Schon seit 2021 setzen das Goethe-Institut Irak und das Institut français d’Irak à Erbil ein umfangreiches gemeinsames Kulturprogramm um, welches unter anderem Konzerte, Filmscreenings, Workshops, Theateraufführungen, Schulprojekte und Kulturbegegnungen umfasst. Durch die enge Kooperation der beiden Institute profitieren also besonders die Gäste und Teilnehmenden des Kulturprogramms.
Das seit 2019 jährlich stattfindende Festival zielt darauf ab, den kulturellen Austausch zwischen französischen, deutschen und kurdischen Musiker*innen zu fördern - über das Genre Jazz. In mehrtägigen intensiven Jamsessions und Proben kombinieren die Musiker Elemente aus ihren Genres und Hintergründen zu einer neuen Show, wobei sie auch Raum für spontane Improvisationen lassen.
Einmal im Jahr versammeln sich Filmfans und Filmemacher*innen im Amphitheater der Zitadelle, um unter dem Nachthimmel Erbils aktuelle deutsch-, französisch-, kurdisch- und arabischsprachige Kurzfilme zu schauen. Seit 2022 stehen die „Citadel Movie Nights" in offizieller Partnerschaft mit drei internationalen Filmfestivals: der Berlinale, dem Festival du court métrage de Clermont-Ferrand und dem Dohuk International Film Festival.
Ziel des Europäischen Sprachentags in Erbil ist es, die Vielfalt der Sprachen in Europa auf spielerische und partizipative Art zu entdecken. In diesem Sinne findet jährlich ein Aktionstag statt, an dem Schnupperkurse in europäischen Sprachen, Vorlesen für Kinder, sowie Sprachlernspiele angeboten werden.
„Jinda“ ist kurdisch und bedeutet lebendig. Unter diesem Motto startete die Konzertreihe des Goethe Institut Irak und des Institut français d’Irak à Erbil im Kurdish Cultural Center auf der Zitadelle in Erbil. Jinda steht also vor allem Wiederbelebung des kulturellen Lebens auf der Zitadelle! Die Konzertreihe bietet kurdischen Musiker*innen und ihrem Publikum eine regelmäßige Plattform, die Vielfalt kurdischer Musik zu entdecken.
Zweimal im Monat zeigen das Goethe-Institut Irak und das Institut Français d’Irak à Erbil zeitgenössische Filme aus Deutschland und Frankreich. Die Filme werden jeweils in Originalsprache mit Untertiteln gezeigt. Eine Einführung vor Beginn des Films kontextualisiert die Thematiken und Diskurse der Filme.
In diesem Chor-Ensemble widmeten sich ca. 20 Sänger*innen aus verschiedenen Städten des gesamten Iraks dem musikalischen Erbe des Landes. Gemeinsam haben sie an einem Repertoire gearbeitet, das arabisches, kurdisches, turkmenisches und assyrisches Liedgut zusammenbringt – und zwar in neuen mehrstimmigen Arrangements.