|

10:00 Uhr

Noz Stória: Die Geschichte Schwarzer Präsenz in den selbstgebauten Vierteln Amadoras

Stadtführung|Eine Veranstaltung im Rahmen des EU-Projekts Citizens and Libraries against Disinformation

  • Verschiedene Orte in Amadora

  • Sprache Portugiesisch
  • Preis Eintritt frei, Anmeldung erforderlich 
  • Teil der Reihe: Desinformation und Wohnraum

Banner CLAD, Veranstaltung 13.11.2025, Lissabon q Bild: Eugen Korda © Goethe-Institut

Banner CLAD, Veranstaltung 13.11.2025, Lissabon Bild: Eugen Korda © Goethe-Institut

Am 13. Dezember um 10:00 Uhr, Treffpunkt an den Portas de Benfica, lädt das Goethe-Institut zu einem affektiven Spaziergang mit José M. Baessa De Pina (Sinho) von Noz Stória ein. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich, da nur 25 Plätze zu vergeben sind.

Die Route führt durch das Bairro das Fontainhas, Bairro 6 de Maio und Bairro Estrela D’Africa. Aus den Erinnerungen von Sinho entsteht eine Geschichte, die lange ungehört blieb: die Präsenz Schwarzer Menschen in Lissabon und die Entwicklung der Schwarzen Viertel an den Stadträndern – warum, durch wen und wie.

Die Führung macht eine wenig bekannte Geschichte sichtbar, thematisiert den weiteren Kontext von institutionellem Rassismus und Wohnungsfragen, teilt Erinnerungen und zeigt die Bedeutung von Gemeinschaft, Widerstand und Resilienz sowie die Bemühungen, Traditionen wie Batuque, Küche und die kapverdische Sprache zu bewahren. Auch andere Schwarze Viertel in Lissabon und die Beziehungen zwischen den Gemeinschaften werden thematisiert.
Die Veranstaltung Noz Stória: Die Geschichte Schwarzer Präsenz in den selbstgebauten Vierteln Lissabons ist Teil des europäischen Projekts Citizens and Libraries against Disinformation (CLAD), das von der Europäischen Union im Rahmen des Citizens, Equality, Rights and Values Programme finanziert und in Portugal und der Slowakei von 2024 bis 2026 durchgeführt wird. Ziel des Projekts ist es, die Rolle von Bibliotheken als Orte der Informationsvermittlung und des gesellschaftlichen Dialogs zu stärken. In Zusammenarbeit mit europäischen Partnerinstitutionen fördert das Projekt Workshops, Schulungen und öffentliche Veranstaltungen, die Bürgerinnen und Bürger dazu befähigen, Desinformation aktiv zu erkennen und ihr entgegenzuwirken.

Mit

José M. Baessa De Pina (Sinho)

José M. Baessa de Pina, besser bekannt als Sinho, wurde 1976 in Portugal geboren und bezeichnet sich als afrodezentraler Bürger, geprägt von den Orten, an denen seine Familie lebte und Wurzeln schlug, wie Angola, São Tomé und Príncipe sowie Portugal. Er ist Gründer des Kollektivs Noz Stória und Mitglied der Kollektive Nu Sta Djunto und Vida Justa. Als Aktivist setzt er sich für verschiedene soziale Anliegen ein, wie Gerechtigkeit und das Recht auf Wohnen, und arbeitet für die Stärkung der Gemeinschaft. Heute ist er Vizepräsident des Vereins Cavaleiros de São Brás, der sich im Casal da Boba in Amadora befindet.