Frauen in Führungspositionen
Netzwerk: Frauen in der Kultur

Frances Morris, Milota Sidorova, Khadija El Bennaoui, Juliette Duret, Alisa Prudnikova
V.l.n.r.: Frances Morris, Milota Sidorova, Khadija El Bennaoui, Juliette Duret, Alisa Prudnikova | © Ana de Matos / Goethe-Institut

Vom anfänglichen Widerstand hinweg zur neuen Realität: Über die letzten Jahrzehnte haben Frauen, die in der Kunst- und Kulturszene arbeiten, kulturelle Institutionen und ihr Arbeitsumfeld stark beeinflusst. Nicht nur Kulturschaffende haben dabei die Gesellschaft verändert, sondern auch die wachsende Zahl von Frauen in Führungspositionen.

„Es gibt immer mehr Frauen, die in führenden Rollen in Kulturorganisationen arbeiten. Ich glaube, das hatte einen langsamen, aber großen Einfluss auf die Werte, mit denen wir arbeiten, aber auch die Systeme und Strukturen in denen wir arbeiten“, sagt Frances Morris, Direktorin der Tate Modern.
Um Eindrücke und neue Ideen zum Thema weibliche Führung zu teilen und zu diskutieren, trifft sich eine Gruppe weiblicher Führungskräfte aus der Kunst- und Kulturszene regelmäßig zum Netzwerktreffen Women Working in Culture Network. Initiiert wurde das Netzwerk von den Goethe-Instituten in Europa.

Als Reaktion auf die Corona-Krise in 2020:
Alle Teilnehmerinnen haben sich online zusammengeschlossen, um gemeinsam über die Herausforderungen, aber auch die Chancen nachzudenken, die jede sowohl in ihrem persönlichen als auch in ihrem beruflichen Kontext sieht. Darüber hinaus sammelte die Gruppe dringende Fragen im Hinblick auf die Bewältigung der aktuellen Krise in ihren jeweiligen Führungsrollen, z. B. die Vorstellung der Rolle von Kunstinstitutionen in zehn oder zwanzig Jahren oder die Implementierung von Improvisationsmodellen in Kunst- und Kulturinstitutionen als langfristige Planung ist in diesen Zeiten fast unmöglich geworden. Dabei wurde ein Fokus auf die mögliche Rolle von Künstler und Künstlerinnen für einen Wandel nach der Krise gelegt. Die Gruppe wird bis Herbst 2020 weiterhin in verschiedenen Arbeitssitzungen an diesen Fragen arbeiten.

Thema: Thinking Future Anew – Teil 2

16. Juni 2020
Mit der Philosophin Susan Neiman und Leiterin des Tate Modern, Francis Morris.
  • Häusliche Probleme wurden in den privaten Raum gesperrt - auch in den Köpfen der Menschen. © Graphic Recording

    Häusliche Probleme wurden in den privaten Raum gesperrt - auch in den Köpfen der Menschen.

  • Diskriminierung ist kein privates Problem! © Graphic Recording

    Diskriminierung ist kein privates Problem!

  • Nicht kreativ genug, um kapitalisiert zu werden? Weiße Frauen aus der gebildeten Mittelklasse: homogene Ideen, Möchtegern-selbstoptimiert, Multitasking-Fähigkeiten, sehr gebildet. © Graphic Recording

    Nicht kreativ genug, um kapitalisiert zu werden? Weiße Frauen aus der gebildeten Mittelklasse: homogene Ideen, Möchtegern-selbstoptimiert, Multitasking-Fähigkeiten, sehr gebildet.

  • Homosexuell, transnational, weiblich, hardcore, Nationalist*in? © Graphic Recording

    Homosexuell, transnational, weiblich, hardcore, Nationalist*in?

  • Ich bin (k)ein*e altmodische*r Dinosaurier-Feminist*in © Graphic Recording

    Ich bin (k)ein*e altmodische*r Dinosaurier-Feminist*in

  • Feminismus ist kein Konformismus. © Graphic Recording

    Feminismus ist kein Konformismus.

