|
18:00–20:00 Uhr
Germanisten-Café #7
Diskussion|Climate Fiction – oder wo Literatur auf Wissenschaft trifft
-
Bibliothek des Goethe-Instituts, Bukarest
- Teil der Reihe: Germanisten-Café
Wo endet unsere Haut, und wo beginnt der Ozean – in einer Welt, in der Mikroplastik und Umweltchemie längst Teil unseres Blutes geworden sind?
Wie reagiert Literatur, wenn Gletscher schmelzen und das Meer an unsere Türen klopft?
Im Rahmen des Germanisten-Café #7 laden wir Sie gemeinsam mit Prof. Dr. Raluca Rădulescu (Universität Bukarest, Institut für germanische Sprachen und Literaturen) zu einer Entdeckungsreise in das Universum der Climate Fiction (Cli‑Fi) ein – jenem Raum, in dem Wissenschaft und Poesie zusammenfinden, um der größten Frage unserer Zeit nachzugehen:
Was bedeutet es, im Zeitalter des Anthropozäns Mensch zu sein?
Es geht nicht mehr um bloße Landschaftsbeschreibungen, sondern um eine Literatur, in der:
Von den schwimmenden Utopien Theresia Enzensbergers bis zur insularen Melancholie Dörte Hansens fordert uns die zeitgenössische deutschsprachige Literatur dazu heraus, Natur nicht mehr als Kulisse zu betrachten, sondern als Spiegel.
Sie lädt dazu ein, Empathie für alles Lebendige neu zu entdecken und zu erkennen, dass „Metamorphose“ nicht nur ein biologischer Begriff ist, sondern eine Voraussetzung unseres kulturellen Überlebens.
Können Geschichten ein Ökosystem retten, dort wo Zahlen und Statistiken versagt haben?
Wie reagiert Literatur, wenn Gletscher schmelzen und das Meer an unsere Türen klopft?
Im Rahmen des Germanisten-Café #7 laden wir Sie gemeinsam mit Prof. Dr. Raluca Rădulescu (Universität Bukarest, Institut für germanische Sprachen und Literaturen) zu einer Entdeckungsreise in das Universum der Climate Fiction (Cli‑Fi) ein – jenem Raum, in dem Wissenschaft und Poesie zusammenfinden, um der größten Frage unserer Zeit nachzugehen:
Was bedeutet es, im Zeitalter des Anthropozäns Mensch zu sein?
Es geht nicht mehr um bloße Landschaftsbeschreibungen, sondern um eine Literatur, in der:
- das Meer zu einer Figur mit eigenem Willen wird;
- die Grenzen zwischen dem menschlichen Körper und dem Ökosystem porös werden;
- die Zukunft keine Destination mehr ist, sondern eine fortwährende Metamorphose.
Von den schwimmenden Utopien Theresia Enzensbergers bis zur insularen Melancholie Dörte Hansens fordert uns die zeitgenössische deutschsprachige Literatur dazu heraus, Natur nicht mehr als Kulisse zu betrachten, sondern als Spiegel.
Sie lädt dazu ein, Empathie für alles Lebendige neu zu entdecken und zu erkennen, dass „Metamorphose“ nicht nur ein biologischer Begriff ist, sondern eine Voraussetzung unseres kulturellen Überlebens.
Können Geschichten ein Ökosystem retten, dort wo Zahlen und Statistiken versagt haben?