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Masaaki Kameyama, Entwicklungsingenieur

"Ich wollte ins Ausland ziehen, weil ich wusste, dass es unablässig für meinen Lebensweg sein würde."

"Es gibt zwei Gründe, warum ich unbedingt ins Ausland gehen wollte. Zum einen wusste ich, dass es nicht nur unablässig für meine Karriere, sondern überhaupt für meinen Lebensweg ist. Meine Fähigkeiten und mein Wissen zu pflegen und zu festigen, mich in einem interkulturellen Umfeld zu bewegen und die Erkenntnisse daraus auch in der zwischenmenschlichen Kommunikation einzusetzen, das war prägend für mich in meinen Zwanzigern und als angehender Entwicklungsingenieur. Solche Erfahrungen werden nicht ohne Grund in der Wirtschaft hoch geschätzt, dessen darf man sich ruhig bewusst sein.

Kameyama Masaaki © Kameyama Masaaki Ich arbeite im Bereich des autonomen Fahrens in der Automobil-Industrie an Fahrerassistenzsystemen und wollte mir für dieses Umfeld mit seinen vielen Herausforderungen die besten Voraussetzungen schaffen. Deshalb habe ich mich auch auf Deutschland konzentriert, denn Deutschland führt die technologische Entwicklung in dieser Branche an.

Zum anderen wollte ich wegen der Kultur nach Deutschland ziehen. Ich hatte vorher schon viel darüber gehört, dass es dort sehr wichtig sein soll, eine gute Work-Life-Balance zu halten, und das stimmt. Ich nehme hier ohne zu zögern meinen Urlaub - das lohnt sich in Deutschland sehr, weil man ganz schnell auch überall in den Rest Europas reisen kann - und verbringe jetzt viel Zeit mit meiner Familie. Das ist natürlich ein sehr gutes Umfeld, um Kinder großzuziehen.

Der Grund für diesen Lebensstil ist die Idee, dass es ganz natürlich und wichtig ist, sein Glück in der eigenen individuellen Entwicklung zu suchen, und die Menschen respektieren dieses Streben auch beieinander. Manchmal stört mich hier auch einiges, zum Beispiel sind Dienstleistungen und Service nicht so gut wie in Japan und das Essen ist sehr anders, aber die oben beschriebene Lebenseinstellung macht Deutschland für mich zu einer sehr wichtigen Lebensstation."

Masaaki Kameyama arbeitet bei der Continental AG in Lindau und entwickelt Fahrerassistenzsysteme. 

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