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18:00–21:00 Uhr

Handtücher bitte nicht wechseln!

Deutsches Residenzprojekt in Eforie-Techirghiol|Sleeping Beauties

  • Grădina Cinemascop, Eforie-Techirghiol

  • Preis Eintritt frei

„Nu schimbați prosoapele, vă rog! / Handtücher bitte nicht wechseln!“ © Silvan Hagenbrock

„Nu schimbați prosoapele, vă rog! / Handtücher bitte nicht wechseln!“ © Silvan Hagenbrock

Mit dem Projekt „Nu schimbați prosoapele, vă rog! / Handtücher bitte nicht wechseln!“ untersuchtSilvan Hagenbrockdie Verbindungen zwischen Fürsorge, Erinnerung und dem kulturellen Erbe der Kurorte Eforie und Techirghiol. Ausgehend von gesammelten Handtüchern und den damit verbundenen Geschichten der Bewohner erforscht der Künstler Praktiken des Heilens, gemeinschaftliche Erfahrungen und die kulturellen Transformationen dieser Orte. Durch Recherche, Videodokumentation und eine abschließende performative Intervention wird das alltägliche Objekt zum Träger kollektiver Erinnerung, von Erneuerung und sozialem Zusammenhalt.


Silvan Hagenbrockist ein urbaner Künstler, dessen Arbeit die Bereiche Performancekunst, Urbanistik und Bewegtbild miteinander verbindet. Als Mitglied des Kollektivs Raumstation seit 2013 und Mitbegründer der Performance-Initiative Lingsanling030 erforscht er soziale Räume und deren Narrative. Sein akademischer Werdegang umfasst ein Studium in Social Design – Arts as Urban Innovation an der Universität für angewandte Kunst Wien sowie Urbanistik an der Bauhaus-Universität Weimar und der Tongji-Universität Shanghai. Seine Projekte wurden auf internationalen Festivals präsentiert, darunter das Rotterdam, Odense und Budapest Architecture Film Festival, das Nature Film Festival Innsbruck, das Milano Design Film Festival sowie Theater der Welt in Frankfurt. Durch seine Praxis schafft Silvan Situationen und Arbeiten, die die Beziehungen zwischen Menschen, Orten und Geschichten neu denken.

In Partnerschaft mit Forumul Artelor Vizuale


Sleeping Beauties ist ein Multi-Residenzprojekt, das von EUNIC Rumänien konzipiert und entwickelt wurde. Es umfasst sechs in Rumänien tätige Kulturinstitutionen – den British Council, das Tschechische Zentrum, das Goethe-Institut, das Instituto Cervantes, das Polnische Institut sowie Fundația9 –, die jeweils für die Unterstützung einer Residenz verantwortlich sind.

EUNIC – European Union National Institutes for Culture– ist das europäische Netzwerk nationaler Kulturinstitute und -organisationen mit 39 Mitgliedern aus allen EU-Mitgliedstaaten und assoziierten Ländern.

Das Projekt wurde von diesem Konsortium europäischer Partner in Zusammenarbeit mit der KuratorinIlinca Păun Constantinescuentwickelt – PhD, Präsidentin und Gründerin des Vereins Ideilagram, Mitgründerin des Architekturbüros Ideogram Studio, Dozentin an der Universität für Architektur und Städtebau „Ion Mincu“ in Bukarest, Abteilung für Architekturtheorie und -geschichte, sowie Koordinatorin von MuzA – dem Museum der Architektur in Rumänien und seinem wandernden nationalen Programm.