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20:50–21:50 Uhr
Präsentation der Residenzkünstler*innen des Programms "Residencia Afronteriza"
Performance|Performance und Projektvorstellungen
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Goethe-Institut Madrid, Madrid
- Sprache Inglés, francés y español con traducción simultánea
- Preis Entrada libre
Die Residencia Afronteriza 2025 ist ein Residenzprogramm, das sechs künstlerische Projekte begleitet, die sich auf Forschung und Kreation im Bereich der darstellenden Künste, Live-Kunst und performativen Praktiken konzentrieren. Dieses Programm richtet sich speziell an Künstler*innen afrikanischer Abstammung, Migranten, sexuell Andersdenkende und rassifizierte Künstler*innen und bietet einen sicheren und gemeinschaftlichen Raum für künstlerische Forschung und interkulturelle Verbindungen.
Die Künstler*innen werden von José Ramón Hernández -künstlerischer Leiter der Residencia Afronteriza - begleitet.
2025: Residencia Afronteriza und Deconfining
Die Künstler*innen
Projekt: BAKAMA: Geistesanspruch - „Wir sind schon immer hier gewesen“.
Multidisziplinäre Künstlerin, geboren in Luanda, Angola. Ihre Arbeit umfasst Performance, Malerei und Fotografie zur Erforschung des schwarzen Körpers, des Spirituellen, des Territoriums und der Natur. Sie hat an internationalen Residenzen in Madrid, Luanda und Amsterdam teilgenommen und ihre Arbeiten an verschiedenen Orten in Spanien und Angola ausgestellt.
Projekt: Zouk-la Sé Sèl Médikaman Nou Ni
Künstler*, Produzent* und Forscher*, das* mit der Archivierung von Klängen und dem Musikmachen als Werkzeuge für Widerstand und Heilung arbeitet. Ihr* Praxis kombiniert Sounddesign, Workshops und Performance und bringt die Erfahrungen diasporischer afro-deszendenter Gemeinschaften in körperliche und historische Resonanz.
Projekt: Die Frage nach Kakao - wem gehört die Schokolade?
Venezolanische Performerin, Forscherin und Kulturvermittlerin mit Sitz in Barcelona. Ihre Performance-Praxis erforscht die Überschneidung von Stimme, Körper, mündlicher Erzählung und Gastronomie als performative, politische und poetische Werkzeuge. Nach ihrer Ausbildung im Programm für unabhängige Studien am MACBA erforscht sie derzeit am Centro de Artes Santa Mònica die künstlerische Vermittlung durch die Gastronomie und aktiviert körperliche und kollektive Erinnerungen, die mit Diaspora, Identität und Widerstand verbunden sind.
Projekt: Ich bin nicht von hier, aber mein Körper ist doch da
Dominikanischer Tänzer, Performer, Kunstleiter und Kulturmanager. Ein Künstler, der durch Improvisation körperliche Formen der Heilung, Schöpfung und Erinnerung erforscht und sich dabei durch verschiedene künstlerische Medien bewegt. Sein Ansatz ist hybrid, abstrakt und allegorisch und bewegt sich zwischen Vergangenheit, Gegenwart und möglichen Zukünften.
Projekt: Das Weben der Existenz: Semantik der Erinnerung
Afrokolumbianische Tänzerin, Choreografin und Performerin, ausgebildet bei INCOLBALLET und Provisional Danza. In ihrer Arbeit verwebt sie zeitgenössischen Tanz, Körpertheater und folkloristische Traditionen, um das körperliche Gedächtnis zu aktivieren. Sie hat an internationalen Festivals teilgenommen und mit führenden Kompanien in Spanien und Lateinamerika zusammengearbeitet.
Projekt: El Cañaveral
Tänzer, Choreograf und Forscher, geboren in Cienfuegos, Kuba, lebt derzeit in Madrid. Er hat seine Karriere als Performer und Schöpfer in renommierten internationalen Kompanien und Shows entwickelt und sich als führender Tänzer auf Bühnen im Vereinigten Königreich, Frankreich, den Niederlanden und im Libanon hervorgetan. In seiner choreografischen Arbeit verbindet er zeitgenössischen Tanz mit engagierter Sozialforschung und erforscht den Körper als Sprache, um soziale, emotionale und politische Konflikte aus einer kritischen und transformativen Perspektive anzusprechen.
Links zum Thema
Ort
Kontakt
Agenda
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Begrüßung
Konferenz | Einleitung in die dritte Konferenz des EU Projekts Deconfining
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Online | Goethe-Institut Madrid, Madrid
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Über Förderungssysteme: bestehende Instrumente, Möglichkeiiten und Beschränkungen
Podiumdiskussion | Über interkontinentale Förderungssysteme: EU / Afrika / (potentielle) EU-Afrika
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Online | Goethe-Institut Madrid, Madrid
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Erbe, territoriales Gedächtnis und Resilienz durch die immateriellen Formen soziokultureller Symbole
Podiumdiskussion | Archiv und interkulturelle Zusammenarbeit
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Online | Goethe-Institut Madrid, Madrid
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Schlusswort & Gespräch. Mit Max Czollek, künstlerischer Kurator der Coalition for Pluralistic Public Discourse (CPPD)
Gespräch | Ende vom ersten Teil der Konferenz
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Online | Goethe-Institut Madrid, Madrid
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Austellungseröffnung: Dynamic Memory Lab »Cycles of Decolonisation«
Ausstellungseröffnung | Eröffnung der immersiven und interaktiven Ausstellung zu zeitgenössischen Erscheinungsformen des europäischen Kolonialismus im Garten des Goethe-Institut Madrid mit Cátia Severino (Kuratorin des DML)| Das Dynamic Memory Lab (DML) ist ein Projekt der Coalition for Pluralistic Public Discourse (CPPD)
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Goethe-Institut Madrid, Madrid
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Präsentation der Residenzkünstler*innen des Programms "Residencia Afronteriza"
Performance | Performance und Projektvorstellungen
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