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19:00 Uhr
Yangon - Ein historischer Versuch
Buchpräsentation
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Savoy Hotel Yangon, Yangon
- Sprache Deutsch
- Preis Eintritt frei
Aufschlussreiche und anregend lesbare Darstellungen zur Geschichte Yangons sind rar. Die wenigsten von uns, die in der Stadt leben und arbeiten, haben daher eine klarere Vorstellung von der Eigentümlichkeit ihrer Entstehung und historischen Entwicklung.
Der in Paris lebende Historiker Heinz Schütte unternahm in den letzten Jahren den Versuch, die spärliche Literatur und einige der schwer zugänglichen Quellen zur Geschichte der Stadt zusammenzutragen und zu einem historischen Essay zu formen. Er zeigt, wie aus dem kleinen Fischerdorf am Fuß der Shwedagon-Pagode, die seit Jahrhunderten als einer der heiligsten Orte der Region von Pilgern aus ganz Südostasien aufgesucht wurde, die koloniale Handelsmetropole der Briten entstand, wie daraus die Hauptstadt des unabhängigen Burmas wurde, wie diese unter der Militärdiktatur verfiel und heute einen rasanten Neubeginn und eine fast ungezügelte Transformation erfährt.
Die ersten Spuren der Stadt führen in die Zeitlosigkeit des Mythos und zu den Kaufleuten Taphussa und Bhallika, die acht Haare des Buddha aus Indien herbeibrachten, um sie in einem prächtigen Schrein auf dem Singuttara-Hügel aufzubewahren. Seit dem 16. Jahrhundert trafen sich hier Händler aus Ost und West. 1755 schlug König Alaungpaya aus dem Norden die Mon des Südens, einte ein drittes Mal das Reich der Bamar und nutzte Yangon als Zentrum des Handels mit den Fremden, um seine Herrschaft zu sichern. 1885 stürzten die Briten die birmanische Monarchie und bauten den Handelsplatz unter der goldenen Pagode zur kolonialen Schaltstelle für die Ausbeutung der Reichtümer des Landes aus. Das Ergebnis dieser Verbindung von religiösem Glanz und weltlichem Macht- und Gewinnstreben ist eine Stadt, die nie mit sich im Gleichgewicht war…
Mehr dazu im Gespräch mit Heinz Schütte, zu dem wir Sie herzlich ins Savoy – Hotel einladen. Auch der Fotograf Wolfgang Bellwinkel wird anwesend sein und einige seiner Yangon-Aufnahmen des letzten Jahres zeigen.
Der in Paris lebende Historiker Heinz Schütte unternahm in den letzten Jahren den Versuch, die spärliche Literatur und einige der schwer zugänglichen Quellen zur Geschichte der Stadt zusammenzutragen und zu einem historischen Essay zu formen. Er zeigt, wie aus dem kleinen Fischerdorf am Fuß der Shwedagon-Pagode, die seit Jahrhunderten als einer der heiligsten Orte der Region von Pilgern aus ganz Südostasien aufgesucht wurde, die koloniale Handelsmetropole der Briten entstand, wie daraus die Hauptstadt des unabhängigen Burmas wurde, wie diese unter der Militärdiktatur verfiel und heute einen rasanten Neubeginn und eine fast ungezügelte Transformation erfährt.
Die ersten Spuren der Stadt führen in die Zeitlosigkeit des Mythos und zu den Kaufleuten Taphussa und Bhallika, die acht Haare des Buddha aus Indien herbeibrachten, um sie in einem prächtigen Schrein auf dem Singuttara-Hügel aufzubewahren. Seit dem 16. Jahrhundert trafen sich hier Händler aus Ost und West. 1755 schlug König Alaungpaya aus dem Norden die Mon des Südens, einte ein drittes Mal das Reich der Bamar und nutzte Yangon als Zentrum des Handels mit den Fremden, um seine Herrschaft zu sichern. 1885 stürzten die Briten die birmanische Monarchie und bauten den Handelsplatz unter der goldenen Pagode zur kolonialen Schaltstelle für die Ausbeutung der Reichtümer des Landes aus. Das Ergebnis dieser Verbindung von religiösem Glanz und weltlichem Macht- und Gewinnstreben ist eine Stadt, die nie mit sich im Gleichgewicht war…
Mehr dazu im Gespräch mit Heinz Schütte, zu dem wir Sie herzlich ins Savoy – Hotel einladen. Auch der Fotograf Wolfgang Bellwinkel wird anwesend sein und einige seiner Yangon-Aufnahmen des letzten Jahres zeigen.
Ort
Savoy Hotel Yangon
129, Dhammazedi Road
Yangon,
Myanmar
129, Dhammazedi Road
Yangon,
Myanmar