EUNIC SHORT SHORTS FROM EUROPE 2023

Short Film Festival|EUNIC Short Shorts from Europe 2023

  • Sprache Englisch, mit englischen Untertiteln
  • Preis Eintritt frei, Voranmeldung erforderlich

Banner EUNIC SHORT SHORTS FROM EUROPE 2023 (c) EUNIC

Action, Komödie, Animation, Drama - das und mehr erwartet Sie beim Short Shorts from Europe Film Festival - einer Auswahl europäischer Kurzfilme aus elf Mitgliedsländern von EUNIC Ireland. Lassen Sie sich von Österreich, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Irland, Luxemburg, Malta, Polen, Portugal, Slowenien und Spanien mit einer Vielzahl von Genres von zeitgenössischen, innovativen Filmemacher*innen unterhalten. Das Cork International Film Festival und die TUS Limerick School of Art and Design werden ebenfalls Kurzfilme aus Irland auf dem Programm haben.

Als deutschen Beitrag präsentiert das Goethe-Institut Irland Sophia Groenings preisgekrönten Film "Muss ja nicht sein, dass es heute ist" ("It Doesn’t Have to Be Today").

Alle Filme werden in englischer Sprache oder mit englischen Untertiteln gezeigt.
Nach der Vorführung wird das Publikum gebeten, über das Smartphone für seinen Lieblingsfilm zu stimmen.

Donnerstag, 12. Oktober 2023, 18 Uhr
Pálás Cinema

15 Merchants Road Lower, Galway
Eintritt frei, aber Voranmeldung erforderlich,
Buchung HIER

Donnerstag, 19. Oktober 2023, 18 Uhr
TUS Limerick School of Art and Design

in Zusammenarbeit mit dem Richard Harris International Film Festival 
Millennium Theatre, Moylish Campus, Limerick
Eintritt frei, aber Voranmeldung erforderlich,
Buchung HIER 

Dienstag, 7. November 2023, 18 Uhr
Light House Cinema

Market Square, Smithfield, Dublin 7
Eintritt frei, aber Voranmeldung erforderlich,
Buchung HIER (Ausverkauft)

Mittwoch, 22. November 2023, 18 Uhr
Cork International Film Festival

St. Peter's Church, North Main Street, Cork
Eintritt frei, aber Voranmeldung erforderlich,
Buchung HIER


Programm:
Eine junge Frau lässt sich im Meer treiben. © (c) Chelsea Muscat I Lost Myself When I Found You, Regie: Chelsea Muscat (c) Chelsea Muscat
“I Lost Myself When I Found You”

Regie: Chelsea Muscat, Fiktion/Experimentell, Malta 2018, 4’46 Min., Englisch

In diesem unheimlichen, poetischen und experimentellen Film erinnert sich eine junge Frau am Meer an eine verstörende Beziehung.

Chelsea Muscat ist Autorin und Regisseurin und stammt ursprünglich aus Gozo. Ihre Familie wanderte in die USA aus, wo sie als erste College-Absolventin ihrer Familie einen BFA in Film erhielt. Ihr Film „Lost Kid Wanderer“ wurde 2022 mit dem Inside Out Toronto 2SLGBTQ + Focus Fund ausgezeichnet. Ihre Arbeiten beschäftigen sich oft mit Themen wie Liebe, Verlassenheit und Isolation.

Präsentiert von der Maltesischen Botschaft Dublin und dem Arts Council Malta.


Ein Mann läuft auf seinem Hausboot. © (c) João Gonzalez Nestor, Regie: João Gonzalez (c) João Gonzalez
“Nestor”

Regie: João Gonzalez, Animation, Portugal 2019, 6’ Min., Ohne Dialog

Nestor, ein Mann mit mehreren zwanghaften Verhaltensweisen, lebt in einem instabilen Hausboot, das nie aufhört zu schwingen.

João Gonzalez (1996) ist ein portugiesischer Filmregisseur, Animator und Illustrator. 2022 wurde er als erster portugiesischer Animationsfilmemacher bei den Filmfestspielen von Cannes mit seinem Kurzfilm „Ice Merchants“ ausgezeichnet. Dieses Projekt war auch der erste portugiesische Kurzfilm, der jemals für einen Oscar nominiert wurde.

Präsentiert von der Portugiesischen Botschaft Dublin und Camões - Instituto da Cooperação e da Língua in Zusammenarbeit mit Agencia de Curta Metragem.


