einem gewissen Grad an die oft vernachlässigte Kolonialgeschichte Deutschlands zu erinnern.
Neben der Autorin des Buches nimmt außerdem Prof. Stephan Wolting von der Universität Poznan an der Diskussion teil.
Die Moderation des Abends übernimmt Dr. Joachim Umlauf.
Thema des ersten Abends ist Kolonialismus in der deutschsprachigen Literatur und wie der kolonialgeschichtliche Diskurs in Werken deutscher Schriftsteller:innen kritisiert, aber zum anderen auch reproduziert wurde. Hintergrund ist die Studie von Raluca Rădulescu, Professorin für interkulturelle Germanistik in Bukarest, mit dem Titel „Gescheiterter Kolumbus. Kolonialismus und Seefahrt in der deutschsprachigen Literatur vom 19. bis zum 21“. Im Kontext heutiger Dekolonisierungsarbeit versucht die Arbeit zu zeigen, wie literarische Texte kanonischer Autor:innen vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart nicht nur Fantasien, sondern auch koloniale Skepsis widerspiegeln. Ausgehend von dieser postkolonialen Kritik soll das Gespräch auf das generelle Thema Kolonialismus in deutscher Literatur und Gesellschaft ausgeweitet werden, um somit auch zu einem gewissen Grad an die oft vernachlässigte Kolonialgeschichte Deutschlands zu erinnern.
Neben der Autorin des Buches nimmt außerdem Prof. Stephan Wolting von der Universität Poznan an der Diskussion teil.
Die Moderation des Abends übernimmt Dr. Joachim Umlauf.