  • Konfliktlinien: Wo kreuzen sich weißer und Schwarzer Feminismus? © Graphic Recording

    Konfliktlinien: Wo kreuzen sich weißer und Schwarzer Feminismus?

  • Femininität und Maskulinität sind soziale Konstrukte, keine biologischen Kategorien. - Nikita Dhawan © Graphic Recording

    Femininität und Maskulinität sind soziale Konstrukte, keine biologischen Kategorien. - Nikita Dhawan

  • Nach Labels suchen, von „Frau“ bis „Gender“. © Graphic Recording

    Nach Labels suchen, von „Frau“ bis „Gender“.

  • „Feminismus“ sollte nie alleine stehen! Er muss in Kontext gesetzt werden, um akkurat zu sein. © Graphic Recording

    „Feminismus“ sollte nie alleine stehen! Er muss in Kontext gesetzt werden, um akkurat zu sein.

  • Weibliche Führungspersonen = besseres Krisenmanagement? © Graphic Recording

    Weibliche Führungspersonen = besseres Krisenmanagement?

  • Weibliche Führungspersonen = eine andere Qualität des Zuhörens? © Graphic Recording

    Weibliche Führungspersonen = eine andere Qualität des Zuhörens?

  • Grassroots-Bewegungen benötigen eine Strategie, die in verschiedene Richtungen geht, © Graphic Recording

    Grassroots-Bewegungen benötigen eine Strategie, die in verschiedene Richtungen geht,

  • „Menschen qualifizieren sich ‚da draußen‘.“ - „Wie wäre es denn, wenn IHR als Institution in soziale Strukturen investieren würdet, die zu mehr Gleichheit führen?“ © Graphic Recording

    „Menschen qualifizieren sich ‚da draußen‘.“ - „Wie wäre es denn, wenn IHR als Institution in soziale Strukturen investieren würdet, die zu mehr Gleichheit führen?“

  • Vorsicht vor „Instagram-Feminismus“ - Achtung „überfröhliche Solidarität“ © Graphic Recording

    Vorsicht vor „Instagram-Feminismus“ - Achtung „überfröhliche Solidarität“

  • Solidarität ist keine „happy happy Harmony“. Sie betrifft die Verwundbarkeit von Menschen. © Graphic Recording

    Solidarität ist keine „happy happy Harmony“. Sie betrifft die Verwundbarkeit von Menschen.

  • Globalisierung des Mitgefühls – Wir wissen sofort, was auf der anderen Seite des Planeten los ist. © Graphic Recording

    Globalisierung des Mitgefühls – Wir wissen sofort, was auf der anderen Seite des Planeten los ist.

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Thema: NAchhaligkeit

3. Juni 2020
 

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Thema: Thinking Future Anew – Teil 1

29. Mai 2020
Pandemie, Herausforderungen und die Chancen, welche die Ungewissheit in sich trägt.
  • Zeichnung der Teilnehmer*innen auf einem Bildschirm während der Online-Konferenz © Graphic Recording

  • Die Künste sind ein Universum an Möglichkeiten. Schulen sollten ihr Potential zeigen. © Graphic Recording

    Die Künste sind ein Universum an Möglichkeiten. Schulen sollten ihr Potential zeigen.

  • Zeichnung einer Figur, die ein Herz anpiekst © Graphic Recording

    Die Künste haben die Kraft, das Herz anzustupsen und aufzuwecken

  • Ist teure Kunst automatisch auch bedeutende Kunst? © Graphic Recording

    Ist teure Kunst automatisch auch bedeutende Kunst?

  • Viele Wege führen in die Kunst, wenn diese nach allen Seiten offen ist. © Graphic Recording

    Viele Wege führen in die Kunst, wenn diese nach allen Seiten offen ist.

  • Wie man glaubt, dass sich nach dem "Großen Umdenken" etwas ändert. © Graphic Recording

    Wie man glaubt, dass sich nach dem "Großen Umdenken" etwas ändert.

