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Kakehashi-Preis 2018 Preisverleihung© Goethe-Institut Tokyo, Yohta Kataoka

Kakehashi-Literaturpreis

Über den Preis

Das japanische Wort Kakehashi bedeutet Grenzüberschreitung oder Brückenschlag. Der Kakehashi-Literaturpreis des Unternehmens Merck und des Goethe-Instituts Tokyo fördert den literarischen Brückenschlag zwischen Japan und Deutschland. Mit dem Preis sollen die deutschsprachige Gegenwartsliteratur und ihre Übersetzungen in Japan stärker gefördert werden.

Der Preis wird seit 2014 alle zwei Jahre verliehen. Die Übersetzer*innen schlagen dabei deutschsprachige Autor*innen zur japanischen Übersetzung vor, deren literarische Werke sich mit Themen der Gegenwart auseinandersetzen. Der mit insgesamt 20.000 Euro dotierte Kakehashi-Literaturpreis dient der Auszeichnung herausragender Autor*innen, deren literarische Arbeit für eine japanische Leserschaft entdeckt werden soll, aber auch den Übersetzer*innen und Verleger*innen für ihre besondere Rolle im kulturellen Austausch.

Kakehashi-Literaturpreis

Wer kann sich bewerben?

Literarische Übersetzer*innen aus dem Deutschen ins Japanische

Was sind die Bedingungen für eine Bewerbung?

  • Der Übersetzer reicht einen Vorschlag zur Übersetzung  für ein herausragendes deutschsprachiges Werk (Prosa, Lyrik Drama) ein, das eine literarische Auseinandersetzung mit einem gesellschaftspolitischen Thema der Gegenwart darstellt
  • Der Übersetzer beabsichtigt die Übersetzung vollständig abzuschließen und zu publizieren
  • Die Übersetzung wird aus dem deutschen Originaltext vorgenommen 

Wie kann man sich für den Kakehashi-Literaturpreis bewerben? Welche Texte müssen eingereicht werden?

  • CV (Bio-Bibliographie)
  • Beschreibung des Übersetzungsprojekts/Begründung
  • Probeübersetzung von max. 5 Seiten und entsprechender Originaltext
  • Wenn vorhanden, Auszüge einer bereits veröffentlichten literarischen Übersetzung zusammen mit dem Originaltext
  • Der Übersetzer hat sichergestellt, dass die Lizenzrechte für den ausgewählten Titel für die Veröffentlichung in Japan zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht vergeben sind 

Wann ist Bewerbungsschluß?

Vollständige Bewerbungsmaterialien werden spätestens bis zum 29.2.2020 via E-Mail an kakehashi@goethe.de eingereicht
Die Jury des Kakehashi-Literaturpreises besteht aus

Jury-Präsident Hiroshi Yamamoto, Professor an der Waseda Universität Tokyo

und den weiteren Jury-Mitgliedern:
  • Frau Dr. Ilma Rakusa, Schriftstellerin und Übersetzerin Zürich, Preisträgerin des Merck-Kakehashi-Literaturpreis 2016)
  • Frau Prof. Miyuki Soejima, Professorin für Germanistik, Otaru University of Commerce Sapporo
  • Herr Prof. Hiroaki Sekiguchi, Professor für Germanistik, Meiji University Tokyo
  • Herr Shogo Morita, Direktor und Lektor Foreign Rights, Misuzu Shobo Verlag Tokyo
  • Herr Dr. Roman Maisch, CEO und Präsident Merck Performance Materials Ltd. Japan Tokyo
  • Herr Peter Anders, Direktor Goethe-Institut Tokyo
Treffen der Jury, Bekanntgabe des Gewinners

Die Sitzung der Jury findet im April 2020 statt. Die Gewinner*innen werden im Sommer 2020 bekanntgegeben.

Galerie: Bisherige Preisträger*innen

  • Der Schriftsteller Clemens J. Setz und die Übersetzerin Ayano Inukai erhalten den Kakehashi-Literaturpreis 2018. © Goethe-Institut Tokyo, Yohta Kataoka

Über Merck und das Goethe-Institut

Merck Merck ist ein führendes deutsches Unternehmen der Chemie- und Pharmaindustrie. Als Lebendige Gemeinschaft von Spezialisten entwickeln wir Technologien für ein besseres Leben – und liefern hochwertige, spezialisierte Produkte in den Bereichen Healthcare, Life Science und Performance Materials. Der (Merck-) Kakehashi-Literaturpreis ist einer von derzeit fünf Literaturpreisen der Firma Merck, mit denen das Unternehmen Literaturförderung weltweit unterstützt.
 
Goethe-Institut Logo grün horizontal © Goethe-Institut Das Goethe-Institut e.V. ist das weltweit tätige Kulturinstitut der Bundesrepublik Deutschland. Wir fördern die Kenntnis der deutschen Sprache im Ausland und pflegen die internationale kulturelle Zusammenarbeit. Wir vermitteln ein umfassendes Deutschlandbild durch Information über das kulturelle, gesellschaftliche und politische Leben in unserem Land. Unsere Kultur- und Bildungsprogramme fördern den interkulturellen Dialog und ermöglichen kulturelle Teilhabe. Sie stärken den Ausbau zivilgesellschaftlicher Strukturen und fördern weltweite Mobilität. In über 90 Ländern sind wir Partner für alle, die sich aktiv mit Deutschland und seiner Kultur beschäftigen und arbeiten eigenverantwortlich und parteipolitisch ungebunden.

Kontakt

Michaela Bodesheim
Leiterin Information und Bibliothek
Goethe-Institut Tokyo
Tel.: +81 3-3584-3203
kakehashi@goethe.de

Maho Sakata
Corporate Communications
Merck in Tokyo
maho.sakata@merckgroup.com

 

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