Movements and Moments
Mocha Celis. Eine Schule für Travestis, trans und nichtbinäre Personen

Mocha Celis ist die erste Schule für trans Personen in Lateinamerika. Es handelt sich um eine integrative, öffentliche und kostenlose Sekundarschule mit einem Schwerpunkt auf Geschlecht, sexueller und kultureller Vielfalt. Sie ist in Buenos Aires seit 2012 in Betrieb, dem Jahr, in dem das argentinische Gesetz zur Geschlechtsidentität verabschiedet wurde. Es wurde als Antwort auf die historische Ausgrenzung von trans Personen und Travestis konzipiert. "La Mocha" hat jedes Jahr mehr als hundert Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 16 und 60 Jahren. Menschen mit unterschiedlichen Identitätskonstrukten, alleinerziehende Mütter, Menschen mit Rassismuserfahrungen, Sexarbeiterinnen - sie alle studieren in "La Mocha". Diese erste trans gymnasiale Schule bietet eine geschlechtersensible und öffentliche Bildung, die deren Eingliederung in das Bildungs- und Arbeitssystem begünstigt.

Von Flor Capella, Ana Fornaro und María Eugenia Ludueña

 

Werke von Künstlerinnen

  • Capella, Fornaro und Ludueña © Capella, Fornaro und Ludueña

  • Capella, Fornaro und Ludueña 2 © Capella, Fornaro und Ludueña

  • Capella, Fornaro und Ludueña 3 © Capella, Fornaro und Ludueña

Flor Capella

ist eine argentinische Illustratorin und Autorin. Sie ist Ko-Direktorin des Aufbaustudiengangs Professionelle Illustration an der Universität von Buenos Aires und leitet das Projekt „Argentinisches Illustrationsarchiv“. Sie hat sich auf redaktionelle Illustration und visuelles Geschichtenerzählen spezialisiert, wobei ihre Arbeit mehrere internationale Auszeichnungen erhalten hat.


Ana Fornaro (Montevideo, *1983)

ist eine 1983 in Montevideo geborene uruguayische Journalistin und Autorin, die über Menschenrechte, Kultur und Gender berichtet. Sie ist Mitbegründerin und Direktorin von Presentes, einer regionalen Nachrichtenagentur mit Sitz in Buenos Aires. Sie hat einen BA und einen MA in Vergleichender Literaturwissenschaft (Université Lille 3, Frankreich).
 


María Eugenia Ludueña

ist eine argentinische Schriftstellerin und Journalistin. Sie ist Mitbegründerin und Direktorin von Presentes, einer Nachrichtenagentur, die über Menschenrechte und Gender in Lateinamerika berichtet. Sie hat Laura geschrieben, ein Sachbuch über ein Opfer des Staatsterrorismus, und das Märchenbuch El mundo no necesita más canciones.


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