Ein Mann hält ein Gebäck in der Hand. © (c) Sara Rivero Castilla mal, Regie: Sara Rivero (c) Sara Rivero
“Castilla mal”
Regie: Sara Rivero, Essayfilm, Spanien 2021, 3’30 Min., Spanisch mit englischen Untertiteln

Was ist der Zusammenhang mit dem Herkunftsort, wenn dich das Bedürfnis erfolgreich zu sein zwingt, ihn zu verlassen? Geh, denn die Zukunft liegt draußen. Geh, um deine Wurzel zu finden. Geh, um sein zu können. „Castilla mal“ ist die Erfahrung einer doppelten Zerrissenheit: die der Abwanderung und die der eigenen Identität.

Sara Rivero ist vor allem als Schauspielerin in Fernsehserien bekannt. Im Theater arbeitete sie als Schauspielerin und Dramatikerin, und im Kino nimmt sie an „Lo siento mi amor“ und „Lope Enamorado“ teil. Sara Rivero erforscht derzeit die Grenzen und die Koexistenz des Audiovisuellen und Performativen.

Präsentiert von dem Instituto Cervantes Dublin und der Spanischen Agentur für internationale Zusammenarbeit und Entwicklung (AECID).


Junger Mann hält einen Stift in der Hand und schaut nachdenklich nach unten. © (c) Sophia Groening Muss ja nicht sein, dass es heute ist, Regie: Sophia Groening (c) Sophia Groening
“Muss ja nicht sein, dass es heute ist” ("It Doesn’t Have to Be Today”) 
Regie: Sophia Groening, Spielfilm, Deutschland 2022, 7’42 Min., Deutsch mit englischen Untertiteln

Vier Freunde sitzen auf einem Platz in Köln Finkenberg und suchen nach den richtigen Worten und Satzzeichen für eine SMS an ein Mädchen, die nie verschickt werden wird.

Sophia Groening, geboren 1994 in Düsseldorf, studierte Philosophie und Bildende Künste an der Universität Witten/Herdecke, bevor sie ein Diplomstudium an der Kunsthochschule für Medien in Köln begann. Ihr erster Kurzfilm in Co-Regie mit Jan Bonny wurde beim Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg uraufgeführt. Ihr neuester Film “Muss ja nicht sein, dass es heute ist” wurde 2022 mit dem Deutschen Kurzfilmpreis ausgezeichnet.

Präsentiert vom Goethe-Institut Irland.


Ein Junge und ein alter Mann sitzen am See und angeln. © (c) Leon Vidmar, ZVVIKS production Farewell, Regie: Leon Vidmar (c) Leon Vidmar, ZVVIKS production
“Farewell“
Regie: Leon Vidmar, Drama/Animation, Slowenien 2016, 6’ Min., Ohne Dialog

Müde und traurig füllt Lovro seine Badewanne. Sein Blick schweift zu einem Wassertropfen, der langsam aus dem Wasserhahn rollt. Als er auf das Wasser trifft, erinnert es ihn an den Tag, an dem er und sein Großvater das erste Mal angeln waren.

Leon Vidmar studierte an der Akademie für Bildende Künste und Design in Ljubljana. Er vertiefte seine Kenntnisse durch seinen Besuch an der Akademie der Bildenden Künste in Polen, der ŠUGLA Street Theaterschule in Ljubljana und der Performers House School of Performing Arts in Dänemark. Er arbeitet als Animator, Produktionsdesigner, Requisitenmeister und Kameraassistent.

Präsentiert von der Botschaft der Republik Slowenien in Irland, dem Kulturministerium der Republik Slowenien und dem Slovenian Film Centre.

Ein kleiner Junge schaut ängstlich durch Gitterstäbe hindurch. © (c) Aurélien Pira, ZEILT productions L'Ogre, Regie: Aurélien Pira (c) Aurélien Pira, ZEILT productions
“L‘Ogre“
Regie: Aurélien Pira, Animation, Luxemburg, 2022 6’40 Min., Ohne Dialog

Eine Mutter und ihr Kind leben unter demselben Dach wie der Oger, eine grausame und gewalttätige Kreatur. Sobald der Zorn des Ungeheuers die Wände des Hauses erschüttert, gibt es nur einen Ausweg: Versteck dich und mach keinen Lärm. Psst! Da kommt er schon …

Im Jahr 2005 begann Aurélien Pira seine Karriere als Animator. Seit seines Abschlusses an der Haute École Albert Jacquard arbeitet er als Kompositionsleiter für Serienprojekte wie „Nächst Statioun“ und „Barababor“ bei Zeilt Productions. Mit seinem Kurzfilm „L’Ogre“ hat Aurélien die Idee von Cyril Bossmann zum Leben erweckt.

Präsentiert von der Botschaft des Großherzogtums Luxemburg in Irland.


Eine ältere Frau sitzt auf einer Bank. Eine junge Frau steht daneben und telefomiert. © (c) Christian Nirca In Ten Minutes, Regie: Christian Nirca (c) Christian Nirca
“In Ten Minutes“
Regie: Christian Nirca, Drama, Griechenland 2022, 7’02 Min., Griechisch mit englischen Untertiteln

Zwei Frauen unterhalten sich, während sie auf den Bus warten. Ihr Gespräch nimmt am Ende eine unerwartete Wendung.

