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Soziale Plastik© Lutz Mommartz

Jubiläumsprogramm
Joseph Beuys

Joseph Beuys (1921 – 1986) gilt als einer der wichtigsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Von der Fluxus-Bewegung der 1960er Jahre bis zur Pflanzung von 7.000 Eichen auf der Documenta 7 im Jahr 1982 in Kassel, von der Gründung der Freien Internationalen Hochschule für Kreativität und interdisziplinäre Forschung - FIU im Jahr 1973 bis zu seinem Eintritt in die Partei „Die Grünen“ in Deutschland, hörte Joseph Beuys nie auf, die Grenzen von Kunst und Politik aufzulösen. Er verband systematisch Kunst mit sozialen Prozessen und glaubte, dass der Schlüssel in der angeborenen Kreativität aller Menschen liege.

Seine Ideen bleiben in unserer Zeit äußerst relevant und aktuell. Sein frühes Umweltbewusstsein, das mit seiner Kritik an den wirtschaftlichen Bedingungen verstärkt wurde, ist nur ein Beispiel für seine Vision. Mit seinem Erweiterten Kunstbegriff und der Erkenntnis, dass "jeder Mensch ein Künstler ist", stellte er sich eine universelle Weltgesellschaft vor. Beuys übt weiterhin einen bedeutenden Einfluss auf den künstlerischen und politischen Diskurs aus und bleibt gleichzeitig eine umstrittene Figur in der modernen Gesellschaft.
Die Goethe-Institute in Athen und Thessaloniki widmen Joseph Beuys anlässlich seines 100. Geburtstages ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm.

Sein frühes Engagement für Ökologie und eine veränderte Wirtschaftsordnung war Teil seiner Vision.

Beuys2021© Beuys2021

Podcast „Die Erde spricht“

Eines der zentralen Kooperationsprojekte zwischen dem Team von beuys2021 und dem Goethe-Institut ist der Podcast „Die Erde spricht“. Unterschiedliche Perspektiven aus Deutschland und dem Ausland beleuchten in einer kritischen Analyse die heutige Relevanz von Beuys, seinem Schaffen und den Auswirkungen auf Kulturschaffende weltweit. Der Athener Beitrag zu diesem Podcast ist eine Fortsetzung des von Daphne Vitali kuratierten und vom Goethe-Institut Athen organisierten Projekts Everything Is in a State of Change.


Veranstaltungen


Projekt „Everything Is in a State of Change“

Neue Videoarbeiten anlässlich des 100. Geburtstages von Joseph BeuysEverything is in a State of Change ist ein Projekt, das die Kuratorin Daphne Vitali (GR/IT) auf Einladung des Goethe-Institut Athens anlässlich des 100. Geburtstages von Joseph Beuys initiiert hat. Als Hommage an einen der wichtigsten und einflussreichsten Künstler der Nachkriegszeit hat die Kuratorin  Jennifer Nelson (GR/US) und  Janis Rafa (GR/NL), zwei international agierende Künstlerinnen in der Mitte ihrer Karriere, zu neuen Arbeiten eingeladen, durch die sie in einen Dialog mit Joseph Beuys' vielfältigem Werk und seiner künstlerischen Forschung treten.


Trailer Janis Rafa "Die Angst das Tier für immer unter der Erde zu vergessen"


Trailer Jennifer Nelson "To be voiced"


Eindrücke vom Eröffnungsabend "Everything Is in a State of Change" am 03.06.21

  •   © Vangelis Patsialos
  •  © Vangelis Patsialos
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