Im Oktober 2026 kehrt Noisy Words – multimodales Festival für Klang, Lärm und Wort zurück, um Lärm erneut als relationale Begegnung und als Mittel zur Auflösung dominanter Narrative zu erforschen.
Noisy Words 2026 entfaltet sich als ein Feld der Resonanz, ein Raum, in dem Klang, Sprache und Geste in fortwährender Verwandlung aufeinandertreffen. In Anknüpfung an die vorangegangenen Ausgaben des Festivals 2024 und 2025 suchen wir nach exzentrischen, marginalen Stimmen – wir hören aufmerksam auf jene, die außerhalb der dominanten Kreisläufe agieren, die zwischen Genres und Register gleiten. Diese Stimmen bestehen fort als Gesten, Spuren und Resonanzen und formen die Konturen unserer Aufmerksamkeit und Wahrnehmung.
Das Programm versammelt Künstlerinnen, deren Praktiken sich u.a. zwischen Wort, Klang, Musik, Installationskunst und Improvisation bewegen.
Eingeladene Künstlerinnen dieser Ausgabe sind Annette Krebs (DE), Audrey Chen (US), Hannah Silva (UK), das Duo The Answer is No (AU) sowie das Kollektiv Point Contact (UK). Ihre Arbeiten setzen sich mit Stimme, elektronischem Klang, Text und Noise als materiellen Präsenzen auseinander – geformt durch Improvisation, Wiederholung, Fragmentierung und Intensität. Performance wird zum Ort der Begegnung: zwischen Körpern, Technologien und hörenden Subjekten.
Kuratiert von: Evi Nakou
Ein Projekt des Goethe-Instituts Athen. Alle Konzerte und Workshops finden im Goethe-Institut Athen oder im KET TV Control Centre, statt.
Noisy Wor(l)ds wird in Partnerschaft mit der Guildhall School, London (UK), umgesetzt.
Mit Unterstützung des British Council und der Österreichischen Botschaft.
*Während aller Veranstaltungen von Noisy Words gilt eine Null-Toleranz-Politik gegenüber jeder Form von Diskriminierung, Belästigung sowie sexistischer und rassistischer Sprache; kein
Vorfall gilt als zu klein, um angesprochen zu werden. Künstler:innen, die diesen Zugang zum Schreiben und Arbeiten als neues Feld oder als Möglichkeit zur Vertiefung ihrer laufenden Praxis oder Forschung erkunden möchten, sind herzlich eingeladen, sich zu bewerben. Vorrang haben FLINTA-Personen sowie Menschen mit eingeschränktem Zugang zu vergleichbaren Lernmöglichkeiten