Studienreise und V. Umweltjugendkonferenz
in Bremen

  • Umweltkonferenz_2019_Start © Harald Rehling

  • Umweltkonferenz_2019_4 © Harald Rehling

  • Umweltkonferenz_2019_3 © Harald Rehling

  • Umweltkonferenz_2019_13 © Harald Rehling

  • Umweltkonferenz_2019_14 © Harald Rehling

  • Umweltkonferenz_2019_11 © Harald Rehling

  • Umweltkonferenz_2019_10 © Harald Rehling

  • Umweltkonferenz_2019_9 © Harald Rehling

  • Umweltkonferenz_2019_8 © Harald Rehling

  • Umweltkonferenz_2019_6 © Harald Rehling

  • Umweltkonferenz_2019_5 © Harald Rehling

  • Umweltkonferenz_2019_2 © Harald Rehling

  • Umweltkonferenz_2019_1 © Harald Rehling

V. Umweltjugendkonferenz in Bremen

Umweltschutz kennt keine geografischen Grenzen und betrifft uns alle – insbesondere die junge Generation. Das Goethe-Institut hat mit seinem mehrfach ausgezeichneten Projekt „Umwelt macht Schule“ bereits viel bewegt. Vom 10. bis 13. Mai 2019 hat zum fünften Mal die Internationale Umweltjugendkonferenz stattgefunden, bei der Jugendliche aus verschiedenen Regionen der Welt – Europa, Zentralasien und Asien – ihre Projekte zum Umweltschutz vorgestellt und über die Zukunft des Planeten diskutiert haben. Erstmals konnten sie zudem während einer Studienreise Lösungen zu Umweltproblemen in ihren Ländern recherchieren.
 
Umweltschutz braucht Bewusstsein und Know-how. So ist es folgerichtig, bereits im Schulunterricht für Ökologie und Nachhaltigkeit zu sensibilisieren und junge Menschen Verantwortung übernehmen zu lassen, sie zu motivieren, ihr direktes Umfeld mitzugestalten. „Es gibt kaum ein Thema, das Jugendliche auf der ganzen Welt so sehr anspricht wie der Umweltschutz“, sagt Anne Schönhagen, die Initiatorin des Projekts. „Umwelt macht Schule: Denken, Forschen, Handeln“ zeigt Schülerinnen und Schülern, wie sie die ökologische Situation an ihrer Schule oder ihrem Wohnort verbessern können und gibt Jugendlichen oft zum ersten Mal Gelegenheit, bewusst Verantwortung für das Leben in ihrer Umgebung zu übernehmen.

DER WETTBEWERB „UMWELT MACHT SCHULE“

„Umwelt macht Schule: Denken, Forschen, Handeln“ ist ein internationaler Wettbewerb, der seit 2014 vom Goethe-Institut Moskau für die Region Osteuropa/Zentralasien ausgeschrieben wird und mittlerweile Bewerbungen aus aller Welt erhält. Gemeinsam mit ihren Lehrkräften beschäftigen sich Kinder und Jugendliche der Klassen 7-11 mit Umweltproblemen vor Ort – ihrer Stadt, ihrer Straße oder an ihrer Schule. In Teams erforschen sie die Luft- und Wasserqualität, den Energieverbrauch, die Tier- und Pflanzenwelt oder den Umgang mit Müll. Dabei erhalten sie Unterstützung von ihren Fachlehrkräften für Deutsch, Biologie, Ökologie, Chemie, Physik und Geografie. Sie entwickeln konkrete Ideen für den Umweltschutz und machen die Öffentlichkeit durch gezielte Aktionen auf die ökologische Situation aufmerksam. Die ausgezeichneten Projektteams wurden zur Internationalen Umweltjugendkonferenz und zu einer Studienreise vom 10.-13. Mai 2019 nach Bremen eingeladen, um ihre Projekte vorzustellen und
am Studienort Deutschland gemeinsam weiterzuentwickeln.
 

Studienreise und V. Umweltjugendkonferenz

Die 15 Gewinnerteams präsentierten ihre Projekte auf Deutsch und arbeiteten anschließend in länderübergreifenden Workshops und Seminaren zusammen. Umweltexpertinnen und Wissenschaftler namhafter Universitäten und Forschungseinrichtungen wurden als Referenten eingeladen und nahmen als ehrenamtliche Gutachter an der Jury teil.

2019 hatten die Jugendlichen nun auch erstmals Gelegenheit, ihre Projekte im Rahmen einer Studienreise in Deutschland weiterzuentwickeln und während ihres Aufenthalts Lösungsansätze für Umweltprobleme in ihren Ländern zu recherchieren – beides, Konferenz und Studienreise, fanden auf dem Campus der umweltfreundlichen Oberschule Findorff statt, die seit Langem Partner und Teil des Projektes ist. Die gemeinsam in den internationalen Teams entwickelten und von der Jury begleiteten Lösungsansätze wurden bei der Abschlussveranstaltung am 13. Mai präsentiert und anschließend in den Heimatländern in die Tat umgesetzt.
 
„Umwelt macht Schule” ist Teil des weltweiten UNESCO-Programms „Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE)“, mit der Besonderheit, dass die Projekte in deutscher Sprache entwickelt werden. Es ist damit nicht nur interdisziplinär, sondern verbindet auch Fremdsprachen- und Fachunterricht nach dem CLIL-Ansatz (content and language integrated learning). Diese doppelte Herausforderung steigert das Interesse der Schüler – einerseits an naturwissenschaftlichen Fächern, andererseits am Erlernen der Fremdsprache.
 
„Umwelt macht Schule” wurde 2017 vom Deutschen Rat für Nachhaltigkeit (RNE) als vorbildliches Projekt im Bereich Umweltschutz ausgezeichnet und trägt den Titel „Transformationsprojekt“ – als eines von insgesamt vier Projekten aus insgesamt 240 Bewerbungen. 2018 wurde „Umwelt macht Schule“ zudem von der Deutschen UNESCO-Kommission und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgezeichnet.
 
„Umwelt macht Schule” ist seit 2014 an über 1000 Schulen umgesetzt worden, nicht nur im Ausschreibungsgebiet – der Region Osteuropa und Zentralasien –, sondern auch in Deutschland, Serbien, Südamerika, in den USA und China. Umweltbewusstsein ist eben auch eine globale Angelegenheit.
 
Termin: 10.-13. Mai 2019
Ort: Oberschule Findorff, Nürnberger Straße 34, Bremen
 
Gefördert durch das Auswärtige Amt
 

Top