Jugendsprache

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Jugendsprache von heute (und gestern)

Die Jugendsprache wandelt sich von Jahr zu Jahr. Die Jugendlichen wollen sich von den Erwachsenen abgrenzen, wollen cool sein und gehen dabei kreativ mit der Sprache um.

Das Jugendwort des Jahres

Seit 2008 wählt Langenscheidt jährlich das Jugendwort des Jahres. Dafür haben Jugendliche von Januar bis September eines Jahres Zeit, ihre Vorschläge einzureichen. Von September bis November wird dann der Gewinner sowie Platz zwei bis fünf gewählt. Vergangenes Jahr konnte „isso“ (= Zustimmung) mit 20 Prozent der Stimmen gewinnen.

Zusätzlich hat Langenscheidt das „100% Jugendsprache 2018“ Buch veröffentlicht, in dem alle beliebten Phrasen und Wörter der Jugendlichen aufgelistet sind.

Was ist 2017 besonders im Trend?

Einige Sprachforscher glauben, dass „vong“ dieses Jahr gute Chancen auf den Titel „Jugendwort des Jahres“ haben könnte. Worum es sich bei „vong“ handelt? Meist wird mit der Formulierung „vong… her“ einem Satz eine, teils überflüssige, Bedeutung hinzugefügt, zum Beispiel „Der Satz ist falsch vong Grammatik her“. Häufig wird im Zusammenhang mit vong auch statt des Wortes eins die Zahl geschrieben und „Ich bin’s“ zu „I bims“ umgewandelt. Was einst als Scherz begann, um auf die von Rechtschreibfehler wimmelnden Posts auf Facebook aufmerksam zu machen, hat sich schnell zu einer eigenen Sprache im Internet entwickelt, um die ein gewaltiger Hype entstanden ist.

Das Jugendwort 2017 steht fest

Die Wahl der Jury fiel im November auf „I bims“. Bei der unverbindlichen Online-Abstimmung haben sich die User allerdings anders entschieden. Sie bevorzugten den Ausdruck „Geht fit“ als Bezeichnung für etwas, das klar geht.
 

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