Alice in den Städten

Film|Zum 80. Geburtstag von Wim Wenders

  • Kinozentrum Skalvija, Vilnius

  • Sprache Deutsch mit litauischen Untertiteln
  • Preis 3,35 - 8,85 €

Alice in den Städten Foto: (Detail) © WDR, PIFDA MCMLXXIV

Alice in den Städten Foto: (Detail) © WDR, PIFDA MCMLXXIV

Der legendäre deutsche Regisseur Wim Wenders feiert am 14. August 2025 seinen 80. Geburtstag.

Im Rahmen des Sommerprogramms „Einsame Städte, verirrte Menschen“ des Kinozentrums Skalvija laden wir ein, gemeinsam seinen Film „Alice in den Städten“ zu erleben.

Do, 14.08.2025, 18:45 Uhr
Do, 21.08.2025, 20:30 Uhr
Sa, 30.08.2025, 20:30 Uhr
Sa, 06.09.2025, 16:45 uhr

Alice in den Städten

Regie: Wim Wenders
Drama, Deutschland, 1974, 1 Std. 50 Min.
Darsteller: Yella Rottländer, Rüdiger Vogler, Lisa Kreuzer
FSK 13
Auf Deutsch, Englisch und Niederländisch mit litauischen Untertiteln.


Der reisende Journalist und Fotograf Philip trifft am Flughafen eine geheimnisvolle Amerikanerin und erklärt sich bereit, für kurze Zeit auf ihre Tochter Alice aufzupassen. Als die Mutter plötzlich verschwindet, freundet sich Philip mit dem Mädchen an, und gemeinsam machen sie sich auf eine Reise durch verschiedene europäische Städte, auf der Suche nach Alices Großmutter. 
Es ist eine subtile Geschichte über Einsamkeit, gegenseitiges Verständnis und die Kraft der Fotografie und des Kinos, Fragmente der Wirklichkeit einzufangen. Die Beziehung zwischen Alice, Philip und den Städten spiegelt ein ständiges Ringen darum, irgendwo anzukommen, Verbindungen zwischen anonymen Straßen, lauten Plätzen und den eigenen Gefühlen zu finden und so zumindest vorübergehend einen Platz in der Welt zu erlangen.
Während sie durch unterschiedliche Räume ziehen, spiegeln die Städte den Verlauf ihrer Reise: mal fremd und kalt, mal vertraut und nah.
Die Filme im Programm „Einsame Städte, verirrte Menschen“ des Kinozentrums Skalvija beleuchten auf vielfältige Weise die Beziehung zwischen Mensch und Stadt. Sie thematisieren urbane Entfremdung, soziale Probleme, Automatisierung und Fragmentierung. Die Protagonist*innen erleben Einsamkeit, Isolation und die Sehnsucht nach menschlicher Nähe, Zugehörigkeit und Sichtbarkeit. Die Stadt erscheint hier nicht nur als physischer Raum, sondern auch als psychologische und kulturelle Landschaft, die wir gestalten und die uns gleichzeitig formt.