Die Geschichte der Roma gehört hierher / Roma history belongs here / I istoria e romenqi ʒal kathe
Ausstellung|Eine interaktive Reise durch Erinnerung, Kultur und Repräsentation der Roma-Community / An interactive journey through Roma memory, culture, and representation / Jekh drom interaktivo maskhar i godi, kultura thaj dikhipen e romenqe
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Pavilion Goethe, Calea Dorobanților 32, Bukarest
- Preis Eintritt frei
Vernissage: Samstag, 20. Juni, 18:00 Uhr
Konzert: Mädchenorchester der Asociatia Matias
19:00 Uhr
Veranstaltung im Rahmen des Projekts NARDIV – United in Narrative Diversity, gefördert von der Europäischen Union.
Kurator*innen und Ausstellungsgestaltung: Luiza Medeleanu, Delia Popa
Dokumenation der Storytelling‑Workshops mit Alina Șerban
Foto/Video: Mădălina Pepenică
Interviewte Aktivist*innen/Künstler*innen: Alexandru Fifea, Bogdan Burdușel, Crina Marina Mureșanu, Elena Radu, Marian Enache, Raj‑Alexandru Udrea
Künstlerische Intervention: Denis Nanciu
Ausstellungsmobiliar: Daniel Loagăr
Organisator/Initiator: Joachim Umlauf
Programmkoordination europäische Projekte NARDIV & TCZ: Maria Mora
Grafikdesign: Marius Weber
Öffnungszeiten:
Für einen Ausstellungsbesuch zwischen schreiben Sie uns bitte: maria-andreea.mora@goethe.de
Musikrepertoire des Matias Mädchenorchesters: Por una cabeza (Carlos Gardel), Libertango (Astor Piazzolla), Ederlezi (traditionelles Roma‑Lied), Pomule, de ce te apleci (Lăutăresc‑Lied), El Choclo (Ángel Villoldo), În căruțe colorate, Saraiman și Saraiman, Pe mine Rada mă cheamă, Mamaliga branzali, Inima de țigancă, Fata care vinde flori.
„Die Geschichte der Roma gehört hierher“ / „Roma history belongs here“ / „I istoria e romenqi ʒal kathe“ beleuchtet zentrale Aspekte der Geschichte, Kultur und gesellschaftlichen Repräsentation der Roma in Rumänien und in Europa und eröffnet einen kritischen Dialog über ihre Rolle in der rumänischen Gesellschaft der Gegenwart.
Die Ausstellung wurde vom Goethe‑Institut Bukarest im Rahmen des Projekts NARDIV – United in Narrative Diversity (2024–2026) entwickelt, das von der Europäischen Union gefördert wird. NARDIV untersucht, wie vielfältige Lebensgeschichten und Erfahrungen zu einem inklusiveren Europa beitragen können, und lädt dazu ein, darüber nachzudenken, wer die Geschichte Europas erzählt und wie eine größere Vielfalt an Perspektiven Menschen miteinander verbinden kann.
Anhand von Fotografien, Archivmaterialien, Video‑Interviews mit Roma‑Aktivist*innen, Künstler*innen und Intellektuellen sowie durch partizipativen Installationen und Bildungsangeboten richtet die Ausstellung den Blick auf Fragen kultureller Identität, Erinnerung und Sichtbarkeit. Besucher*innen sind eingeladen, Erfahrungen, Perspektiven und Beiträge kennenzulernen, die ein integraler Bestandteil einer gemeinsamen Geschichte sind.
Ein eigener Ausstellungsbereich ist der Arbeit der Schauspielerin, Regisseurin und Roma‑Aktivistin Alina Șerban gewidmet. Präsentiert werden künstlerische und pädagogische Projekte, die sie gemeinsam mit Roma‑Frauen aus mehreren europäischen Ländern im Rahmen von NARDIV entwickelt hat. Dieser Abschnitt zeigt, wie Theater und partizipative künstlerische Praktiken zu wirkungsvollen Instrumenten für Ausdruck, Dialog und gesellschaftliche Sichtbarkeit werden können. Ergänzt wird er durch einen Überblick über das zeitgenössische Roma-Theater sowie durch weitere Beiträge von Roma-Künstler*innen zur gegenwärtigen Kulturszene und neuen Formen der Repräsentation und des interkulturellen Austauschs.
