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Kapitel „Fickende Fische“: Filmdidaktisierung
Ein schüchterner 16-Jähriger ist frisch verliebt. Aber diese erste Liebe könnte womöglich seine letzte sein: Jan hat Aids.
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Beschreibung
So ist aus Fickende Fische eine zart-poetische Liebesgeschichte geworden, die sich ganz zögerlich entwickelt, unaufdringlich erzählt ist. Man begleitet die beiden – von ihren jungen Darsteller*innen sehr überzeugend und treffend gespielten – Hauptfiguren durch ein Stück ihres Lebens, schaut ihnen beim Picknicken zu, beim Streiten mit ihren Eltern, beobachtet, wie sie sich finden und wieder verlieren – und wieder finden, wie sie sich irgendwann blau anmalen.
Doch selbst das ist kein Moment, in dem dieser Film allzu dick aufgetragen auf „herrlich verrückt“ macht, sich „Kinomomente“ schminkt. Sondern alles hat tatsächlich seinen Grund. Trotz kleinerer Drehbuchmängel und dem einen oder anderen etwas falschen Ton besitzt Fickende Fische daher das, was im Kino am wichtigsten ist: Authentizität. Es tut sich wirklich was.
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Arbeitsblätter und Hinweise für Lehrkräfte (Deutsch)
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ReiheDeutsche Filme