Knochen und Namen (2023, 1h44) i.R. des Europäischen Filmfestivals 2025

Film|Filmaufführung

  • Bukarest, Brașov, Târgu Mureș u.a.

©Filmstill KNOCHEN UND NAMEN (R: Fabian Stumm) ©Filmstill KNOCHEN UND NAMEN (R: Fabian Stumm)

Mit „Knochen und Namen“ (2023) macht der Schauspieler Fabian Stumm sein Regiedebüt und spielt zugleich selbst die Hauptrolle in dem Drama. Der Film erzählt die Geschichte des Schauspielers Boris (Fabian Stumm) und des Schriftstellers Jonathan (Knut Berger), deren achtjähriger Beziehung langsam die Luft ausgeht. Sie haben sich kaum noch etwas zu sagen und versinken so beide in ihrer Arbeit. Boris fokussiert sich auf die Drehproben seines neuen Projekts, bei denen er einem Kollegen näherkommt. Währenddessen versucht Jonathan einen Neuanfang in seinem Schreiben und seine Schwester Natascha hat Probleme, ihre Tochter Josie, die damit kämpft, älter zu werden, alleine großzuziehen. Der Film porträtiert so diese unterschiedlichen Menschen, die alle auf die eine oder andere Weise miteinander verbunden sind und stets versuchen, ihren eigenen Platz im Leben zu finden. Gelichzeitig sehnen sie sich nach Beziehungen zueinander, die aber nicht immer die Nähe erzeugen, die sie sich wünschen.
Auf der 73. Berlinale wurde der Film mit dem Heiner-Carow-Preis ausgezeichnet und erhielt außerdem den Preis für das beste Drehbuch beim Neiße Filmfestival.
Marie-Lou Sellem erhielt den Deutschen Schauspielpreis 2023 für beste dramatische Nebenrolle.

Fabian Stumm wurde 1982 geboren und studierte am Lee Strasberg Theatre & Film Institute New York. Er stand bereits am HAU - Hebbel am Ufer, an der Volksbühne Berlin, den Münchner Kammerspielen, The Kitchen New York und der Tate Modern London auf der Bühne. Zu seinen bisherigen Arbeiten gehören der Kurzfilm Bruxelles (2020) und der mittellange Spielfilm Daniel (2021).

Programm EFF:
8. Mai: Eröffnungsgala Bukarest
9. – 15. Mai: Bucharest edition
15. Mai – 1. Juni: Local editions (Chitila, Timișoara, Brașov, Sfântul Gheorghe, Botoșani, Iași, Târgu Mureș, Târgu Jiu, Deva)
Weitere Informationen auf www.ffe.ro und (20+) Facebook