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9:30–11:30 Uhr

Diskussionsrunde zum Internationalen Frauentag: THE STAKES OF FEMINISM IN EUROPE

  • Dargan Theatre

  • Sprache Englisch
  • Preis Gratis

Banner IWD Panel Discussion © Goethe-Institut

Was sind die neuen Herausforderungen für ein feministisches Europa der Zukunft?


Zu dieser Veranstaltung am Internationalen Frauentag 2022 begrüßen die Französische Botschaft in Irland, das Goethe-Institut Irland und die Deutsche Botschaft in Irland, sowie Trinity College Dublin die anerkannten Spezialistinnen Mary Robinson, Laure Adler und Emilia Roig zu einem Gespräch über neue Herausforderungen für ein feministisches Europa.

In den letzten Jahre haben Frauenrechtsbewegungen in vielen Ländern enorme Fortschritte erzielen können: In Irland wurde Abtreibung dekriminalisiert und in Frankreich sind Kinderwunschbehandlungen mittlerweile für alle Frauen zugänglich. Spätestens seit MeToo ist es an der Zeit, dass Frauen die Macht erkennen, die sie durch Solidarität und gegenseitige Bestätigung erlangen können.


Drei Frauen, die sich seit jeher für die Anliegen der Frauen in Irland, Frankreich und Deutschland einsetzen, diskutieren, ob die vielfältigen Herausforderungen der Gegenwart dazu führen sollen, die Forderungen europäischer Feminist*innen in folgenden Bereichen neu zu formulieren:
  • Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern und ökonomischer Aufschwung in Zeiten des Klimawandels
  • Reproduktive Gesundheit und Reproduktive Rechte, sowie dazugehörige Gesetze
  • Kampf gegen sexuelle und geschlechtsspezifische Gewalt
  • Überschneidungen zwischen intersektionalen und universalistischen feministischen Strömungen

Die Eröffnungsrede wird von Linda Doyle, Provost des Trinity College Dublin und H.E. Vincent Guérend, französischer Botschafter in Irland vorgetragen.

Dr. Catherine Lawless, Leiterin des Centre for Gender and Women’s Studies, School of Histories and Humanities, Trinity College Dublin moderiert die Diskussionsrunde.


Austragungsort der Veranstaltung ist

Dargan Theatre, Trinity Business School
Trinity College Dublin
Dublin 2
D02 VR66


► Register via Eventbrite

 

Die Teilnehmerinnen:

Mary Robinson © © Mary Robinson Mary Robinson © Mary Robinson
Mary Robinson - Die ehemalige Präsidentin Irlands


Mary Robinson ist außerordentliche Professorin für Klimagerechtigkeit am Trinity College Dublin und Vorsitzende von The Elders. Sie war von 1990 bis 1997 Präsidentin von Irland und von 1997 bis 2002 UN-Hochkommissarin für Menschenrechte. 
Als ehemalige Präsidentin der International Commission of Jurists und ehemalige Vorsitzende des Council of Women World Leaders war sie von 2002 bis 2010 Präsidentin und Gründerin von Realizing Rights: The Ethical Globalization Initiative und von 2002 bis 2012 Ehrenpräsidentin von Oxfam International. Von 1998 bis 2019 war sie Kanzlerin der University of Dublin.
Marys Memoiren „Everybody Matters“ wurden im September 2012 und ihr Buch „Climate Justice – Hope, Resilience and the Fight for a Sustainable Future“ wurde im September 2018 veröffentlicht. Sie ist außerdem Co-Moderatorin des Podcasts zur Klimakrise „Mütter der Erfindung“.



Laure Adler © © Ambassade de France en Irlande Laure Adler © Ambassade de France en Irlande
Laure Adler - Eine Kämpferin für den Feminismus

Mit einem Master in Philosophie und einem Doktortitel in Geschichte begann Laure Adler ihre Karriere 1974 als Journalistin bei France Culture. Von 1999 bis 2005 war sie Direktorin von France Culture. Ihr beruflicher Weg führte sie auch in die Welt des Verlagswesens, wo sie bei den Verlagen Payot, Denoël und Plon arbeitete und 1997 als Leiterin für Essays und Dokumente zu Grasset kam.
Seit 2016 moderiert sie die Sendung L´Heure bleue bei France Inter. Historikerin, Journalistin, Moderatorin, Schriftstellerin, Redakteurin, Biografin von Marguerite Duras, Françoise Giroud, Hannah Arendt, Simone Weil usw., Laure Adler hat viele Hüte auf. Es gibt jedoch einen, von dem sie nie abweicht: die Feministin. Eine Feministin, die nach der Weinstein-Affäre eine Petition gegen sexuelle Gewalt unterzeichnet hat.




Emilia Roig © © Mohamed Badarne Emilia Roig © Mohamed Badarne
Emilia Roig - Die Verfecherin intersektionaler sozialer Gerechtigkeit


Emilia Roig (she/they) ist Gründerin und Geschäftsführerin des in Berlin ansässigen Center for Intersection Justice (CIJ), einer gemeinnützigen Organisation, die sich der Förderung von Gerechtigkeit, Gleichheit und einem Leben frei von systematischer Unterdrückung verschrieben hat. Emilia hat Graduierten- und Postgraduiertenkurse zu Intersektionalität, Postkolonialstudien, Critical Race Theory, Queer Feminism, sowie Internationalem und Europäischen Recht an Universitäten in ganz Europa unterrichtet.
Vor ihrer Promotion arbeitete sie intensiv zu Menschenrechtsfragen bei der UNO in Tansania und Uganda, bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Kambodscha und bei Amnesty International in Deutschland – und entschied sich, den Entwicklungsbereich zu verlassen, um sich auf Fragen der sozialen Gerechtigkeit in Europa zu konzentrieren. Sie ist Autorin des Bestsellers WHY WE MATTER. Das Ende der Unterdrückung.

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