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20:00 Uhr
KINO K
Filmvorführung|Filmclub
-
KU Leuven, Löwen
- Sprache Deutsch
- Preis Kostenfreier Eintritt
Der Filmclub KINO K an der Universität in Löwen präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Brüssel den deutschen Film in seiner ganzen Vielfalt.
Die Filmvorführungen finden monatlich statt – und stets nach dem gleichen offenen Prinzip: Der Eintritt ist frei und jeder ist willkommen!
Raum MSI 00.28
Mrg. Sencie Instituut (MSI) – Erasmusplein 2, 3000 Leuven – Erdgeschoss / Ground Floor / Begane Grond / rez-de-chaussée
Zugänglichkeit: Über die Ravenstraat zum Eingang 00.02 für Menschen im Rollstuhl. Es gibt Türen mit einer Türpumpe auf dem Weg zum Zimmer.
1. Wolfgang Becker – Ich und Kaminski (2015)
Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Daniel Kehlmann aus dem Jahr 2003 handelt Ich und Kaminski vom hochmütigen Kunstkritiker Sebastian Zöllner (Sebastian Brühl), der nur einen Wunsch im Leben hat: eine Erfolgsgeschichte haben. Zu diesem Zweck schmiedet er den Plan, eine Biografie über das Leben von Manuel Kaminski (Jesper Christensen) zu schreiben, in der er enthüllt, dass dieser in Wirklichkeit gar nicht erblindet ist. Kaminski, ein Künstler vergangener Tage, Schüler von Matisse und Freund von Picasso, zog sich am Ende seines Lebens in die Schweizer Berge zurück. Damit sie während des Gesprächs nicht von Kaminskis Tochter und Haushälterin gestört werden, schlägt Zöllner Kaminski vor, seine Jugendliebe Therese, in Belgien zu besuchen, aber nicht bevor er zwei Bilder gestohlen hat. Die Reise in den Norden wird nicht nur mit außergewöhnlichen Aktivitäten gespickt sein, sondern beide Charaktere und das Publikum dazu zwingen, nachzudenken über wer sie sind, was sie getan haben und wohin sie im Leben wollen.
Ich und Kaminski wurde von der Deutschen Film- und Medienbewertung als "besonders wertvoll" eingestuft. Filmkritiker und Zuschauer lobten insbesondere die schauspielerische Leistung Daniel Brühls und den pointierten Humor des Films.
2. Margaretha von Trotta – Hannah Arendt (2012)
Hannah Arendt ist ein biografischer Film über die weltberühmte politische Philosophin Hannah Arendt (Barbara Sukowa), die Anfang der 1960er Jahre dem berüchtigten Eichmann-Prozess beiwohnte. Nachdem Eichmann in seinem Versteck in Argentinien verhaftet wurde, steht er in Israel wegen seiner Beteiligung am Holocaust vor Gericht. Die politische Philosophin Hannah Arendt, die als Professorin in New York tätig ist, schlägt dem Magazin The New Yorker vor, über den Prozess zu berichten. Obwohl sie erwartet, der Personifizierung des Bösen gegenüberzustehen, wird sie während des Prozesses mit einem banalen Bürokraten konfrontiert. Als Arendt nach jahrelanger intensiver Arbeit ihren Bericht in The New Yorker veröffentlicht, erwartet sie nicht nur im In- und Ausland, sondern auch in ihrem eigenen Freundeskreis ein Haufen Reaktionen.
Hannah Arendt war einer der meistbesuchten Filme Deutschlands im Jahre 2012 und wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet (u.a. mit dem Preis für die beste Darstellerin des Bayerischen Filmpreises 2012; Film des Monats Januar 2013 und dem Filmpreis in Silber in der Kategorie Bester Spielfilm des Deutschen Filmpreises 2013).
3. Marc Rothemund – Sophie Scholl – Die letzten Tage (2005)
Basierend auf dem Buch Die Weiße Rose von Inge Scholl (Schwester von Sophie und Hans Scholl), erzählt der Film die Geschichte der Geschwister Scholl, die für ein besseres Deutschland kämpften. München, Anfang 1943: Während der Zweite Weltkrieg in Europa wütet, schließen sich junge deutsche Studenten in der Widerstandsgruppe Die Weiße Rose zusammen. Als die Geschwister Sophie Scholl (Julia Jentsch) und Hans Scholl (Fabian Hinrichs) im Februar 1943 illegale Flugblätter gegen Hitler an der Universität München verteilen, werden sie von der Gestapo verhaftet. Was folgt, ist das Porträt eines tief gespaltenen, ängstlichen Deutschlands am Rande des Zusammenbruchs.