Ein besonderes Element der Ausstellung ist die Sammlung akademischer Texte und Essays zur Geschichte, Kultur und Repräsentation der Roma-Community, verfasst von Roma‑ und Nicht‑Roma‑Wissenschaftler*innen. Diese Materialien bieten Einblicke in historische Entwicklungen, Prozesse sozialer Inklusion und Ausgrenzung sowie in die Darstellung der Roma im öffentlichen Raum. Die Besucher*innen sind eingeladen, sich aktiv mit diesen Texten auseinanderzusetzen und kritisch zu reflektieren, wie Roma im Laufe der Zeit dargestellt wurden.
Die interaktive Dimension der Ausstellung wird durch ein pädagogisches Puzzle zur Roma-Geschichte ergänzt. Es verbindet Bilder und Texte, um wichtige Momente aus Vergangenheit und Gegenwart der Community zu veranschaulichen. Durch das Zusammensetzen des Puzzles erschließen die Besucher*innen Verbindungen zwischen historischen Ereignissen, gesellschaftlichen Prozessen und individuellen Lebensgeschichen. So entwickeln sie ein tieferes Verständnis für die Verbindungslinien zwischen Geschichte und heutiger Lebensrealität der Roma.
Die Ausstellung versteht die Geschichte und Kultur der Roma nicht als eine getrennte Geschichte, sondern als einen integralen Bestandteil der Vergangenheit und Gegenwart Rumäniens. Durch die Verbindung von Forschung, Kunst und persönlichen Erfahrungen schafft „Die Geschichte der Roma gehört hierher“ einen Raum für Dialog und Reflexion über kollektives Gedächtnis, Repräsentation und kulturelle Vielfalt. Das Publikum ist eingeladen, marginalisierten Perspektiven zu begegnen und die Rolle der Roma bei der Gestaltung der heutigen Gesellschaft neu zu betrachten.
Zugleich versteht sich die Ausstellung als Raum, in dem konkrete Empfehlungen für europäische Kultur‑ und Bildungspolitiken formuliert werden können. Ziel ist es, diese Perspektiven in relevante Handlungsansätze im Rahmen des europäischen Projekts NARDIV zu überführen und zu aktuellen Debatten über Teilhabe, Chancengleichheit und kulturelle Demokratie in Europa beizutragen.
Konzert: Mädchenorchester der Asociatia Matias
19:00 Uhr
Veranstaltung im Rahmen des Projekts NARDIV – United in Narrative Diversity, gefördert von der Europäischen Union.
Kurator*innen und Ausstellungsgestaltung: Luiza Medeleanu, Delia Popa
Dokumenation der Storytelling‑Workshops mit Alina Șerban
Foto/Video: Mădălina Pepenică
Interviewte Aktivist*innen/Künstler*innen: Alexandru Fifea, Bogdan Burdușel, Crina Marina Mureșanu, Elena Radu, Marian Enache, Raj‑Alexandru Udrea
Künstlerische Intervention: Denis Nanciu
Ausstellungsmobiliar: Daniel Loagăr
Organisator/Initiator: Joachim Umlauf
Programmkoordination europäische Projekte NARDIV & TCZ: Maria Mora
Grafikdesign: Marius Weber
Öffnungszeiten:
Für einen Ausstellungsbesuch zwischen schreiben Sie uns bitte: maria-andreea.mora@goethe.de
Musikrepertoire des Matias Mädchenorchesters: Por una cabeza (Carlos Gardel), Libertango (Astor Piazzolla), Ederlezi (traditionelles Roma‑Lied), Pomule, de ce te apleci (Lăutăresc‑Lied), El Choclo (Ángel Villoldo), În căruțe colorate, Saraiman și Saraiman, Pe mine Rada mă cheamă, Mamaliga branzali, Inima de țigancă, Fata care vinde flori.
„Die Geschichte der Roma gehört hierher“ / „Roma history belongs here“ / „I istoria e romenqi ʒal kathe“ beleuchtet zentrale Aspekte der Geschichte, Kultur und gesellschaftlichen Repräsentation der Roma in Rumänien und in Europa und eröffnet einen kritischen Dialog über ihre Rolle in der rumänischen Gesellschaft der Gegenwart.
