Rausch ist ein ur-menschliches Bedürfnis. Der Weg dorthin ist individuell, aber nicht immer erfolgreich, nicht immer legal und nicht immer ungefährlich. Gibt es ein schonendes, sicheres Rezept für rauschhafte Zustände?
Dem britischen Boulevard vertraute Gill Fisher ihre Sucht nach Cola light an. Warum sie den Artikel heute bereut, welche Hintergründe sie hinter ihrer gut 20 Jahre langen Abhängigkeit vermutet und ob ihr Entzug erfolgreich war, hat sie für JÁDU aufgeschrieben.
In vielen Kulturen gilt der Rausch als eine heilige Zeit. Unser westlicher Rausch wird hingegen immer profaner: eine Pille hier, ein paar Tropfen da – damit wir besser funktionieren. Was wird aus dem Rausch, wenn wir ständig drauf sind?
Aktivismus lebt von Energie. Er nimmt sie, und vermehrt sie. Das Burn-out-Risiko ist groß. Zwei Aktivistinnen, die unterschiedlicher und ferner kaum sein könnten, reflektieren. Und suchen nach Lösungen.
Kein Alkohol, keine Drogen, kein Fleisch! Die Subkultur des Straight Edge verbindet eigenen Verzicht mit dem Schutz der Rechte von Mensch und Tier. Mit Jan Stromšík, in der Punk-Szene aka Blum, haben wir über die Selbstkontrolle gesprochen, auf der Straight Edge beruht.
Amazon Prime auf der Suche nach Stoff: Der Streamingdienst hat Christiane F.s Drogenbericht „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ aus dem Jahre 1978 als achtteilige Serie neu verfilmt. Eine Verfilmung, die vor allem eine Frage aufwirft: Wozu das Ganze?
Drogen können nicht nur betörend, sondern auch verbindend sein. Aber was macht das mit unseren Beziehungen? Sehen wir Menschen unter Drogeneinfluss anders? Und wie ist es, aus dieser Täuschung zu erwachen? Eine Kurzgeschichte über einen Bad Trip.
Immer mehr Großstädter begeben sich in schamanischen Ritualen auf die Suche nach sich selbst. Aber wie gefährlich sind Ayahuasca und Co. – und sollten wir als Europäer diese Rituale überhaupt nachahmen?
Libuše Jarcovjáková ist der neu entdeckte Star der internationalen Fotoszene. Fotografieren ist für sie Besessenheit und vielleicht auch ein bisschen Realitätsflucht, während der sie gelegentlich zum „tiger in action“ mutiert.
Wenn Julia erzählt, dass sie Musik sehen, Geräusche fühlen und Farben schmecken kann, wird sie oft überrascht angeschaut. Doch für Julia sind ihre erweiterten Sinne völlig normal: Sie ist Synästhetikerin.
Die Extremläuferin Andrea Löw legt regelmäßig Distanzen zurück, die die eines Marathons um ein Vielfaches übersteigen. So hat sie schon viele Länder erkundet, ein Ende ist nicht in Sicht. Denn Löw ist ein bisschen süchtig nach der Grenzerfahrung.
Für manche Menschen gibt es einfach kein letztes Glas, Alkohol macht sie krank und süchtig. Besonders für Menschen, die gesellschaftlich weit oben stehen, können Prävention, Therapie und Neubeginn voller Hürden sein.
Seit Beginn der Corona-Pandemie hat sich das Suchtverhalten bei legalen und illegalen Drogen verändert. Wann ist die Grenze zum riskanten Konsum überschritten? Und warum unterliegen wir in unserer Einschätzung von Cannabis einem Irrglauben?
Magdaléna Šipka ist Theologin, Dichterin und Pädagogin. Offen schreibt sie darüber, warum sie polyamor lebt. Gedichte, Drogen, der Heilige Geist, Liebe und Sex – all diese Süchte durchdringen sich organisch in Magdalénas Leben.
Die Kampagne Trockener Februar (Suchej únor) wirbt auch dieses Jahr mit einem verlockenden Angebot: das eigene Verhältnis zum Alkohol erforschen und eingefahrene Gewohnheiten ändern. Also: Welche Rolle spielt Alkohol in eurem Leben?