Marlene Dietrich Retrospektive
Filmreihe|Cinemateket würdigt die rebellische Diva und Queer-Ikone
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Cinemateket, Kopenhagen
Es entspricht dem Zeitgeist, dass Marlene Dietrich gerade heute sowohl als Schauspielerin als auch als Stilikone inspiriert und große Anerkennung findet. Von Januar bis März zeigt Cinemateket eine umfangreiche Retrospektive mit den wichtigsten Filmen mit Marlene Dietrich. Die Reihe umfasst zwei biografische Dokumentarfilme sowie neue digitale Fassungen von einigen besonders populären Filmen.
Die Schauspielerin und Sängerin wurde 1901 als Marie Magdalene Dietrich geboren. Sie war bereits eine berufstätige Mutter, bevor dieser Begriff existierte, rebellisch in ihrem Stil und ihrer Zeit weit voraus. Mit ihrer androgynen Ausstrahlung und ihrem selbstbewussten Blick wurde sie zu einem der größten Stars der Filmgeschichte. Sie schuf ihr eigenes Image und bewies, dass ein weiblicher Hollywood-Star auch im Hosenanzug attraktiv sein kann.
Der Regisseur Josef von Sternberg inszenierte Marlene Dietrich bereits in den frühen 1930er Jahren als Femme Fatale. In mehreren Filmen spielte sie starke, eloquente und schlagfertige Frauen, die nach Liebe und Macht strebten. Sie hatte auf der großen Leinwand eine enorme Anziehungskraft und erreichte durch Meisterwerke wie Lili Marleen und Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt Kultstatus.
Marlene Dietrich hatte ihren internationalen Durchbruch mit Der blaue Engel (1930), wo sie die wagemutige Kabarettsängerin Lola Lola spielt, die den Gymnasialprofessor Dr. Rath (Emil Jannings) in den mentalen und physischen Abgrund treibt. Marlene Dietrich praktizierte sowohl privat als auch auf der Leinwand Crossdressing, unter anderem in Blonde Venus und in Marokko, für den sie eine Oscar-Nominierung erhielt.
Am Mittwoch, den 5. Februar wird die Autorin und Kulturjournalistin Heidi Laura genauer beleuchten, wie Dietrichs Stil Mode und Design des 20. Jahrhunderts beeinflusst hat. Nach dem Vortrag wird der Film Marokko gezeigt. Das Goethe-Institut lädt anschließend zu einem Glas Wein ein. Marlene Dietrich war politisch sehr engagiert und setzte sich für Frieden, Toleranz und Demokratie ein. Daher sehen viele Aktivist*innen sie bis heute als Vorbild. Das Filmmuseum Berlin am Potsdamer Platz hat Marlene Dietrichs umfangreiche Privatsammlung in seine Bestände integriert und organisiert regelmäßig Ausstellungen, die sich mit ihrem Leben und ihrer Karriere befassen.
Der Regisseur Josef von Sternberg inszenierte Marlene Dietrich bereits in den frühen 1930er Jahren als Femme Fatale. In mehreren Filmen spielte sie starke, eloquente und schlagfertige Frauen, die nach Liebe und Macht strebten. Sie hatte auf der großen Leinwand eine enorme Anziehungskraft und erreichte durch Meisterwerke wie Lili Marleen und Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt Kultstatus.
Marlene Dietrich hatte ihren internationalen Durchbruch mit Der blaue Engel (1930), wo sie die wagemutige Kabarettsängerin Lola Lola spielt, die den Gymnasialprofessor Dr. Rath (Emil Jannings) in den mentalen und physischen Abgrund treibt. Marlene Dietrich praktizierte sowohl privat als auch auf der Leinwand Crossdressing, unter anderem in Blonde Venus und in Marokko, für den sie eine Oscar-Nominierung erhielt.
Am Mittwoch, den 5. Februar wird die Autorin und Kulturjournalistin Heidi Laura genauer beleuchten, wie Dietrichs Stil Mode und Design des 20. Jahrhunderts beeinflusst hat. Nach dem Vortrag wird der Film Marokko gezeigt. Das Goethe-Institut lädt anschließend zu einem Glas Wein ein. Marlene Dietrich war politisch sehr engagiert und setzte sich für Frieden, Toleranz und Demokratie ein. Daher sehen viele Aktivist*innen sie bis heute als Vorbild. Das Filmmuseum Berlin am Potsdamer Platz hat Marlene Dietrichs umfangreiche Privatsammlung in seine Bestände integriert und organisiert regelmäßig Ausstellungen, die sich mit ihrem Leben und ihrer Karriere befassen.
Ort
Cinemateket
Gothersgade 55
1123 Kopenhagen
Dänemark
Gothersgade 55
1123 Kopenhagen
Dänemark
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Cinemateket
Gothersgade 55
1123 Kopenhagen
Dänemark
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Dänemark