Kulturerbeerhalt in der Mongolei

Seit dem Jahre 2009 engagiert sich das Goethe-Institut gemeinsam mit nationalen und internationalen Partnern in der Ausbildung von Restauratoren und Bibliothekaren in der Mongolei.

Mit Fortbildungen, Workshops und viel Arbeit direkt am Material wurde und wird so ein entscheidender Beitrag zum Erhalt und zur Restaurierung des reichen mongolischen Kulturerbes geleistet.

Wir haben die Teilnehmer und unsere Partner gefragt, wie sie das Projekt in den letzten Jahren erlebt haben. Die Ergebnisse lesen sich ebenso informativ wie spannend … 

Jigjidsuren Balgansuren © Mareike Günsche

Jigjidsuren Balgansuren: 5%e Natriumsulfat-Lösung

Im November 2012 konnte ich mit Hilfe des Goethe-Instituts nach Deutschland reisen. Dort absolvierte ich nicht nur einen Sprachkurs, sondern hatte auch die Gelegenheit ...

Dirk Ferlmann © Mareike Günsche

Dirk Ferlmann: Richtig schweißtreibend!

Als Papierrestaurator habe ich natürlich eine gewisse Affinität zu Papierobjekten. Als ich die wassergeschädigten Sutren im Gandan Kloster sah, bedauerte ich diesen Zustand sehr.

Beatrice Kaldun ist Leiterin des Kulturprogrammes im UNESCO Beijing Büro in China. © Mareike Günsche

Beatrice Kaldun: Gemeinsame Hilfestellung

Die erfolgreiche Kooperation von UNESCO und dem Goethe Institut in der Mongolei begann in der Erkenntnis, dass beide Organisationen bereits jeweils ein Projekt mit ähnlicher Zielsetzung initiiert hatten.     

Viola Beier ist hauptberufliche Restauratorin und lebt und arbeitet in Köln. © Mareike Günsche

Viola Beier: Kreativ - und optisch ansprechend!

Als ich im Herbst 2011 das erste Mal für das Projekt in die Mongolei gereist bin, war ich gespannt und neugierig – vor allem auf die Menschen, die mich erwarteten.

ula Ministerium für Kultur, Sport und Tourismus der Mongolei © Mareike Günsche

Ministerium für Kultur, Sport und Tourismus der Mongolei: Danke

Seit vielen Jahren arbeiten die Mongolei und die Bundesrepublik Deutschland auf unterschiedlichsten Gebieten erfolgreich zusammen.

Mareike Günsche ist Fotografin und begleitet und dokumentiert das Projekt seit September 2011. Sie lebt und arbeitet in Ulan Bator. © Goethe-Institut

Mareike Günsche: Restauration, Pilze, Schimmel.

“Es sind Leute dafür gestorben, dass diese Bücher heute noch hier sind.”