  • „Hör mit dem Fliegen auf!“ - „Noch nicht! Ich warte erst auf einen Virus.“ © Graphic Recording

    „Hör mit dem Fliegen auf!“ - „Noch nicht! Ich warte erst auf einen Virus.“

  • Der Konflikt zwischen dem politischen Druck der Wirtschaft, der sich unter dem Tisch versteckt, an dem die Leben derer diskutiert werden, die von einem Virus bedroht sind, das nicht verschwindet. © Graphic Recording

    Der Konflikt zwischen dem politischen Druck der Wirtschaft, der sich unter dem Tisch versteckt, an dem die Leben derer diskutiert werden, die von einem Virus bedroht sind, das nicht verschwindet.

  • Ein Horror! Massives Wachstum bringt auch die Gefahr massiver Explosion © Graphic Recording

    Ein Horror! Massives Wachstum bringt auch die Gefahr massiver Explosion

  • Im Angesicht all dieser Probleme und Verwirrung hat jede/r auch seine ganz eigenen. © Graphic Recording

    Im Angesicht all dieser Probleme und Verwirrung hat jede/r auch seine ganz eigenen.

  • Die Besessenheit mit der Rückkehr zur Normalität ist vielleicht nur eine dieser Leinwände auf die wir noch einen weiteren dieser unrealistischen Film projizieren. © Graphic Recording

    Die Besessenheit mit der Rückkehr zur Normalität ist vielleicht nur eine dieser Leinwände auf die wir noch einen weiteren dieser unrealistischen Film projizieren.

  • Unsicherheit kann zum Experimentieren ermutigen. © Graphic Recording

    Unsicherheit kann zum Experimentieren ermutigen.

  • Auf Ungewissheiten kann man sich verlassen. © Graphic Recording

    Auf Ungewissheiten kann man sich verlassen.

  • Person mit Schüsseln voller Murmeln, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft darstellen. © Graphic Recording

    Einen Schritt zurückzugehen kann einen Schritt vorwärts bedeuten.

  • Moment des radikalen Umdenkens: unser skeptisches und hoffnungsvolles Selbst in uns. © Graphic Recording

    Moment des radikalen Umdenkens: unser skeptisches und hoffnungsvolles Selbst in uns. Hören wir auf letzteres!

  • Das Herz rutscht in die Hose und die rennt mit ihm davon. © Graphic Recording

    Das Herz rutscht in die Hose...

  • Konsum, Wohlstand und Armut, der Planet, Justiz und menschliches Verhalten liegen in Trümmern am Boden. Im Hintergrund die Andeutung eines Hauses und daneben eine Figur, die denkt „Zeit zum Aufbau!“ © Graphic Recording

    Lasst uns aufbauen, was kaputt ist!

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Thema: WIE VERÄNDERN FRAUEN DIE KUnst- und Kulturwelt?

29. - 30. November 2019

Während des ersten Netzwerk-Treffens haben wir fünf Teilnehmerinnen gefragt, wie Frauen die Kunst- und Kulturwelt verändern. Bauen Frauen bessere Städte für die Zukunft? Verändern Regisseurinnen gerade die Welt? Sehen Sie sich ihre Antworten an und debattieren Sie mit uns in den sozialen Medien!

#WomenInCulture

 

Frances Morris, Direktorin der Tate Modern, zur Frage:
„Wie verändern Frauen die Kunst- und Kulturszene?“

Milota Sidorova vom Metropolitný inštitút Bratislavy zur Frage:
„Sind Frauen bessere Visionärinnen für unsere zukünftigen Städte?“

Khadija El Bennaoui, direktorin von Art Moves Africa (AMA), zur Frage:
„Können Frauen durch Kunst und Kultur die arabische Welt verändern?“

Juliette Duret, Leiterin Cinema bei BOZAR, zur Frage:
„Verändern Regisseurinnen gerade die Welt?“

Alisa Prudnikova, Direktorin für Regionale Raumentwicklung am ГЦСИ-NCCA in Moscow, zur Frage:
„Welchen Einfluss haben Frauen auf russische Kunst und Kultur?“

 
 
 
 

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