Dr. Valdis Bisenieks
(02.10.1928 – 13.11.2017 ), lettischer Dichter, Philologe und Übersetzer
Übersetzte und dichtete aus dem Deutschen, Italienischen, Englischen und Sanskrit nach. Begann die Schule im Klassischen Gymnasium Riga und später dem Französischen Lycée, nach dessen Beendigung er sein Studium an der Fakultät für Philologie der Lettländischen Staats Universität fortsetzte. Übersetzte J. W. von Goethes „Faust“ ins Lettische. Valdis Bisenieks übersetzte auch Werke von T. Mann, Dante, H. Hesse, R. M. Rilke und anderen bedeutsamen Autoren. Gleichzeitig beteiligte er sich an der Erstellung des „Lettisch-deutschen Wörterbuchs“ und veröffentlichte wissenschaftliche Schriften über die Syntax und Intonation in der deutschen Sprache. Unter seinen vielen Auszeichnungen sind auch ein Preis der italienischen Botschaft in Lettland für die Übersetzung der „Göttlichen Komödie“ von Dante Alighieri im Jahr 2000, der Lettische Literaturpreis für sein Lebenswerk 2008 und das Lettische Verdienstkreuz 2011.