GamePlay. Playing For Impact

Videospiel-Ausstellung|Eine Kooperation des MO Museums mit dem ZKM | Zentrum für Kunst und Medien in Karlsruhe

Illustration für die Videospiel-Ausstellung „GamePlay. Playing For Impact“ des MO Museums. Ein rosafarbener Ball auf rosa und blauem Hintergrund, oben die Logos des MO-Museums und des ZKM | Zentrums für Kunst und Medien auf schwarzem Hintergrund, unten der Ausstellungstitel auf blauem Hintergrund

Illustration für die Videospiel-Ausstellung „GamePlay. Playing For Impact“ des MO Museums. Ein rosafarbener Ball auf rosa und blauem Hintergrund, oben die Logos des MO-Museums und des ZKM | Zentrums für Kunst und Medien auf schwarzem Hintergrund, unten der Ausstellungstitel auf blauem Hintergrund

Videospiele sind heute ein fester Bestandteil der zeitgenössischen Kultur. Sie spiegeln eine Gesellschaft wider, die sich stetig mit einer digitalisierten Realität auseinandersetzt, und haben sich längst über ihren ursprünglichen Unterhaltungscharakter hinaus zu einem bedeutenden Medium entwickelt.

Zum ersten Mal in Litauen widmet sich ein Museum für bildende Kunst dem Medium Videospiel als Form visueller Kultur. Die Ausstellung zeigt seine unverwechselbare Ausdruckskraft und beleuchtet seine einzigartige Geschichte im Kontext gesellschaftlicher, künstlerischer und technologischer Entwicklungen.

Dass digitale Spiele sich zu einem führenden Medium entwickelt haben, ist längst keine Neuigkeit mehr. Die soziale und ästhetische Bedeutung dieser interaktiven und multimedialen Form ist unübersehbar geworden.

Seit dem Entstehen digitaler Spiele sind über 60 Jahre vergangen – und vieles hat sich seither verändert. Digitale Spiele haben sich von ihren Ursprüngen als Laborexperimente und Spielzeuge emanzipiert und sind heute das prägende Medium der digitalen Gesellschaft. Zwischen Popkultur, Unterhaltung und Kunst positioniert, durchdringen sie alle Bereiche des modernen Lebens. Sie beeinflussen, wie wir lernen, miteinander in Kontakt treten und die Realität wahrnehmen. Videospiele ziehen zunehmend talentierte Künstlerinnen und unabhängige Entwicklerinnen an, die Grenzen ausloten und etablierte Konventionen in Spielgestaltung und Design hinterfragen. Dabei greifen sie auf unkonventionelle Themen, Ästhetiken und Spielmechaniken zurück.

Durch die Verbindung traditioneller Kunstformen – Grafik, Film, Animation, Musik, Skulptur und Literatur – bieten digitale Spiele Künstler*innen eine nie dagewesene Möglichkeit, mit ihrem Publikum zu kommunizieren, und haben sich zu einem Medium künstlerischen Ausdrucks entwickelt.

„GamePlay – Playing for Impact“ lädt dazu ein, zu spielen, zu reflektieren und die vielfältigen Ausdrucksformen von Videospielen kennenzulernen.

Die Ausstellung ist eine Kooperation des MO Museum mit dem ZKM | Zentrum für Kunst und Medien in Karlsruhe und wurde mit Unterstützung des Goethe-Instituts realisiert. Sie basiert auf der vielfach beachteten Ausstellung zkm_gameplay. the next level und wurde eigens für das MO Museum konzipiert.

Ausstellungsteam
Kuratorinnen: Agnė Kuprytė, Laura Schmidt
Architekt: Joris Šykovas

Die Eröffnung der Ausstellung findet am 17. April 2025 um 18:30 Uhr statt. An der Podiumsdiskussion nimmt das kuratorische Team Agnė Kuprytė (MO Museum) und Laura Schmidt (ZKM | Zentrum für Kunst und Medien) teil. Außerdem dabei: Spielekritiker, Berater und Kurator der Programme BLON und GameOn, Artūras „Artojas“ Rumiancevas, VMU-Forscher und Gesundheitssoziologe Dr. Benediktas Gelūnas sowie Ada Mockutė-Jaime, Marketingmanagerin bei Litauens größtem Spieleentwicklungsstudio Nordcurrent. Die Diskussion wird von dem Redakteur und Medienexperten Karolis Pilypas Liutkevičius moderiert.