Neben einer Oscar-Nominierung in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film wurde Sophie Scholl – Die letzten Tage mit verschiedenen anderen Preisen ausgezeichnet (u.a. mit dem Filmpreis in Silber in der Kategorie Bester Spielfilm des deutschen Filmpreises 2005) und gewann die Hauptdarstellerin (Julia Jentsch) mehrfach den Preis der besten Schauspielerin (European Film Awards; Internationale Filmfestspiele Berlin; Deutscher Filmpreis; Europäischer Filmpreis; …).
4. Detlev Buck – Die Vermessung der Welt (2012)
Basierend auf dem gleichnamigen internationalen Bestseller von Daniel Kehlmann erzählt Die Vermessung der Welt die Geschichte von zwei Männern, die von ihrer Herkunft her völlig verschieden sind, aber dasselbe wollen: die Welt entdecken. Beide Wissenschaftler schaffen es auf ihre Weise, über sich selbst und die Welt hinauszuwachsen. Der Mathematiker Carl Friedrich Gauß (Florian David Fitz) denkt in seinem Arbeitszimmer über das Unvorstellbare nach, während der wohlhabende Naturforscher Alexander von Humboldt (Albrech Schuch) eine Weltreise nach Südamerika macht, um das Sichtbare zu kartieren. Am Ende ihres Lebens treffen sich beide Protagonisten und kommen zum Schluss, dass ihr Leben vielleicht doch nicht das Glück gebracht hat, das sie in ihren wissenschaftlichen Tätigkeiten gesucht haben.
Der Film, bei dem Daniel Kehlmann als Co-Autor am Drehbuch beteiligt war, erhielt begeisterte Kritiken in der Presse und wurde für den Deutschen Filmpreis nominiert.
Die Filmvorführungen finden monatlich statt – und stets nach dem gleichen offenen Prinzip: Der Eintritt ist frei und jeder ist willkommen!
22. November 2022: Ich und Kaminski
20. Dezember 2022: Hannah Arendt
14. März 2023: Sophie Scholl – Die letzten Tage
2. Mai 2023: Die Vermessung der Welt
20. Dezember 2022: Hannah Arendt
14. März 2023: Sophie Scholl – Die letzten Tage
2. Mai 2023: Die Vermessung der Welt
Mrg. Sencie Instituut (MSI) – Erasmusplein 2, 3000 Leuven – Erdgeschoss / Ground Floor / Begane Grond / rez-de-chaussée
Zugänglichkeit: Über die Ravenstraat zum Eingang 00.02 für Menschen im Rollstuhl. Es gibt Türen mit einer Türpumpe auf dem Weg zum Zimmer.
1. Wolfgang Becker – Ich und Kaminski (2015)
Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Daniel Kehlmann aus dem Jahr 2003 handelt Ich und Kaminski vom hochmütigen Kunstkritiker Sebastian Zöllner (Sebastian Brühl), der nur einen Wunsch im Leben hat: eine Erfolgsgeschichte haben. Zu diesem Zweck schmiedet er den Plan, eine Biografie über das Leben von Manuel Kaminski (Jesper Christensen) zu schreiben, in der er enthüllt, dass dieser in Wirklichkeit gar nicht erblindet ist. Kaminski, ein Künstler vergangener Tage, Schüler von Matisse und Freund von Picasso, zog sich am Ende seines Lebens in die Schweizer Berge zurück. Damit sie während des Gesprächs nicht von Kaminskis Tochter und Haushälterin gestört werden, schlägt Zöllner Kaminski vor, seine Jugendliebe Therese, in Belgien zu besuchen, aber nicht bevor er zwei Bilder gestohlen hat. Die Reise in den Norden wird nicht nur mit außergewöhnlichen Aktivitäten gespickt sein, sondern beide Charaktere und das Publikum dazu zwingen, nachzudenken über wer sie sind, was sie getan haben und wohin sie im Leben wollen.
Ich und Kaminski wurde von der Deutschen Film- und Medienbewertung als "besonders wertvoll" eingestuft. Filmkritiker und Zuschauer lobten insbesondere die schauspielerische Leistung Daniel Brühls und den pointierten Humor des Films.