Christian Nirca ist ein moldawisch-griechischer Kameramann, Regisseur und Autor. Er ist Gründer der Literaturseite itravelpoetry.com und von MasterART, einer Produktionsfirma verschiedener Masterkurse. „In Ten Minutes“ ist sein erster Kurzfilm, den er geschrieben und inszeniert hat.

Präsentiert von der Griechischen Botschaft in Dublin.

Zwei Flugzeuge steuern aufeinander zu. © (c) Andrzej Jobczyk, LETKO production Airborne, Regie: Andrzej Jobczyk (c) Andrzej Jobczyk, LETKO production
“Airborne“
Regie: Andrzej Jobczyk, Animation, Polen 2021, 7’30 Min., Ohne Dialog

„Airborne“ ist eine surreale Animation, die die Welt der Flugmaschinen mit dem Reich der Flora und Fauna verbindet. In den Kampf verstrickt, verliert der Pilot sein Ziel, was zu einer Tragödie führt. Aus der Tragödie erwacht jedoch ein neues schönes Leben. „Airborne“ zeigt, dass sich auch Aggression in Liebe verwandeln lässt und dass man manchmal etwas verlieren muss, um wiedergeboren zu werden.

Andrzej Jobczyk wurde 1985 geboren und wuchs rund um Kunst und Natur auf. Er studierte an der Nationalen Filmschule in Łódź, Polen. In seinen Arbeiten verbindet er Biologie, exakte Wissenschaften und minimalistischen Surrealismus. „Airborne“ ist sein dritter Animationsfilm, für den er zahlreiche Auszeichnungen auf internationalen Filmfestivals erhalten hat.

Präsentiert von der Botschaft der Republik Polen in Dublin.


Eine Frau spricht mit einem Mann im Supermarkt. Sie wirkt verzweifelt. © (c) Pierre Dugowson, Cosmonaut 391 Supermarket, Regie: Pierre Dugowson (c) Pierre Dugowson, Cosmonaut 391
“Supermarket“
Regie: Pierre Dugowson, Komödie, Frankreich 2016, 4’46 Min., Französisch mit englischen Untertiteln

Ein siebenjähriges Mädchen bittet ihre Mutter, die pleite ist, um Kekse. Sie nimmt all ihren Mut zusammen und geht in einen Supermarkt in der Nachbarschaft, um Kekse zu stehlen. Ein junger Mann hält sie auf. Nicht um der Ehrlichkeit willen, sondern um zu verhindern, dass sie erwischt wird …

Regisseur und Drehbuchautor Pierre Dugowson studierte an der Louis Lumière School (ENSLL). Er begann in der Filmindustrie als Kameraassistent, bevor er Kameramann und Fernsehregisseur wurde und schließlich die Regie bei seinem ersten Spielfilm "Ouvrez le chien" (mit Clovis Cornillac) übernahm.

Präsentiert von der Alliance Française und der Französischen Botschaft in Dublin. 


Ein roter Teufel liegt auf einer blauen Couch. © (c) Bogboy Productions Ltd. Red Rabbit, Regie: Rory Kerr (c) Bogboy Productions Ltd.
“Red Rabbit“
Regie: Rory Kerr, Animation/Komödie/Horror, Irland 2022, 4’50 Min., Englisch

Ein Hase versucht krampfhaft, Ruhe und Entspannung zu Hause zu finden. Diese Versuche werden von einem zerstörerischen Teufel auf seiner Schulter durchkreuzt, der sich daran erfreut, jede Chance auf Ruhe zu ruinieren.

Rory Kerr ist eine irischer Animator/Filmemacher, der an vielen Independent- und Studioprojekten mitgearbeitet hat, darunter verschiedene Musikvideos und Arbeiten für Künstler wie Hozier, Villagers, Wolf Alice, Courtney Barnett.

Präsentiert von Culture Ireland.


Das Bild zeigt die Wohnung eines Maulwurfs. Dieser sitzt auf einem Stuhl. © (c) Alexander Gratzer In The Upper Room, Regie: Alexander Gratzer (c) Alexander Gratzer
“In The Upper Room“
Regie: Alexander Gratzer, Animation, Ungarn/Österreich 2022, 8’ Min., Englisch

Ein kleiner Maulwurf besucht regelmäßig seinen blinden Großvater. Die Jahreszeiten vergehen, beide werden älter und wichtige Fragen tun sich auf. Alexander Gratzers Abschlussfilm „In The Upper Room“ wurde von mehreren Kindheitserinnerungen an seinen Großvater inspiriert. Es wurde auf Filmfestivals auf der ganzen Welt gezeigt und mehrfach ausgezeichnet.

