Ausstellungsrundgang Chiharu Shiota: The Soul Trembles

Shiota Chiharu © Artist’s name and work title: Shiota Chiharu Uncertain Journey ⠀ This photograph/video is licensed under “Creative Commons Attribution-Noncommercial-NoDerivative Works 4.0 International.”

Fr, 20.09.2019

Mori Art Museum

Mori Art Museum Roppongi Hills Mori Tower, 6-10-1 Roppongi, Minato-ku
Tokyo

Ausstellungsrundgang in deutscher Sprache

Die in Berlin lebende japanische Künstlerin Chiharu Shiota erregt mit großformatigen Installationen zu existenziellen Themen weltweit Aufmerksamkeit. Das Mori Art Museum nimmt die deutsche Wahlheimat der Künstlerin zum Anlass, einen Ausstellungsrundgang in deutscher Sprache durch Shiotas aktuelle Ausstellung anzubieten.
Ulrike Krautheim, Mitarbeiterin des Goethe-Instituts Tokyo, wird die Besucher*innen durch die Ausstellung führen und Hintergrundinformationen zu den ausgestellten Werken und ihrem Deutschlandbezug geben.

 
©Mori Art Museum 森美術館 / YouTube "Shiota Chiharu: The Soul Trembles" Trailer #2 "Shiota Chiharu: The Soul Trembles" Thursday, June 20 - Sunday, October 27, 2019 Website here: www.mori.art.museum/en/

Die in Berlin ansässige japanische Künstlerin Chiharu Shiota ist bekannt für Performances und Installationen, die dem Formlosen eine Form geben - wiederkehrende Sujets ihrer künstlerischen Arbeit sind unter anderem Erinnerungen, Ängste, Träume und Schweigen.
 
Shiotas Werke entstehen oft aus sehr persönlichen Erfahrungen heraus und sprechen eine große Bandbreite von Menschen in aller Welt an, weil sie universelle Themen wie Identität, Grenzen und das Dasein als solches berühren. Besondere Bekanntheit haben insbesondere ihre dynamischen Installationen erlangt, bei denen die Künstlerin große Räume mit rotem bzw. schwarzem Faden ausspannt.
 
Die Ausstellung „The Soul Trembles“ im Mori Art Museum ist die bisher umfangreichste Ausstellung von Shiotas Werk. Der Titel steht für das Anliegen der Künstlerin, das Zittern von Gemütsbewegungen, die sich nicht in Worte fassen lassen, wahrnehmbar zu machen. Den Kern der Ausstellung bilden großformatige Installationen, Plastiken, Videos von Performances, Fotografien, Zeichnungen und Dokumentationen von Shiotas Arbeit als Bühnenbildnerin. Die Ausstellung bietet erstmals Gelegenheit, Shiotas künstlerische Aktivitäten der letzten 25 Jahre umfassend nachzuvollziehen. Sie gibt einen Überblick, wie Shiota das Thema der „Anwesenheit in der Abwesenheit“ über die Jahre hinweg verfolgt hat und macht die existenzielle Dimension des Daseins und seiner Reiserouten unmittelbar erfahrbar.
 
Ulrike Krautheim, Mitarbeiterin des Goethe-Instituts Tokyo, wird die Besucher*innen durch die Ausstellung führen und Hintergrundinformationen zu den ausgestellten Werken und ihrem Deutschlandbezug geben.

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