Die Ausstellung wurde vom Goethe‑Institut Bukarest im Rahmen des Projekts NARDIV – United in Narrative Diversity (2024–2026) entwickelt, das von der Europäischen Union gefördert wird. NARDIV untersucht, wie vielfältige Lebensgeschichten und Erfahrungen zu einem inklusiveren Europa beitragen können, und lädt dazu ein, darüber nachzudenken, wer die Geschichte Europas erzählt und wie eine größere Vielfalt an Perspektiven Menschen miteinander verbinden kann.
Anhand von Fotografien, Archivmaterialien, Video‑Interviews mit Roma‑Aktivist*innen, Künstler*innen und Intellektuellen sowie durch partizipativen Installationen und Bildungsangeboten richtet die Ausstellung den Blick auf Fragen kultureller Identität, Erinnerung und Sichtbarkeit. Besucher*innen sind eingeladen, Erfahrungen, Perspektiven und Beiträge kennenzulernen, die ein integraler Bestandteil einer gemeinsamen Geschichte sind.
Ein eigener Ausstellungsbereich ist der Arbeit der Schauspielerin, Regisseurin und Roma‑Aktivistin Alina Șerban gewidmet. Präsentiert werden künstlerische und pädagogische Projekte, die sie gemeinsam mit Roma‑Frauen aus mehreren europäischen Ländern im Rahmen von NARDIV entwickelt hat. Dieser Abschnitt zeigt, wie Theater und partizipative künstlerische Praktiken zu wirkungsvollen Instrumenten für Ausdruck, Dialog und gesellschaftliche Sichtbarkeit werden können. Ergänzt wird er durch einen Überblick über das zeitgenössische Roma-Theater sowie durch weitere Beiträge von Roma-Künstler*innen zur gegenwärtigen Kulturszene und neuen Formen der Repräsentation und des interkulturellen Austauschs.
Ein besonderes Element der Ausstellung ist die Sammlung akademischer Texte und Essays zur Geschichte, Kultur und Repräsentation der Roma-Community, verfasst von Roma‑ und Nicht‑Roma‑Wissenschaftler*innen. Diese Materialien bieten Einblicke in historische Entwicklungen, Prozesse sozialer Inklusion und Ausgrenzung sowie in die Darstellung der Roma im öffentlichen Raum. Die Besucher*innen sind eingeladen, sich aktiv mit diesen Texten auseinanderzusetzen und kritisch zu reflektieren, wie Roma im Laufe der Zeit dargestellt wurden.
Die interaktive Dimension der Ausstellung wird durch ein pädagogisches Puzzle zur Roma-Geschichte ergänzt. Es verbindet Bilder und Texte, um wichtige Momente aus Vergangenheit und Gegenwart der Community zu veranschaulichen. Durch das Zusammensetzen des Puzzles erschließen die Besucher*innen Verbindungen zwischen historischen Ereignissen, gesellschaftlichen Prozessen und individuellen Lebensgeschichen. So entwickeln sie ein tieferes Verständnis für die Verbindungslinien zwischen Geschichte und heutiger Lebensrealität der Roma.
Die Ausstellung versteht die Geschichte und Kultur der Roma nicht als eine getrennte Geschichte, sondern als einen integralen Bestandteil der Vergangenheit und Gegenwart Rumäniens. Durch die Verbindung von Forschung, Kunst und persönlichen Erfahrungen schafft „Die Geschichte der Roma gehört hierher“ einen Raum für Dialog und Reflexion über kollektives Gedächtnis, Repräsentation und kulturelle Vielfalt. Das Publikum ist eingeladen, marginalisierten Perspektiven zu begegnen und die Rolle der Roma bei der Gestaltung der heutigen Gesellschaft neu zu betrachten.
Zugleich versteht sich die Ausstellung als Raum, in dem konkrete Empfehlungen für europäische Kultur‑ und Bildungspolitiken formuliert werden können. Ziel ist es, diese Perspektiven in relevante Handlungsansätze im Rahmen des europäischen Projekts NARDIV zu überführen und zu aktuellen Debatten über Teilhabe, Chancengleichheit und kulturelle Demokratie in Europa beizutragen.