Deutsch-Kino

Filmvorführung|Film "Cleo" lädt zur Zeitreise durch Berlin ein

  • Kino Kilta (Turku), Arthouse Cinema Niagara (Tampere), Cinema Orion (Helsinki)

  • Sprache Deutsch
  • Preis kostenlos

Bild zu "Cleo" © Detailfilm

Cleo © Detailfilm

Das Goethe-Institut Finnland und die Aue-Stiftung laden im Herbst 2026 zu Deutsch‑Kino‑Vorführungen des Films Cleo an verschiedenen Orten in Finnland ein.

Die Filmvorführungen richten sich an Deutschlernende an gymnasialen Oberstufen (lukio), und der deutschsprachige Film (Dauer ca. 1 h 40 Min.) wird mit deutschen Untertiteln gezeigt.

Deutschlehrkräfte können ihre Schulgruppe anmelden; pro Schule können bis zu 25 Personen teilnehmen.

Den Auftakt bilden drei Vorführungen:
  • am 24. August 2026, 14:00 Uhr in Turku im Kino Kilta (Taiteentalo, Nunnakatu 4)
  • am 24. August 2026, 14:30 Uhr in Tampere im Kino Niagara (Kehräsaari, B-talo)
  • am 27. August 2026, 13:00 Uhr in Helsinki im Cinema Orion (Eerikinkatu 15)
Anmeldefrist für diese Vorführungen ist der 14. August 2026 oder solange Plätze verfügbar sind.

Außerdem sind für Anfang November 2026 Vorführungen in Hämeenlinna, Joensuu und Oulu geplant. Weitere Informationen zu diesen Terminen folgen spätestens im August/September 2026.

Über den Film

Was die Die fabelhafte Welt der Amélie für Paris war, das ist Cleo für Berlin: Geradezu vor Ideen überbordend, folgen wir Schatzsucherin Cleo durch eine wie verzaubert wirkende Stadt, auf der Suche nach dem Schatz der Meisterkriminellen Gebrüder Sass. Ein mit viel Humor und skurrilen Nebenfiguren aus der Vergangenheit erzähltes Großstadtmärchen, romantisch, verspielt und zugleich eine Liebeserklärung an Berlin.

„Unter jedem Pflasterstein hier in der Stadt ist ein Schatz vergraben“, ist das Lebensmotto von Cleo seit ihrer Kindheit. Allerdings hat sie nach dem Tod ihres Vaters, mit dem sie immer auf Schatzsuche war, beschlossen, keinen Träumereien mehr hinterherzujagen; bis Paul, ein noch viel größerer Träumer, in ihr Leben tritt. Er besitzt nämlich eine Schatzkarte, die zu den Beuteverstecken der Gebrüder Sass führen soll – jenen legendären Berliner Geldschrankknackern aus der Zeit der Weimarer Republik, die eine magische Uhr erbeutet haben sollen, mit der sich die Zeit zurückdrehen lässt.

Es ist eine wilde und vor visuellen Ideen überbordende Schatzsuche durch Berlin, bei der Cleo immer wieder Persönlichkeiten aus der Vergangenheit begegnen, die sie mit guten Ratschlägen versorgen, von Marlene Dietrich über Heinrich Schliemann (als Entdecker von Troja ein noch größerer Schatzsucher als Cleo) bis hin zu Albert Einstein – gespielt von Jean Pütz, dem legendären Moderator der TV-Wissenschaftssendung Hobbythek. Mit viel Humor undskurrilen Nebenfiguren erzählt, ist Cleo vor allem auch eine Liebeserklärung an die Stadt Berlin, mit all ihren Vergangenheitsschichten, und ein Großstadtmärchen, so verspielt wie romantisch.

(Text zum Film: Frederik Lang)