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10:00 Uhr
Noz Stória: Die Geschichte Schwarzer Präsenz in den selbstgebauten Vierteln Amadoras
Stadtführung|Eine Veranstaltung im Rahmen des EU-Projekts Citizens and Libraries against Disinformation
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Verschiedene Orte in Amadora
- Sprache Portugiesisch
- Preis Eintritt frei, Anmeldung erforderlich
- Teil der Reihe: Desinformation und Wohnraum
Die Route führt durch das Bairro das Fontainhas, Bairro 6 de Maio und Bairro Estrela D’Africa. Aus den Erinnerungen von Sinho entsteht eine Geschichte, die lange ungehört blieb: die Präsenz Schwarzer Menschen in Lissabon und die Entwicklung der Schwarzen Viertel an den Stadträndern – warum, durch wen und wie.
Die Führung macht eine wenig bekannte Geschichte sichtbar, thematisiert den weiteren Kontext von institutionellem Rassismus und Wohnungsfragen, teilt Erinnerungen und zeigt die Bedeutung von Gemeinschaft, Widerstand und Resilienz sowie die Bemühungen, Traditionen wie Batuque, Küche und die kapverdische Sprache zu bewahren. Auch andere Schwarze Viertel in Lissabon und die Beziehungen zwischen den Gemeinschaften werden thematisiert.
Mit
José M. Baessa De Pina (Sinho)
José M. Baessa de Pina, besser bekannt als Sinho, wurde 1976 in Portugal geboren und bezeichnet sich als afrodezentraler Bürger, geprägt von den Orten, an denen seine Familie lebte und Wurzeln schlug, wie Angola, São Tomé und Príncipe sowie Portugal. Er ist Gründer des Kollektivs Noz Stória und Mitglied der Kollektive Nu Sta Djunto und Vida Justa. Als Aktivist setzt er sich für verschiedene soziale Anliegen ein, wie Gerechtigkeit und das Recht auf Wohnen, und arbeitet für die Stärkung der Gemeinschaft. Heute ist er Vizepräsident des Vereins Cavaleiros de São Brás, der sich im Casal da Boba in Amadora befindet.
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Ort
Treffpunkt: Portas de Benfica