2. Margaretha von Trotta – Hannah Arendt (2012)
Hannah Arendt ist ein biografischer Film über die weltberühmte politische Philosophin Hannah Arendt (Barbara Sukowa), die Anfang der 1960er Jahre dem berüchtigten Eichmann-Prozess beiwohnte. Nachdem Eichmann in seinem Versteck in Argentinien verhaftet wurde, steht er in Israel wegen seiner Beteiligung am Holocaust vor Gericht. Die politische Philosophin Hannah Arendt, die als Professorin in New York tätig ist, schlägt dem Magazin The New Yorker vor, über den Prozess zu berichten. Obwohl sie erwartet, der Personifizierung des Bösen gegenüberzustehen, wird sie während des Prozesses mit einem banalen Bürokraten konfrontiert. Als Arendt nach jahrelanger intensiver Arbeit ihren Bericht in The New Yorker veröffentlicht, erwartet sie nicht nur im In- und Ausland, sondern auch in ihrem eigenen Freundeskreis ein Haufen Reaktionen.
Hannah Arendt war einer der meistbesuchten Filme Deutschlands im Jahre 2012 und wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet (u.a. mit dem Preis für die beste Darstellerin des Bayerischen Filmpreises 2012; Film des Monats Januar 2013 und dem Filmpreis in Silber in der Kategorie Bester Spielfilm des Deutschen Filmpreises 2013).
3. Marc Rothemund – Sophie Scholl – Die letzten Tage (2005)
Basierend auf dem Buch Die Weiße Rose von Inge Scholl (Schwester von Sophie und Hans Scholl), erzählt der Film die Geschichte der Geschwister Scholl, die für ein besseres Deutschland kämpften. München, Anfang 1943: Während der Zweite Weltkrieg in Europa wütet, schließen sich junge deutsche Studenten in der Widerstandsgruppe Die Weiße Rose zusammen. Als die Geschwister Sophie Scholl (Julia Jentsch) und Hans Scholl (Fabian Hinrichs) im Februar 1943 illegale Flugblätter gegen Hitler an der Universität München verteilen, werden sie von der Gestapo verhaftet. Was folgt, ist das Porträt eines tief gespaltenen, ängstlichen Deutschlands am Rande des Zusammenbruchs.
Neben einer Oscar-Nominierung in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film wurde Sophie Scholl – Die letzten Tage mit verschiedenen anderen Preisen ausgezeichnet (u.a. mit dem Filmpreis in Silber in der Kategorie Bester Spielfilm des deutschen Filmpreises 2005) und gewann die Hauptdarstellerin (Julia Jentsch) mehrfach den Preis der besten Schauspielerin (European Film Awards; Internationale Filmfestspiele Berlin; Deutscher Filmpreis; Europäischer Filmpreis; …).
4. Detlev Buck – Die Vermessung der Welt (2012)
Basierend auf dem gleichnamigen internationalen Bestseller von Daniel Kehlmann erzählt Die Vermessung der Welt die Geschichte von zwei Männern, die von ihrer Herkunft her völlig verschieden sind, aber dasselbe wollen: die Welt entdecken. Beide Wissenschaftler schaffen es auf ihre Weise, über sich selbst und die Welt hinauszuwachsen. Der Mathematiker Carl Friedrich Gauß (Florian David Fitz) denkt in seinem Arbeitszimmer über das Unvorstellbare nach, während der wohlhabende Naturforscher Alexander von Humboldt (Albrech Schuch) eine Weltreise nach Südamerika macht, um das Sichtbare zu kartieren. Am Ende ihres Lebens treffen sich beide Protagonisten und kommen zum Schluss, dass ihr Leben vielleicht doch nicht das Glück gebracht hat, das sie in ihren wissenschaftlichen Tätigkeiten gesucht haben.
Der Film, bei dem Daniel Kehlmann als Co-Autor am Drehbuch beteiligt war, erhielt begeisterte Kritiken in der Presse und wurde für den Deutschen Filmpreis nominiert.
Ort
KU Leuven
Faculteit Letteren - Justus Lipsius Saal
Blijde Inkomststraat 21
3000 Löwen
Belgien
Faculteit Letteren - Justus Lipsius Saal
Blijde Inkomststraat 21
3000 Löwen
Belgien
Ort
KU Leuven
Faculteit Letteren - Justus Lipsius Saal
Blijde Inkomststraat 21
3000 Löwen
Belgien
Faculteit Letteren - Justus Lipsius Saal
Blijde Inkomststraat 21
3000 Löwen
Belgien