Diskussion Die Metamorphose vom Übersetzer zum Autor: Rimantas Kmita vs. Markus Roduner über ihre Rollen

Diskussion Foto: Goethe-Institut/Egidijus Gedminas

Fr, 21.02.2020

Lietuvos parodų ir kongresų centras LITEXPO

Laisvės pr. 5
Vilnius

Vilniusser Buchmesse 2020

Die Arbeit des Übersetzers bleibt für das breite Publikum in der Regel unsichtbar. Beim Übersetzen eines literarischen Textes und Suchen nach einem passenden Ausdruck wird der Übersetzer oft zwangsläufig selbst zum Autor. Manchmal kann das zu übersetzende Werk auch zum Anlass der Entstehung eines neuen Buches werden.
 
Rimantas Kmita und Markus Roduner, die viele Jahre zusammen arbeiten, werden einen Blick auf die für die Öffentlichkeit oft unsichtbare Arbeit des literarischen Übersetzers und auf die Herausforderungen, mit denen er zu tun hat, werfen. Sie berichten, wie die Zweitsprache manchmal die Muttersprache modelliert und sie diszipliniert. Diese Veranstaltung ist ein Dialog zwischen zwei Übersetzern, aber auch zwischen Übersetzer und Autor. Und auch zwischen zwei Autoren.
 
Rimantas Kmita Foto: Inga Migūnaitė Rimantas Kmita ist ein Literaturwissenschaftler, Schriftsteller und Übersetzer. Sein neustes Buch „Pietinia kronikas“ (Tyto alba, 2016) wurde letztes Jahr von Markus Roduner ins Deutsche übersetzt („Die Chroniken des Südviertels“, Mitteldeutscher Verlag, 2019). Es wurde auf der letztjährigen Frankfurter Buchmesse präsentiert.


 

Markus Roduner Foto: Privat Markus Roduner ist ein Überserzer und Sprachwissenschaftler. Er übersetzt litauische Literatur ins Deutsche. Seine neueste Übersetzung ist „Vilius Karalius“ von Ieva Simonaitytė (BaltArt Verlag, 2019).
2020 wurde er mit dem Ritterkreuz des Ordens für Verdienste um Litauen (lit. Už nuopelnus Lietuvai) ausgezeichnet.


2014 haben Kmita und Roduner gemeinsam den Roman „Der Goalie bin ig“ des schweizer Autors Pedro Lenz ins Litauische übersetzt („Čia aš varatarius“, BaltArt Verlag, 2013). Dies hat Kmita dazu inspiriert, seinen Kultroman „Die Chroniken des Südviertels“ („Pietinia kronikas“, Tyto alba, 2016) zu schreiben.

Partner:
Lietuvos literatūros vertėjų sąjunga (Litauischer Schriftstellerverband), Vilniaus universiteto Baltijos kalbų ir kultūrų instituto Vokiečių filologijos katedra (Lehrstuhl für Deutsche Philologie der Universität Vilnius)

Drei Fragen an Kmita und Roduner

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