Alexander Gratzer studierte Malerei an der Universität für angewandte Kunst in Wien (2012-2018). Während dieser Zeit entschied er sich dazu, sich auf die Erstellung und Produktion von animierten Kurzfilmen zu konzentrieren. Weitere Studien führten ihn an die Moholy-Nagy Universität für Kunst und Design in Budapest, wo er mit einem Team von Animatoren arbeiten konnte.

Präsentiert von der Österreichischen Botschaft in Dublin.


Außer Konkurrenz:

Schwarz-weiß Bild eines Sees mit Bergen im Hintergrund © (c) Ian Fallon Poulaphouca, Regie: Ian Fallon (c) Ian Fallon
“Poulaphouca“
Regie: Ian Fallon, Dokumentarfilm, Irland 2022, 7’ Min., Englisch

Stimmen aus der Vergangenheit bringen die düstere Geschichte eines Sees in der Grafschaft Wicklow ans Licht. "Poulaphouca" (irisch für „das Loch des Geistes“) ist ein experimenteller Dokumentarfilm, der die Geschichten von den Menschen erzählt, die in einem einst friedlichen Tal lebten, bevor es in den 1940er Jahren geflutet wurde, um den Poulaphouca Stausee zu schaffen. Dieser Film ist eine verstörende Geschichte über Vertreibung, Trauer und Verlust.

Ian Fallon ist ein Filmemacher aus Kildare und befindet sich im letzten Studienjahr an der National Film School der IADT. Sein Abschlussfilm „AMŒBA“ startet in diesem Jahr seinen Festivallauf. Im März 2023 gewann er den Jugendmusik-Videowettbewerb beim First Cut Youth Film Festival.

Präsentiert vom Cork International Film Festival.


Ein Mädchen, das komplett in lila dargestellt wird, steht in einer Eingangstür und sieht ängstlich aus. © (c) Remi Noonan Nico, Regie: Dailies Productions (c) Remi Noonan
“Nico“
Regie: Dailies Productions, Animation, Irland 2022, 2’54 Min., Ohne Dialog

"Nico" setzt sich vertieft mit dem Thema Gender-Identität auseinander, denn wir verfolgen Marah, die sich als nicht-binär identifiziert und versucht, sich in einer geschlechtsstereotypen Welt zurechtzufinden. Im Mittelpunkt stehen die persönlichen Erinnerungen einer Person, die auf ihr Leben zurückblickt. Der Film arbeitet insbesondere mit Farben, um die Erfahrung unseres Charakters mit Geschlechterstereotypen zu symbolisieren und somit die Menschen hervorzuheben, die nicht in solche Rollen fallen.

Dailies Productions ist ein Team von vier Animationsbegeisterten, die Digital Animation an der TUS Clonmel studieren. Nachdem sie von Anfang an eine starke Freundschaft aufgebaut hatten, arbeiteten sie zusammen, um im zweiten Jahr ihres Studiums „Nico“ zu kreieren. Die Teammitglieder spezialisieren sich derzeit auf verschiedene Bereiche von Konzeptdesign über Animation bis hin zum Compositing.

Präsentiert von der TUS Limerick School of Art and Design (Clonmel)­ in Zusammenarbeit mit dem Richard Harris International Film Festival.





Sehen Sie das gesamte Programm hier: Präsentiert von EUNIC IRELAND in Zusammenarbeit mit dem Cork International Film Festival, Light House Cinema, Pálás Cinema Galway & TUS Limerick School of Art and Designvom EUNIC-Irland-Netzwerk organisiert.
https://www.facebook.com/EUNICireland/


EUNIC - European Union National Institutes for Culture (Nationale Kulturinstitute der Europäischen Union) - ist das europäische Netzwerk von Organisationen, die sich für kulturelle Beziehungen einsetzen. Es setzt sich für eine herausragende Rolle der Kultur in den internationalen Beziehungen ein und ist ein strategischer Partner der EU.

EUNIC Ireland Mitglieder sind: Alliance Française / Französische Botschaft, die Österreichische Botschaft, Irland - Culture Ireland, die Bulgarische Botschaft, die Griechische Botschaft, die Luxemburgischen Botschaft, die Botschaft von Malta, die Polnische Botschaft, die Portugiesische Botschaft, die Rumänische Botschaft, die Botschaft der Republik Slowenien, das Goethe-Institut, das Instituto Cervantes / Spanische Agentur für internationale Zusammenarbeit und Entwicklung (AECID), das Istituto Italiano di Cultura.
Partner und assoziierte Mitglieder: die Belgische Botschaft, die Schweizerische Botschaft, die Botschaft von Estland.