Picture Perfect - Beauty through a Contemporary Lens

Ausstellung|Halaqat

  • BOZAR , Brüssel

  • Preis 18€ - 9€

Pipilotti Rist, Be Nice To Me (Flatten 04) (video still), 2000. © Pipilotti Rist / 2025, SABAM. Courtesy the artist, Hauser & Wirth and Luhring Augustine.

Pipilotti Rist, Be Nice To Me (Flatten 04) (video still), 2000. © Pipilotti Rist / 2025, SABAM. Courtesy the artist, Hauser & Wirth and Luhring Augustine.

Halaqat – was im Arabischen für vielfältige Verbindungen und Kreise steht – unterstützt die neue Ausstellung "Picture Perfect - Beauty through a Contemporary Lens" im Bozar.  

Nach der Auseinandersetzung mit dem Thema Liebe im Jahr 2024 ist körperliche Schönheit das zweite Thema der Ausstellung im Bozar, die sich mit den Motivationen des Menschen beschäftigt. Anhand von Fotografien und Videos aus den 1960er Jahren bis heute untersucht diese Ausstellung, wie Künstler etablierte Normen darüber, wer als schön gilt, darstellen und hinterfragen. Die Werke dieser Ausstellung enthüllen den Druck und die Übertreibungen, die mit dem heutigen Schönheitsideal einhergehen, und bieten eine Vielzahl unterschiedlicher Ansätze, von kritisch bis emanzipatorisch.   

Die Bozar Arcade, der Raum für interaktive digitale Kunstwerke und Videospiele im Bozar, wird in die Ausstellung integriert.

Mit Werken von: 
  • Sarah Amrani (Niederlande-Marokko): Fotografie, Film und Found Footage, die sich mit dem Einfluss von sozialen Medien und Technologie auf die Wahrnehmung von Schönheit auseinandersetzen
  • Ibrahim Ahmed (Kuwait–Ägypten–USA): Auseinandersetzung mit Geschichte, Männlichkeit und Geschlecht durch Fotografie und Collagen
  • Yumna Al-Arashi (Jemen–Ägypten–USA): Standbilder und bewegte Bilder, die kritisch hinterfragen, wie visuelle Darstellungen die Welt, in der wir leben, prägen
  • Moshtari Hilal (Afghanistan–Deutschland): Bildende Künstlerin, Autorin und Kuratorin, die sich mit Fragen der Identität und Schönheit auseinandersetzt
und Francesca Allen, Susan Anderson, Eleanor Antin, Alexandra Barancovà & Jae Perrins, Baloji, Valérie Belin, François Bellabas, Kwame Brathwaite, Nakeya Brown, Juno Calypso, William Cobbing, John Coplans, Eli Cortiñas, Nicola Costantino, Laure Cottin Stefanelli, Mélanie Courtinat, Sara Cwynar, Rineke Dijkstra, Philippe Durand, Sylvie Fleury, Bryce Galloway, Anne Horel, Sanja Iveković, Yuki Kihara, Sandra Lazzarini, Ethel Lilienfeld, Linder, Lucy&Bart, James McColl, Ana Mendieta, Haley Morris-Cafiero, Zanele Muholi, Zed Nelson, J.D. ‘Okhai Oijekere, ORLAN, Frida Orupabo, Guillaume Pauli, Andrés Pérez, Cara Phillips, Momo Pixel, Angelo Plessas, Marilou Poncin, Chantal Regnault, Pipilotti Rist, Martha Rosler, Errol Stanley Sawyer, Cindy Sherman, Marianna Simnett, Sin Wai Kin, Ruofu Sun & Alice Yu, Ryudai Takano, Amélie Testenoire – Lafayette, Maria Tsagkari, Kristina Varaksina, Hiroshi Watanabe, Hannah Wilke, Hank Willis Thomas, Garry Winogrand, Aviya Wyse.

Mehr zu Halaqat:
Halaqat bietet Kulturschaffenden aus arabischen und europäischen Ländern einen Raum, in dem sie sich künstlerisch mit dem Thema „Fürsorge“ (Care) aus einer Genderperspektive auseinandersetzen – ein Konzept, das eng mit Genderfragen in beiden Regionen verbunden ist und Themen wie Geschlechtergerechtigkeit, Sensibilität und Machtverhältnisse auf inklusive und intersektionale Weise beleuchtet. Das 2021 gestartete Projekt fördert den Austausch, unterstützt künstlerische Produktionen und kulturelle Szenen in beiden Regionen. 

Die neue Projektphase von Halaqat (2024–2027) wird von der Europäischen Union finanziert und vom Goethe-Institut umgesetzt. Sie läuft über 32 Monate bis zum Frühjahr 2027 mit Aktivitäten in Belgien, Ägypten, Jordanien, Libanon und Marokko.
 

Partner

  • Finanziert von der Europäischen Union
  • Bozar